Donnerstag, 27. Mai 2021

[BUCH] Identität 1142: 23 Quarantäne-Kurzkrimis von Sebastian Fitzek (Hrsg.)


Inhalt:
Wegen der Corona-Pandemie startete Sebastian Fitzek einen Krimi-Schreibwettbewerb, bei dem 1142 Kurzgeschichten eingesendet wurden. Die besten Geschichten werden hier gemeinsam mit Kurzkrimis renommierter Autor*innen präsentiert.

Meine Meinung: Dass Sebastian Fitzek Ende März 2020 aufgrund des Lockdowns zu einem Schreibwettbewerb aufgefordert hatte, hatte ich nicht mitbekommen. Als das Buch dann erschienen ist, war ich dennoch sehr interessiert. Hierin sind 23 kriminalistische Kurzgeschichten enthalten, die aus den besten Einsendungen der Schreibwettbwerbs und Beiträgen renommierter Autor*innen bestehen. Rein stilistisch bemerke ich keinen Unterschied zwischen den Profis und den Anfänger*innen. Mir haben einige Geschichten in dieser Sammlung überraschenderweise sehr gut gefallen. Normalerweise ist man bei einer Kurzgeschichtensammlung überhaupt froh, wenn wenige gut sind. In diesem Fall sind die meisten interessant und spannend. Ein paar wenige Kurzkrimis haben mich gelangweilt und zwei davon habe ich nicht verstanden, weil sie sprachlich zu surreal sind. Das Thema der Geschichten ist Identität, wobei es noch einige Kritierien beim Schreibwettbewerb gab: So sollte der Protagonist ein Foto von sich auf einem fremden Handy finden. Dass diese Vorgabe dennoch so unterschiedliche Geschichten zutage bringt, beeindruckt mich. Krimifans werden dieses Buch sehr gerne lesen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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