Montag, 22. Februar 2021

[SHOW] Ich bin ein Star - Die große Dschungelshow


Aufgrund von Corona musste das Dschungelcamp dieses Jahr ausfallen. Alternativ gab es dafür die große Dschungelshow, in der Kandidat*innen gegeneinander antreten mussten, um zum einen ein goldenes Ticket zu gewinnen, womit sie am Dschungelcamp 2022 teilnehmen dürfen, und zum anderen ein Preisgeld von 50 000 Euro zu erhalten.

Zwölf Kandidat*innen traten gegeneinander in verschiedenen Etappen an. Jeweils für drei Tage mussten jeweils drei Teilnehmer*innen gemeinsam in ein sogenannten Tiny-Haus ziehen. Auf wenigen Quadratmetern mussten sie drei Tage verleben und täglich eine Dschungelprüfungstauglichkeitsprüfung ablegen, die Prüfungen entsprachen, die in vergangenen Staffeln des Dschungelcamps stattgefunden haben. Zwei Kandidat*innen wurden von den Zuschauer*innen ins Halbfinale gewählt. In zwei Halbfinalshows traten diese dann noch mal gegeneinander an, bis man vier Finalist*innen hatte. Aus ihnen wurde ein Gewinner auserkoren.

Die Show begann leider sehr langweilig, was an den ersten drei Teilnehmer*innen lag. Frank Fussbroich, Zoe Saip und Mike Heiter waren leider so spannend wie eingeschlafene Füße. Da verlor ich schon fast die Lust. Frank zeigte sich etwas unsympathisch und daher kamen die anderen beiden weiter. Aber Zoe mochte ich zuvor schon nicht und Mike finde ich langweilig.

Die zweiten Drei waren Bea Fiedlier, Lars Toensfeuerborn und Lydia Kelovitz. Bea Fiedler sorgte dabei mit ihrer Zigarettensucht für Spannungen zwischen ihr und Lars, was ein wenig Würze in die Sendung brachte. Ich habe mich zugegebenermaßen über Bea schlappgelacht. Leider wirkte sie sehr unsympathisch und grantig, weshalb sie nicht weiterkam. Obwohl ich ein Fan von Lars' Podcast bin, wirkte er für seine Verhältnisse zu zurückhaltend. Lydia war leider over the top und zu aufgesetzt, vor allem, weil sie immer wieder betonte, wie verliebt sie in Doctor Bob sei. Das hat man ihr nicht abgekauft.

Als nächstes zogen Sam Dylan, Christina Dimitriou und Oliver Sanne ins Tiny Haus. Letzterer zeigte sich sehr überheblich und eingebildet, dass er es nicht weiter schaffte, obwohl er sich selbst besser einschätzte. Christina kenne ich aus einem anderen Format, wo sie mit ihrem Lebensgefährten auftrat. Ohne ihren Partner wirkt sie sympathischer, trotz ihrer Gossensprache. Sam Dylan war mir in dieser Show leider zu weinerlich. Man merkte auch, dass er nicht sehr intelligent ist und das hat insgesamt sehr genervt. Auch hier hatten wir keinen Gewinner dabei.

In der letzten Runde waren Djamila Rowe, Xenia Prinzessin von Sachsen und Filip Pavlovic. Das war die harmonischte Gruppe, wobei es wegen Xenias Zigarettensucht auch ein wenig zu Konflikten kam, was sie aufs Abstellgleis geschoben hatte. Djamila kam mir sehr sympathisch herüber. Sie ist lustig und nimmt sich selbst nicht so ernst. Trotz ihres Alters jammerte sie nicht und ging jede Prüfung an. Leider eroberte aber Filip die Sympahtien der Zuschauer, weil er übertrieben gut gelaunt wirkte. Für mich wirkte das sehr aufgesetzt, zumal ich ihn in einem anderen Format anders kennenlernte und er deshalb keinen guten Stand bei mir hat. Leider bin ich nicht das gesamte Publikum und so gewann Filip die Show und darf nächstes Jahr ins Dschungelcamp.