Montag, 8. Februar 2021

[MANGA] Show me your Gun von Scarlet Beriko


Inhalt:
Tatsuyuki ist ein hohes Tier bei der Yakuza, aber kann sich mit dieser Rolle nicht identifizieren. Also wird er nach Fukuoka geschickt, um auf andere Gedanken zu kommen. Dort lernt er zufällig den Erzieher Nozomi kennen.

Meine Meinung: Obwohl ich schon sehr viele schlechte Boys-Love-Manga gelesen habe, versuche ich es immer wieder, ein paar Schmuckstücke zu finden. Dieser hier ist leider keines davon. Der Einzelband handelt von Tatsuyuki, der die Nummer 4 eines Yakuza-Clans ist und bald die Führung übernehmen soll. Doch er fühlt sich dazu nicht in der Lage und wird deshalb nach Fukuoka geschickt. Dort lernt er durch Zufall Nozomi kennen, der ihn zunächst einmal - wie soll es anders sein? - vergewaltigt. Die beiden kommen sich dennoch näher. Nozomi ist Erzieher in einem Kindergarten voller Kinder von Mitgliedern der Yakuza. Einer der Väter hatte mal etwas mit Tatsuyukis Vater zu tun und daher erpresst er ihn. Tatsuyuki muss sein Sexsklave sein, bis Nozomi dies herausfindet und ihn retten will. Diese ganze Handlung ist einfach nur reinster Bullshit und unlogisch ohne Ende. Es passieren zu viele Sachen, die einerseits an den Haaren herbeigezogen und andererseits moralisch fraglich sind. Zufälligerweise kennen Tatsuyuki und Nozomi sich sogar schon aus der Kindheit, in der Nozomi als Mädchen verkleidet von Männern vergewaltigt wurde. Damals gab ihm Tatsuyuki Hoffnung und daher hatte er sich immer gewünscht, dass sie sich wiedersehen und zueinander finden. Mich stört es gewaltig, wie Schwule in solchen Manga dargestellt werden. Einer der beiden ist immer der Devote, der zudem am liebsten Frauenkleider trägt. Dieser Band ist ein Grund mehr, dem Genre abzuschwören.

Fazit: 1 von 5 Punkten.