Dienstag, 23. Februar 2021

[BUCH] Royal Blue von Casey McQuiston


Inhalt:
Alex ist der Sohn der Präsidentin und sein absoluter Erzfeind ist Henry, der Kronprinz von England. Doch die beiden sollen sich nun für die Presse als gute Freunde ausgeben. Dabei entstehen allerdings ganz andere Gefühle.

Meine Meinung: Manchmal frage ich mich, warum ich mich immer wieder von Büchern verführen lasse, von denen ich eigentlich vorher weiß, dass sie nichts für mich sind. Da es überall in aller Munde war, hat es mein Interesse geweckt und so habe ich es mir gekauft. Wie das Cover und der Titel es vermuten lassen, geht es um Liebe zwischen zwei jungen Männern. Der eine ist der Sohn der aktuellen Präsendentin der USA und der andere ist der Kronprinz von England. Hierbei sollte erwähnt sein, dass die Figuren fiktiv sind und es diese Präsidentin sowie den Prinzen gar nicht in Wirklichkeit gibt. Hier wurde quasi eine Fantasie als Geschichte aufgeschrieben, womit das Buch wie eine Fanficition wirkt. Eigentlich kann Alex den englischen Prinzen Henry nicht ausstehen, doch für die Presse sollen sie gute Freunde spielen. Dabei verlieben sie sich allerdings ineinander, was insbesondere für die englische Dynastie ein Skandal wäre. Aber auch bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen könnte dies Alex' Mutter Stimmen kosten. Es ist also eine verbotene Liebe, was an sich eine interessante Geschichte ausmachen könnte. Der Anfang ist auch recht gut, weil es etwas dauert, bis sich die beiden näher kommen. Doch von da an ist es purer Kitsch. Die beiden reden schnulziges Zeug, schicken sich gegenseitig Gedichte oder romantische Zitate. Natürlich kommt es dann zum Konflikt, als ihre Liebe geoutet wird. Das hätte man richtig aufbauschen müssen, was leider nicht wirklich passiert. Daher blieb es eine sehr langweilige Lektüre, die überhaupt viel zu lang für die übersichtliche Handlung ist.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
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