Sonntag, 24. Januar 2021

[ZEITSCHRIFT] Koneko Magic


Im Zeitschriftenhandel bin ich auf dieses Heft gestoßen und ich fand das Cover mit der schönen Gestaltungen und den silbernen Erhebungen sehr ansprechend, sodass ich es mit für 9,90 Euro gekauft habe. Die reguläre Koneko habe ich immer mal wieder im Blick, weil ich mich für japanische Kultur interessiere und ja seit letztem Jahr meine Manga-Leidenschaft neu entdeckt habe.

Für den Preis hatte ich mir aber schon einiges erhofft. In diesem Sonderheft wird das Thema Magie in Animes besprochen. Leider bin ich von der ersten Hälfte der Zeitschrift sehr enttäuscht, da hier Aspekte der Magie unter Einbezug verschiedener Animes besprochen wird und dabei aber die Animes mehr oder weniger nur aufgezählt werden. So einen richtigen Input gibt es nicht. Beispielsweise wird in einem Artikel, in dem es um magische Wesen geht, aufgezählt, in welchen Animes solche Vorkommen. Ich brauche keinen solchen Artikel, um zu wissen, dass in Pokémon magische Wesen auftauchen. Zudem gibt es jeweils einen Artikel zu magischen Kreaturen, magischen Tieren und märchenhaften Kreaturen in dem Heft. Diese hätte man alle unter einem einzigen Artikel zusammenfassen können, denn so gibt es unnötige Wiederholungen. Den Teil "Hexenküche" hätte man sich auch sparen können, denn hier wird Essen und Kochen metaphorisch als magisch bezeichnet, aber in Wirklichkeit hat das nichts mit Magie zu tun.

Nach den obligatorischen Postern in der Mitte des Heftes folgt der zweite Teil, der mir besser gefallen hat. Hier werden Anime vorgestellt und da ich nicht so viel Ahnung von Anime habe, war das für mich ein schöner Überblick. Ein paar Empfehlungen haben mich sogar gekriegt und ich habe mir drei Manga-Bände zu einem Anime gekauft. Zum Schluss gibt es noch ein paar weniger Manga-Empfehlungen. Für micht hätte es davon mehr geben können, aber ich wusste ja, worauf ich mich einlasse und dass hier eher Anime vorgestellt werden.

Das nächste Mal, wenn ich mir so eine Zeitschrift kaufe, werde ich wahrscheinlich genauer hinschauen und sie mal durchblättern. Die erste Hälfte hätte man sich sparen können, die zweite Hälfte fand ich gut.