Samstag, 30. Januar 2021

[SERIE] Pose - Staffel 1


Inhalt:
Blanca trennt sich von ihrer überheblichen Drag-Mutter Eletkra und gründet ihr eigenes Drag-Haus. Hierfür nimmt sie ein paar verlorene Seelen bei sich auf. Gemeinsam treten sie immer wieder auf sogenannten Bällen gegen Elektras Haus an, um ihnen den Rang abzulaufen.

Meine Meinung: Ich hatte viel Gutes über diese Serie gehört, sodass ich neugierig wurde und mir nun die erste Staffel angeschaut habe. Es ist die erste Serie, die ich kenne, in denen trans Menschen im Mittelpunkt stehen. Es spielt 1988 in der afro-amerikanischen queeren Szene New Yorks. Dort treten sogenannte Drag-Häuser in Bällen gegeneinander an. Sie müssen in verschiedenen Kategorien Styles, Outfits und Posen präsentieren und können dabei Pokale gewinnen. Blanca gehört anfangs dem House of Abundance an. Doch sie hat ihre überhebliche, herrische Mutter Elektra satt, sodass Blanca ihr eigenes Haus gründet. Sie nimmt u.a. den schwulen Jugendlichen Damon bei sich auf, der von einer Karriere als Tänzer träumt. Zusammen treten sie immer wieder gegen Elektras Haus an. In dieser Serie werden viele Probleme von trans Menschen aufgegriffen, wie Diskriminierung und Armut. Auch HIV und AIDS sind wiederkehrende Themen. Diese Serie ist unheimlich emotional und ergeifend. Ich fühlte mit den Charakteren mit, hatte das Gefühl dazu zu lernen und war fasziniert von der Drag-Kultur. Die acht Folgen, die etwa zwischen 45 und 70 Minuten Laufzeit haben, suchtete ich in wenigen Tagen durch. Ich bin begeistert und freue mich auf die nächste Staffel.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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