Dienstag, 26. Januar 2021

[BUCH] Cryptos von Ursula Poznanski


Inhalt:
Jana ist Weltendisignerin, doch in eine ihrer Welten gibt es ungewöhnlicherweise viele Ausfälle. Sie will der Sache auf den Grund gehen und erfährt, dass eine Person in ihrer Welt nicht nur digital, sondern auch leibhaftig gestorben ist. Als sie weiter nachforscht, wird sie selbst zum Zielobjekt des Attentäters.

Meine Meinung: Da die Autorin mittlerweile zwei Bücher im Jahr herausbringt, hatte ich in den letzten Jahren das Gefühl, dass die Qualität ihrer Werke leidet. Da ich aber ein großer Fan bin, habe ich mir das Jugendbuch trotz dieser Skepsis gekauft. Ich ahnte nicht, dass es sich hierbei um eine Dystopie handelt, was meinem Lieblingssgenre enspricht. Das Buch handelt von einer Welt, von der viele Menschen meiner Meinung nach träumen. Da die Realität nicht mehr so schön ist, können sich die Menschen in virtuelle Welten zurückziehen und dort quasi ihr ganzes Leben verbringen. Jana ist Weltendesignerin und in einer ihrer Welten gibt es ungewöhnliche Aktivitäten. Obwohl Kerrybrook eine friedliche Welt ist, gibt es immer mehr Menschen, die dort sterben. Normalerweise bedeutet dies nicht, dass sie in der Realität wirklich sterben. Allerdings findet Jana heraus, dass es bei einer Person auch in der Wirklichkeit zum Tod geführt hat. Sie will der Sache untersuchen und gerät dadurch selbst in Gefahr. Das ist sehr spannend. Mir hat es besonders gefallen, mir diese Zukunftsperspektive vorzustellen. Die Autorin hat es geschafft, einen Kindheitstraum perfekt in eine interessante Geschichte zu verpacken. Wäre es nicht toll, wenn wir uns in eine Kapsel legen würden und dann Videospiele leibhaftig erleben dürften? In diesem Buch gibt es zig Welten und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Menschen können zwischen den Welten wechseln und sogar ihre eigene Gestalt anpassen. Doch was passiert in der Außenwelt, wenn sein eigener Körper nicht wirklich da ist. Die Autorin spielt mit den Nachteilen, dass man quasi den äußeren Umständen ausgeliefert ist. Das Ende hat mich jetzt leider nicht komplett zufrieden gestellt, aber insgesamt hat mir das Werk sehr gefallen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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