Donnerstag, 3. Dezember 2020

[BUCH] Und das nennt ihr Mut von Inge Meyer-Dietrich


Inhalt:
Andi möchte zu den coolen Sharks gehören, weshalb er für sie im Kaufhaus klaut. Doch er merkt, dass sie es nicht ernst mit ihm meinen und bereut seine Tat. Als er sich von der Gruppe abwendet, wird er zur Zielscheibe ihrer Gewalt.

Meine Meinung: Bücher über das Thema Mobbing finde ich meist sehr lehrreich und interessant. Ich finde es gut, dass es solche Bücher gibt, aus denen Jugendliche etwas lernen können. In diesem Roman geht um Andi, der einer Gruppe von Jungen aus seiner Klasse imponieren möchte, indem er für sie Walkmen klaut. Doch sie machen sich nur lustig über ihn, weshalb er sich von ihnen abwendet und von da an erst recht in ihrem Fokus steht. Als sie ihn dann auch noch zusammenschlagen, ist Andi völlig verzweifelt. Man merkt, dass die Geschichte recht alt ist, da heute kein Jugendlicher mehr einen Walkman braucht, was aber nicht schlimm ist. Eigentlich ist der Inhalt recht spannend und ansprechend für Jugendliche, aber die Umsetzung finde ich leider etwas einfach. Die Zeilen in dem Buch sind quasi nur halb gefüllt, sodass es ein bisschen wirkt, als ob das Buch in Gedichtform geschrieben sei. Es ist aber nicht so. Die Handlung wird ganz normal in Prosa erzählt. Dadurch lässt sich das Buch sehr schnell durchlesen. Ich hatte es innerhalb von einer halben Stunde durchgelesen. Dadurch kann man sich denken, dass der Inhalt nicht sehr viel hergibt. Das Potential wäre durchaus dagewesen, aber wegen der Kürze ist Andis Leidensweg nicht ganz nachvollziehbar. Für zwischendurch war es aber eine nette Lektüre.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 119 Seiten
ISBN-13:
978-3473522378

ISBN-10:
3473522376

Leseniveau: ab 12 Jahre
Herausgeber:
Ravensburger