Samstag, 18. April 2020

[FILM] Fantastic Four

Inhalt: Der Schüler Reed macht eine Entdeckung, wofür er von Franklin Storm, dem Leiter einer Forschungseinheit, engagiert wird. Zusammen mit seinem besten Freund Ben, Franklins Sohn Johnny und dem weiteren Teammitglied Victor teleportiert er sich in eine andere Dimension. Als sie ohne Victor zurückkehren, werden sie und Franklins Tochter Sue von einem seltsamen Stoff getroffen, der ihnen Superkräfte verleiht.


Meine Meinung: Die ist nicht die erste Verfilmung der Fantastic Four, aber dafür eine mir gänzlich unbekannte Interpretation. Die Geschichte ist anders, als die, die mir eigentlich bekannt ist. Hier sind die vier Superhelden noch sehr jung. Reed Richards arbeitet an einem Schulprojekt, bei dem er dem Geheimnis der Teleportation auf der Spur ist. Durch seine Entdeckung wird er von einem Leiter einer Forschungseinheit engagiert. Zusammen mit dessen Tochter Sue Storm und einem weiteren jungen Wissenschaftler, Victor von Doom, arbeiten sie an einem Projekt, bei dem sie die Reise in eine andere Dimension ermöglichen können. Als sie erste Ergebnisse erzielen, beschließen Reed, sein bester Freund Ben, Victor und Sues Bruder Johnny, ohne Erlaubnis in die andere Dimension zu reisen. Dort kommt es zu Komplikationen, bei der sie Victor zurücklassen müssen. Bei der Rückreise gibt es eine Explosion. Da auch Sue anwesend ist, geraten sie sowie Reed, Ben und Johnny in Berührung mit einer geheimnisvollen Materi, die ihnen Superkräfte verleiht. Von da an sollen sie für das Militär eingesetzt werden. Mir war diese Neuinterpretation etwas befremdlich, was nicht daran lag, dass aus Sue die Adoptivschwester eines schwarzen Johnny gemacht wurde. Das kann ich gut akzeptieren. Aber die Tatsache, dass die Protagonisten so jung sind und statt in den Weltraum in eine andere Dimension reisen, hat mir nicht gefallen. Es kam außerdem zu wenig Action auf und das Ende war mir zu einfach gehalten. Hier wurde stattdessen mit vielen Spezialeffekten gearbeitet und nicht mit einer gut durchdachten Handlung. Ein großer Kritikpunkt ist der fehlende Humor: Mir ist der Film viel zu ernst.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
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Darsteller: Kate Mara, Miles Teller, Jamie Bell, Michael B. Jordan, Toby Kebbell 
Regie: Josh Trank
Komponist: Marco Beltrami, Philip Glass 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Constantin Film (Universal Pictures) 
Erscheinungsjahr: 2015 
Spieldauer: 101 Minuten