Mittwoch, 19. Februar 2020

[FILM] The Grudge

Inhalt: Nachdem eine Mutter ihren Ehemann, ihr Kind und anschließend sich selbst ermordet hat, scheint das Haus verflucht zu sein. Jeder, der es betritt, sieht gruselige Dinge und ist dem Tod geweiht.


Meine Meinung: Die japanische Originalvorlage wurde Mitte der 2000er bereits verfilmt und ich fand die damalige Verfilmung recht mittelmäßig. Trotzdem war ich gespannt, ob es dieses Mal besser sein würde. Dieses Mal wird die Geschichte um den Fluch allerdings weitererzählt. Es geht um eine alleinerziehende Polizistin, die in einem Fall ermittelt. Eine Mutter hatte ihre Familie und sich selbst ermordet. Seitdem passieren seltsame Dinge in dem Haus. Als die Polizistin das Haus selbst betritt, sieht sie unheimliche Dinge und daher gräbt sie tiefer. Der Anfang des Films ist sehr langatmig, sodass ich mit den Gedanken abgeschweift bin. Dann wird es aber spannend und interessant. Es gibt einige Schreckmomente, die ich gut finde. Genau so etwas mag ich in Horrorfilmen. Das Ende ist allerdings Standart und nichts Besonderes. Auch der Wendepunkt sollte wahrscheinlich überraschend sein, aber ist in Wirklichkeit für einen Horrorfilm etwas ganz Normales, weil es in fast jedem Film so inszeniert wird. Hier wird höchstens ein Horrorfilm-Neuling von den Socken gehauen. Ich finde diese Neuverfilmung definitiv besser als die vorherigen Teile.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Darsteller: Andrea Riseborough, Lin Shaye, John Cho 
Regisseur: Nicolas Pesce 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Sony Pictures Home Entertainment 
Erscheinungsjahr: 2020
Laufzeit: 94 Minuten