Dienstag, 10. Dezember 2019

Ein Wochenende in Bochum


Mein Schatz hat mir einen lang ersehnten Wunsch erfüllt: Karten für die Comic Con. Diese fand allerdings in Dortmund statt und weil Hotelzimmer immens teuer waren zur Zeiten der Messe, sind wir auf Bochum ausgewichen, was in der Nähe liegt. Wir haben zwei Übernachtungen vom 6. bis zum 8. Dezember 2019 gehabt und was wir so außerhalb der Comic Con so gemacht habe, erzähle ich im Folgenden.

Wir sind erst am späten Freitagnachmittag in Bochum angekommen, weil wir erst nach der Arbeit von Frankfurt aus losfahren konnten. Schon am Vortag hatte ich mich mit der lieben Anna (@Buchprinzessin auf YouTube und auf Instagram) verabredet. Wir kennen uns quasi schon etwa acht Jahre aus dem Internet, aber wir haben uns noch nie persönlich getroffen. Jetzt sollte es endlich soweit sein.


Wir checkten also im GHOTEL in Bochum ein und bezogen erst einmal unser Zimmer, was barrierefrei war. Das fanden wir etwas seltsam und gingen zunächst davon aus, dass das ganze Hotel früher mal ein Altenheim oder Krankenhaus war. Das Zimmer war großzügig vom Platz her, die Türklinke zum Bad war weiter unten und das Badezimmer an sich war behindertengerecht mit ebenerdiger Dusche und Notfallklingeln. Wir nahmen das erst mal so hin.

Nach etwa einer halben Stunde holte uns dann Anna vom Hotel ab und wir fuhren gemeinsam zum Universitätsgelände, wo wir bei einem sehr schönen Italiener Pizza aßen und uns lange unterhielten. Eigentlich wollten wir an dem Abend noch auf den Bochumer Weihnachtsmarkt, aber da wir uns so schön verquatschten, hatte es keinen Sinn mehr. Wir machten dann nur noch einen kleinen Abstecher in den Supermarkt, bevor uns Anna wieder zum Hotel fuhr.

Dann war der erste Tag auch schon um. Am Samstag war es dann soweit - wir fuhren nach Dortmund zur Comic Con. Dazu wird es aber noch einen seperaten Beitrag geben. Nach der Messe machten wir uns im Hotelzimmer frisch und stellten fest, dass unsere Klospülung nicht mehr aufhörte, Wasser laufen zu lassen. Wir meldeten es dann beim Hotelpersonal, die sich darum kümmern wollten, als wir noch mal losgingen.

Dieses Mal wollten wir tatsächlich zum Bochumer Weihnachtsmarkt, was uns auch gelungen ist. Der Markt ist riesig und so toll geschmückt. Da ist der Frankfurter Weihnachtsmarkt fast schäbig dagegen. Wir aßen leckere Käsespieße und tranken auf dem Mittelaltermarkt (ein kleiner Bereich auf den Weihnachtsmarkt) einen heißen Met (der mir leider nicht schmeckte). Kaputt von der ganzen Lauferei des Tages ging es dann zurück ins Hotel.

Dort wurde uns mitgeteilt, dass das Problem mit der Klospühlung nicht so schnell zu beheben sei und so mussten wir in ein anderes Zimmer umziehen, was ein ganz normales Zimmer wurde. Wir hatten wohl zuvor aus Versehen ein barrierefreies Zimmer gebucht. Jetzt war der Raum etwas enger und wir hatten eine "normale" Dusche. Trotzdem waren wir insgesamt sehr zufrieden mit dem Hotel.

Am nächsten Morgen frühstückten wir im Hotel. Das hatten wir mitgebucht, aber am Samstag hatten wir das Frühstück ausfallen lassen, damit wir nicht zu spät auf die Messe kamen. Am Sonntag hatten wir es dann und es war alles da, was man brauchte. Das Hotel eröffnete erst vor ein paar Monaten, weshalb alles neu und sauber war.

Dann mussten wir aber auch schon auschecken. Da allerdings verkaufsoffener Sonntag in Bochum war, blieben wir noch. Wir verstauten unser Zeug im Auto und fuhren mit E-Scootern wieder Richtung Innenstadt. Allerdings sollten die Geschäfte erst um 13:00 Uhr öffnen. Um die Zeit zu überbrücken, holten wir uns online zwei Tickets für das Bochumer Planetarium. Wir waren noch nie in einem Planetarium und waren deshalb sehr gespannt. Die Vorstellung dauerte etwa eine Stunde und hat mich erhlich gesagt, nicht so sehr beeindruckt. Es ging um unseren Sternenhimmel und viele Infos wusste ich schon. Außerdem finde ich die Liegeposition nicht bequem. Ich war ehrlich gesagt froh, als es um war.

Anschließens bummelten wir durch Bochumer Geschäfte und aßen noch etwas auf dem Weihnachtsmarkt. Erst gegen 17:00 Uhr fuhren wir Richtung Heimat los. Leider führte uns das Navi erst etwas falsch und auf der Autobahn sauste zufällig ein Kumpel von uns vorbei, den wir schnell antickerten. Kurzer Hand trafen wir uns auf einem Parkplatz und plauderten noch eine Stunde, sodass wir erst nach 21:00 Uhr zuhause ankamen.

Es war ein wunderschönes Wochenende und ich bin positiv angetan von Bochum. Mir hat es gefallen und ich würde da bestimmt noch mal hinfahren. Allerdings nehme ich mir vor, die Comicmessen in Frankfurt zukünftig zu besuchen.