Dienstag, 31. Dezember 2019

[Monatsrückblick] Dezember 2019

Heute ist Silvester und damit wünsche ich euch zu allererst einen guten Rutsch ins neue 2020! Das hier ist der letzte Monatsrückblick in der altbewehrten Form. Wie es sich ändern wird, werdet ihr im kommenden Monat erfahren. Jetzt aber noch mal zum diejährigen Dezember.

Bücher:
Fünf Bücher habe ich gelesen und somit mein Jahresziel von 52 Büchern (ein Buch pro Woche) erreicht, denn insgesamt habe ich sogar 53 Bücher in diesem Jahr gelesen.

Comics:
Es sind zwei Comics geworden, womit ich auf 16 Comics in diesem Jahr gekommen bin.

Filme:
Zwei Filme habe ich im Dezember geschaut. Somit habe ich in 2019 51 Filme geschaut.

Serien:
Letztes Jahr hatte ich von allen vier Kategorien am meisten Serien geschaut. Mit diesen vier Staffeln komme ich dieses Jahr auf 33 Serienstaffeln und das ist nur der drittgrößte Posten in 2019. Aber das ist nicht schlimm. Es kommt ja nicht auf die Quantität an.

Am 1. Dezember war ich auf Sebastian Fitzeks Soundtrack Leseshow 2019. Das war richtig cool. Außerdem habe ich ein Wochenende in Bochum und auf der Comic Con Dortmund 2019 verbracht. Zum ersten Mal nahm ich an einem Kriminal Dinner teil und prompt musste ich sogar mitspielen. 

Ab Januar wird sich der Blog ein wenig verändern, was morgen näher erläutert wird. Was sonst noch so im ersten Monat von 2020 ansteht, wird man sehen. Bisher ist ehrlich gesagt nur der Besuch von "Holiday on Ice" geplant. Man darf gespannt sein.

Montag, 30. Dezember 2019

[Buch] Scythe 3 - Das Vermächtnis der Ältesten von Neal Shusterman

Inhalt: Es sind drei Jahre vergangen, in denen Scythe Goddard mehr und mehr die Macht an sich gerissen hat. Der Thunderhead darf nicht eingreifen und so können die blutrünstigen Scythe so viele Menschen nachlesen, wie sie möchten. Ein paar Länder wehren sich noch gegen diese Vorgehensweise, aber wie lange können sie den Widerstand aufrecht erhalten.

Meine Meinung: Sehnlichts habe ich den letzten Band der dystopischen Trilogie erwartet. Die ersten beiden Bände hatten mich so in den Bann gezogen, wie schon lange kein Buch mehr, obwohl ich viel lese. Aber hier war ich mal wieder so richtig gehyped. In diesem Band sind drei Jahre vergangen, in denen Scythe Goddard immer mehr Macht an sich reißen konnte. Er will scheinbar die ganze Welt nach seinen Regeln gestalten, in der die Scythe so viele Menschen nachlesen dürfen, wie sie wollen. Das passt einige Teile der Erde nicht und so gibt es einen Widerstand. Der Thunderhead spricht nur noch zu einem Menschen, der von den Tonisten verehrt wird. Vielleicht schafft es der sogenannte Toll Goddard und die anderen Scythe aufzuhalten. Wie man hier sieht, fehlen zwei entscheidende Namen in der Inhaltbeschreibung: Rowan und Citra spielen nämlich meiner Meinung nach nur noch eine der unheimlich vielen und teilweise neuen Nebenrollen. Und das finde ich sehr schade. Gerade in den ersten 200 Seiten fehlen sie komplett und es wird lediglich die Handlung geschichtsbuchartig zusammengefasst. Plötzlich ist alles anders, als ich es erwartet hatte und das enttäuscht mich sehr. Es kommt mir so vor, als hätte sich der Autor nicht von vornherein ein Ende überlegt und sich nach den ersten beiden Bänden in eine Sackgasse geschrieben. Nun musste er einen plausiblen Schluss produzieren, wobei er zig neue Figuren und Handlungen einbauen musste, damit alles einen Sinn ergibt. Ich konnte mir irgendwann gar nicht mehr richtig merken, wer wer ist. Das hat mich unheimlich gestört. So viele Kleinigkeiten werden erwähnt und beschrieben, dass mir der Überblick abhanden gekommen ist. Es ist mir zu viel, auch wenn es bestimmt gut durchdacht ist. Letztendlich war ich nicht vollkommen gelangweilt, aber es war eben nicht das, was ich mir erhofft hatte.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 608 Seiten 
Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 3. (27. November 2019) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3737355088 
ISBN-13: 978-3737355087

Sonntag, 29. Dezember 2019

[Serie] Élite - Staffel 2

Inhalt: Der Mord auf Marina ist noch nicht aufgeklärt und nacheinander werden die Schüler befragt. Derweil gibt es einige Beziehungskrisen, Intrigen und Probleme, die gefährlich werden können.

Meine Meinung: Die erste Staffel dieser spanischen Serie gefiel mir so gut, dass ich weiter schauen musste. Ich war gespannt, was noch passieren würde, um mich zu verblüffen. Ich dachte, eventuell hätte die Serie bereits ihr Pulver verbraucht. Doch weit gefehlt. Auch wenn die erste Folge noch recht öde war, konnte sie mich am Ende richtig schocken. Damit hatte mich die Serie wieder gekriegt und ich habe natürlich weiter geschaut. Die Rahmenhandlung bildet nach wie vor die Suche nach dem Mörder von Marina. Allerdings gibt es noch andere Handlungsstränge, die super interessant sind. So gibt es Beziehungsprobleme, Intrigen, viel Sex, Drogen und Partys. Die ein oder andere Handlung fand ich langweilig, aber am Ende wurde mir bewusst, dass sie wichtig für die Handlung ist. Ich bin fasziniert davon, wie fortschrittlich die Spanier sind, wenn sie so eine geniale Serie produzieren und Themen aufgreifen, an die sich die Amerikaner nicht herantrauen. Mit beispielsweise Homosexualität so freizügig umzugehen, hat man seit "Queer as folk" nicht mehr so erlebt. Ich bin begeistert.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗
 
Darsteller: Itzan Escamilla, Miguel Bernardeau, Miguel Herrán, Danna Paola, Jaime Lorente, Álvaro Rico
Studio: Zeta Producciones
Anzahl der Episoden: 8
Produktionsland: Spanien
Erscheinungsjahr: 2019

Samstag, 28. Dezember 2019

[Film] Your Name. - Gestern, heute und für immer

Inhalt: Mitsuha lebt in einem kleinen Dorf und sehnt sich nach einem Leben in der Großstadt. Als sie davon träumt, der Junge Taki aus Tokio zu sein, fühlt es sich ziemlich real an. Ihre Freunde finden derweil, dass sich Mitsuha an manchen Tagen seltsam verhält, wovon sie aber nichts mehr weiß.

Meine Meinung: Auf Empfehlung von Freunden habe ich mir diesen Anime angeschaut, ohne vorher zu wissen, worum es darin geht. Mitsuha ist ein Mädchen, was unter einfachen Verhältnissen in einem Dorf aufwächst und sich nichts mehr wünscht, als in der Großstadt zu leben. Schließlich träumt sie davon, ein Junge namens Taki zu sein, der in Tokio lebt. Der Traum fühlt sich sehr realistisch an und wenn Mitsuha daraus erwacht, scheint irgendwas in ihrem Leben seltsam zu sein. Ihre Freunde behaupten, sie hätte sich anders benommen und sie findet mysteriöse Nachrichten in ihrem Schreibblock. Erst nach und nach erfährt man als Zuschauer, was dahinter steckt und wenn man es schließlich meint zu wissen, gibt es noch mehr Sachen zu erfahren. Die Plottwists sind allerdings teilweise subtil, sodass der Film viel zum Nachdenken bereitsstellt. Er ist melancholisch und zum Ende hin sogar sehr dramatisch. Das macht den Film so besonders und interessant. Mir hätte es ehrlich gesagt aber noch emotionaler sein dürfen, denn bis zum Schluss kratzte der Anime nur an der Oberfläche meiner Gefühle. Ich habe es ein bisschen vermisst, zu Tränen gerührt zu werden. Trotzdem ist es ein sehenswerter Film.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Künstler: Makoto Shinkai, Noritaka Kawaguchi, Kanako Arima, Kôichirô Itô, Akiko Majima, Tatsuro Hatanaka, Shinichiro Inoue, Genki Kawamura, Satoshi Mashida, Minami Ichikawa, Takumi Tanji, Kenji Ohta, Masanori Yumiya, Katsuhiro Takei, Tasuku Watanabe, Hoshiko Oguchi, Yoshihiro Furusawa, Junji Zenki 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Universum Film GmbH 
Erscheinungstjahr: 2016 
Spieldauer: 107 Minuten

Freitag, 27. Dezember 2019

[Serie] Miraculous - Geschichten von Ladybug und Cat Noir (Staffel 2)

Inhalt: Ladybug und Cat Noir müssen noch immer gegen den bösen Hawk Moth kämpfen und Paris beschützen. Dieses Mal bekommen sie aber Unterstützung von weiteren Helden.

Meine Meinung: Obwohl ich weiß, dass ich der Zielgruppe eigentlich nicht entspreche, gefällt mir die Serie sehr gut. Es ist mehr oder weniger eine typische Magical-Girl-Serie, wobei die Handlung viel besser ausgepfeilt ist, als man sie in Animes kennt. Es gibt wie in der ersten Staffel das "Monster of the Week", wohinter sich jemand aus den vielen Charakteren der Serie verbirgt, die dann nicht nur ein einmaliges Auftreten haben, sondern öfter gezeigt werden. Das gefällt mir gut, denn so kann man in eine ganze Welt eintauchen. Besonders großartig finde ich die Entwicklungen der Kräfte der beiden Protagonisten und dass neue Superhelden auftauchen. Ich bin jedes Mal gehyped, wenn beispielsweise Rena Rouge oder Queen Bee auf den Plan tritt. Die besten Folgen sind die beiden letzten, die das Staffelfinale darstellen. Da hatte ich richtige Gänsehaut. Es ist ein würdiges Ende der Staffel gewesen und ich freue mich auf viele weitere Folgen.

Meine Meinung: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗

Regisseur(e): Thomas Astruc, Frederic Lenoir, Aton Soumache, Jared Wolfson, Jeremy Zag 
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung 
Studio: Edel Germany GmbH 
Erscheinungsjahr: 2016
Anzahl der Episoden: 26

Donnerstag, 26. Dezember 2019

[Serie] The Middle (Staffel 9)

Inhalt: Axl kommt von seiner Europareise zurück und ist auf der Suche nach einem neuen Job. Sue fällt es schwer, Sean ihre Gefühle für ihn zu gestehen und Brick möchte ein aufregendes Schuljahr erleben.

Meine Meinung: Dies ist leider die letzte Staffel dieser lustigen Comedyserie um Familie Heck. Mittlerweile ist mir die Familie so ans Herz gewachsen, dass es mir schwer fällt, mich von ihnen zu trennen. In den 24 Folgen der achten Staffel wird noch einmal so richtig aufgeräumt, was bedeutet, dass ein paar Sachen zum Schluss gebracht werden. Der frisch aus Europa zurückgekehrte Axl muss nun zusehen, dass er nach seinem Studium einen Job findet. Derweil fällt es Sue schwer, ihrem Schwarm Sean zu gestehen, dass sie in ihn verliebt ist. Brick trennt sich von seiner Freundin, um ein aufrgendes Schuljahr zu erleben, was er später bereut. Bei den Eltern passiert nicht viel Neues. In dieser Staffel geht es harmonischer zu als in den vorherigen und man merkt, dass die Figuren älter geworden sind. Bricks Ticks lassen sich beispielsweise vermissen. Die letzte Folge hatte ich mir emotionaler vorgestellt, aber insgesamt hat mir die Staffel sehr gut gefallen. Die Serie ist genial und wer sie noch nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗
 
Darsteller: Atticus Shaffer, Eden Sher, Patricia Heaton, Neil Flynn 
Regisseur(e): Lee Shallat Chemel, Blake T. Evans 
Produzenten: Werner Walian, Robin Shorr 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Produktionsjahr: 2018

Mittwoch, 25. Dezember 2019

[Comic] Die Simpsons - Weihnachten bei einer ganz gewöhnlichen Familie von Matt Groening

Inhalt: Es weihnachtet in Springfield, aber Homers Weihnachtsgeld fällt aus. Das bringt ihn in Schwierigkeiten, denn so kann er seiner Familie kein schönes Fest bescheren. Wie kommt er nun schnell an Kohle?

Meine Meinung: Dieses Buch enthält eine Folge der Zeichentrickserie "Die Simpsons" in Comicform. Es ist Weihnachten und die ganze Familie freut sich auf das Fest, aber Mr. Burns streicht den Mitarbeitern des Kraftwerks das Weihnachtsgeld, sodass Homer keine Geschenke für seine Familie kaufen kann. Er nimmt einen Nebenjob an und versucht alles, um an Geld zu bekommen. Ob es noch ein schönes Fest wird, muss man selbst nachlesen. Wer die Folge aus der Anfangszeit der Serie kennt, wird es aber auch wissen. Ich finde die Aufmachung des Buches ganz gut, da es nicht nur ein reiner Comic ist, sondern darin auch ein wenig die Form geändert wird. So gibt es Seiten nur mit Bildern oder viele Szenen in Dialogform lediglich aufgeschrieben. Das ist abwechslungsreich. Dennoch glaube ich, dass es nur etwas für wirkliche Simpsons-Fans ist, da es nichts Neues enthält und eine alte Folge nacherzählt. Die Bilder sind auch aus der Serie übernommen und daher relativ pixelig. Mir hat es aber kurzweiligen Spaß bereitet.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Hardcover: 48 Seiten 
Verlag: Droemer Knaur 
Erscheinungsjahr: 1991
ISBN-10: 3426192942 
ISBN-13: 978-3426192948

Dienstag, 24. Dezember 2019

[Serie] The End of the F***ing World - Staffel 2

Inhalt: Bonnie liebte den Mann, den James und Alyssa getötet haben. Jetzt macht sie Jagd auf die beiden. Doch alles kommt anders.

Meine Meinung: Die erste Staffel hat mir gut gefallen. Sie wirkt neu und innovativ, war gleichtzeitig witzig und hat zum Nachdenken angeregt. In der zweiten Staffel kommt eine dritte Protagonistin hinzu, die man in der ersten Folge kennenlernt. Bonnie war in einen Universitätsprofessor verliebt. Es ist derjenige, dem Alyssa und James in der ersten Staffel begegnen und töten. Bonnie bekommt das heraus und will sich nun an ihnen rächen. Daher treffen die Drei aufeinander. Doch ob Bonnie sie wirklich tötet, muss man selbst herausfinden. Leider fand ich diese Staffel unheimlich langweilig. Das Neuartige, was mir in der ersten Staffel so gut gefallen hat, ist mittlerweile verfllogen. Die Protagonisten spielen ihre Rolle nach wie vor sehr überzeugend, aber die "Masche" hat sich abgenutzt und da müsste man meiner Meinung mehr Inhalt und Spannung liefern. Stattdessen plätschert die Handlung vor sich hin. Es gibt nur einen Moment, der schockiert. Alles andere ist öde. Ich war froh, als ich die Staffel durch hatte.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗

Darsteller: Alex Lawther, Jessica Barde, Naomie Ackie
Regie: Jonathan Entwistle, Lucy Tcherniak
Produktion: Clerkenwell Films, Dominic Buchanan Productions
Erscheinungsjahr: 2019
Anzahl der Epsioden:
Lauzeit: 19 - 22 Minuten pro Folge

Montag, 23. Dezember 2019

[Comic] Die drei ??? - Das Ritual der Schlangen

Inhalt: Die drei ??? sollen bei einem Hexenritual mitwirken, in denen drei Schlangen eine große Rolle spielen. Doch das Ritual gerät außer Kontrolle und die Schlangen werden entführt.

Meine Meinung: Als Kind hatte ich überhaupt nichts mit den drei ??? am Hut und bin erst durch die Graphic Novel auf sie aufmerksam geworden, die mir sehr gut gefallen. Dies ist der dritte Band, in der die drei Jungen wieder einen Fall lösen müssen, in dem es um mehr oder minder Hexerei geht. Doch es ist fraglich, ob wirklich ein Zauber dahinter steckt. Jedenfalls werden drei Schlangen entführt und Lösegeld verlangt. Justus, Peter und Bob machen sich auf die Suche nach der Wahrheit. Das ist interessant und teilweise sogar witzig. Besonders gefällt mir der Schreibstil, der meiner Ansicht nach Kinder nicht unbedingt anspricht, sondern eher auf ein erwachsenes Publikum wirkt. Meinen Geschmack trifft es auf jeden Fall und mir hat das Lesen dieses Bandes sehr gut gefallen. Ich freue mich auf weitere Graphic Novels.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 128 Seiten 
Verlag: Franckh Kosmos Verlag; Auflage: 1 (19. September 2019) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3440162982 
ISBN-13: 978-3440162989

Sonntag, 22. Dezember 2019

[Elementum 5] Bebende Erde - Kapitel 12


»Es ist schön, dich mal wieder zu sehen, Tara«, sprach Jojo, als sie gemeinsam im Park spazieren gingen.
»Ich freue mich auch«, entgegnete die Dreißigjährige.
Dann gaben sie sich einen kleinen Kuss auf dem Mund.
»Es wäre auch mal schön, eine Nacht mit dir zu verbringen«, hauchte sie zart und schaute ihn dabei zweideutig an.
»Das darf ich leider nicht«, entgegnete der Muskelprotz beschämt. »Die Regeln des Internats besagen, dass ich die Nacht dort zu sein habe.«
»Aber du bist erwachsen. Du kannst tun und lassen, was du willst.«
»Leider nicht. Ich muss mich trotzdem an die Hausregeln halten oder ich fliege vom Internat. Es tut mir leid.«
Tara machte eine wegwerfende Handbewegung.
»Das muss dir nicht leid tun, Schätzchen. Es ist nur sehr schade. Was machen wir denn dann nur?«
Jojo dachte darüber nach. Er war im Internat einer der wenigen, der ein Einzelzimmer besaß. Damit hatte er keinen störenden Zimmergenossen.
Wenn ich es schlau anstelle…

Samstag, 21. Dezember 2019

[Buch] Eltern Märchenedition 10: Die schönsten Weihnachtsmärchen

Inhalt: Das Buch enthält klassische Märchen beispielsweise von Hans Christian Andersen, die zum Winter und zu Weihnachten passen.

Meine Meinung: Dies ist der letzte Band der Eltern Märchenedition und der einzige, den ich noch nicht gelesen hatte. Das habe ich nun nachgeholt. Es enthält verschieden Winter- und Weihnachtsmärchen, die u.a. von Hans Christian Andersen geschrieben wurden. Zugegebenermaßen kannte ich nur wenige davon wie "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" und "Die Schneekönigin". Mir haben ein paar gut gefallen. Besonders das Märchen "Der Tannenbaum" von Hans Christian Andersen finde ich wunderschön, wenn auch traurig. Das hat mich sehr berührt. Leider finde ich aber auch andere Märchen in diesem Werk sehr langweilig. Besonders "Die Schneekönigin" zog sich in die Länge und ödete mich an. Da mag ich gekürzte Versionen dieses Märchens lieber. Es ist aber völlig normal, dass einem ein paar Geschichten aus einer Anthologie gefallen und andere nicht.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten 
Verlag: cbj (5. Oktober 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3570138100 
ISBN-13: 978-3570138106

Freitag, 20. Dezember 2019

[SchreibUpdate] Dezember 2019

Hier müsste nun ein Fail-Signal ertönen. Ich habe tatsächlich seit dem letzten Update nicht mehr geschrieben, obwohl ich so motiviert war und eigentlich noch bin. Allerdings schaffe ich es derzeit nicht. Mit Beruf und Privatleben habe ich so viel zu tun, dass ich nicht zum Schreiben komme. Zwischen den Jahren und in den ersten Januar-Wochen habe ich frei. Vielleicht komme ich ja dann wieder mal zum Schreiben. Ich habe auf jeden Fall eine Idee für einen neuen Band meiner Kinderbuchreihe, die ich im Übrigen sowieso voran bringen möchte. Der erste Band will ja schließlich überarbeitet werden. Ich habe jetzt vielleicht auch jemanden, der sie illustriert. Aber da muss ich echt noch schauen.

Donnerstag, 19. Dezember 2019

[kurz angezockt] Merge Puzzle Game

Nach langer Zeit habe ich mal wieder ein Handyspiel gespielt, wenn auch nur für kurze Zeit - aber das ist ja der Sinn dieser Rubrik. Am Ende werde ich mich entscheiden, ob ich das Spiel weiterhin spiele oder direkt wieder deinstalliere.

Bei "Merge Puzzle Game" handelt es sich um ein Rätselspiel, was ein wenig an Tetris oder Candy Crush erinnert, aber doch ganz anders ist. Auf dem Display befinden sich Quadrate mit einer Ziffer zwischen 1 und 15. Man kann die Quadrate verschieben, sofern sie nicht von anderen blockiert werden. Wenn man zwei Blöcke mit der gleichen Ziffer aufeinander schiebt, vergrößert sich die Zahl um eine Ziffer. Schiebt man zwei Einsen aufeinander, werden sie zu einer zwei, zwei Zweien werden zu einer Drei usw. Wenn man zwei 15er aufeinander schiebt, lösen sie sich auf und man gewinnt Zeit dazu. Denn die Zeit ist der Gegner. Jede paar Sekunden kommt nämlich eine neue Reihe an Blöcken von unten und wenn man die obere Grenze erreicht, ist das Spiel vorbei. Das heißt, man muss schnell handeln.

Das ist auf jeden Fall ein Zockergame nach meinem Geschmack und prinzipiell finde ich die Spielidee großartig. Ich habe zwar noch nicht verstanden, für was man Truhe öffnet oder Schlösser knackt, aber ich glaube, das ist nicht so wichtig. Ein Kritikpunkt ist allerdings, dass man echt schnell sein muss. Das ist superknifflig und kann vielleicht auch schnell frustrierend wirken. Ich spiele aber auf jeden Fall zunächst weiter.

Mittwoch, 18. Dezember 2019

[Videospiel] Pokémon Schild

Wie lange hatte ich mich auf eine neue Pokémon-Edition gefreut? Schon seit über einem Jahr gibt es Videos im Internet, die mich geteasert haben. Ich hatte zwar auch ein paar Vorbehalte, aber ich freute mich ungemein. Und nun habe ich es durchgespielt und muss wieder auf die nächste Edition warten.

Als ich den ersten Trailer gesehen hatte, war ich überwältigt von der neuen Region. Sie wirkte so groß, dass ich Angst hatte, sie würde nicht so übersichtlich sein. Im Internet gab es einen Shitstorm, dass nicht alle bisherigen Pokémon verfügbar sein würden, was ich bei ein paar meiner Lieblinge auch schade fand. Aber da ich kein Spieler bin, der sich zum Ziel setzt, alle Pokémon zu besitzen, sondern jemand, der nur die Story durchspielen will, störte es mich nicht so sehr. Ich war sehr gespannt auf die Handlung und wie sich die Grafiken verbessert haben.

Als ich dann loslegte, war ich erst einmal verwirrt, dass man das Spiel mit beiden Joycons der Switch spielt. "Let's go Pikachu" spielte man ja nur mit einem Joycon oder dem Pokéball, den ich nun leider nicht mehr verwenden durfte. Dies hatte für mich die Folge, dass ich das ganze Spiel im Handheld-Modus durchzockte und nicht auf dem TV. Aber das ist ja nicht so schlimm.

Die Story fand ich anfangs sehr interessant und ich finde es toll, dass man eher wieder zum Ursprung mit dem Sammeln von Arenaorden gegangen ist und nicht wie in Sonne/Mond Inselprüfungen absolvieren sollte. Die Dynamaximierung finde ich im Nachhinein visuell eindrucksvoll, aber nicht unbedingt nötig. Die meisten Kämpfe habe ich ohne Dynamaximierung bestritten. Die Welt war dann doch nicht unübersichtlich, wie ich dachte. Alles wirkt so groß und imposant, ist es aber nicht.

Und damit komme ich auch zur großen Kritik an dem Spiel. Das Spiel verläuft sehr linear und man wird durch die Handlung geschubst, ohne dass man selbst etwas überlegen oder gar erarbeiten muss. Es gibt keine wirklichen Sidequests, sodass man nichts zum Rätseln hat, was ich sehr schade finde. Die Kämpfe sind zu leicht. Ich habe meine Pokémon nicht besonders trainiert, sondern einfach die Kämpfe gemacht, die mir auf der Reise begegnet sind. Trotzdem war ich immer so stark, dass mir kaum ein Kampf wirklich Kopfschmerzen bereitet hätte. Ich kann mich nur an eine Situation erinnern, in der ich es wirklich schwer hatte. Aber sonst besiegte ich alle relativ mit Leichtigkeit. 

Innerhalb der Geschichte gibt es eine Gefahr, die die Galar-Region bedroht, doch man kommt gar nicht selbst zum Zuge, der Sache auf den Grund zu gehen. Die Nebenfiguren kümmern sich darum, sodass man ganz normal seine Arenaorden sammeln kann. Da frage ich mich: Was soll das? Ich will doch auch rätseln, Sachen herausfinden und mich orientieren. Dazu kommt es nicht.

Ein weiteres großes Manko ist die Übersichtlichkeit. Alles wirkt schön und groß, ist aber in Wirklichkeit sehr klein. In den Städten und auf den Routen gibt es nichts zu entdecken. Wie toll früher der Mondberg war und wie man sich den Weg dadurch errätseln musste... Durch die Minen der Galar-Region läuft man schnurstracks durch, ohne dass man auf Hindernisse stößt. Die Städte sind teilweise so winzig, dass es vielleicht nur ein PokéCenter, die Arena und zwei Häuser gibt. Das ist leider inhaltlich zu wenig.

Ich bin ehrlich gesagt, sehr enttäuscht. Ich hatte mir was Bahnbrechenderes vorgestellt, etwas Revolutionäres, bekam aber nur ein übersichtliches Rollenspiel, das schön aussieht, aber keine Herausforderungen bietet. Für Kinder mag das echt vom Anspruch her okay zu sein, aber für mich war es einfach zu langweilig. Ich habe für das Spiel auch länger gebraucht als für vorherige Editionen, weil es mich nicht so gepackt hat und ich die Konsole teilweise wochenlang liegenlassen habe. Das ist unüblich für mich. Normalerweise will ich die Spiele innerhalb von weniger Tage durchzocken und lasse sie nicht mehr aus der Hand.

Damit bleibt nur noch zu hoffen, dass die nächste Edition besser wird.

Dienstag, 17. Dezember 2019

[Podcast] Der literarische Saloon

Da ich selbst einen Bücherpodcast betreibe, in dem es ums Lesen geht, freue ich mich, wenn ich gute Podcaster-Kollegen finde. Mit dem literarischen Saloon habe ich doppelt ins Schwarze getroffen.

Dieser Podcast wird von zwei Autoren geführt, die sich übers Schreiben, Lesen und dem ganzen Rest unterhalten. Carin Müller ist die eine Hälfte der Beiden und sie kenne ich sogar persönlich. Ich liebe es, ihr zuzuhören und sie hat immer so tolle Geschichten auf Lager. Christian Raabe kenne ich persönlich nicht, aber seine Stimme finde ich äußerst sympathisch. 

Weil ich mich selbst der Schrifstellerei widme, höre ich ihnen gerne dabei zu, wie sie aus dem Nähkästchen plaudern und sich manchmal sogar verheddern. Auch lustig ist es, wenn die Verbindung der Beiden mal wieder abbricht und sie sich gegenseitig nicht mehr hören. Man muss nämlich wissen, dass die beiden aus zwei verschiedenen Städten aufnehmen. Carin Müller ist in Frankfurt und Christian Raabe in Berlin.

Mir macht das Zuhören sehr viel Spaß und den ein oder anderen Lesetipp kann man dabei erhalten. Und keine Sorge: Auch wenn der Name es anders vermuten lässt, mit Cowboys und Indianern hat der Podcasts nichts zu tun.

Montag, 16. Dezember 2019

[Film] Wir - Der Sommer, als wir unsere Röcke hoben und die Welt gegen die Wand fuhr

Inhalt: Acht Jugendliche erleben den Sommer ihres Lebens. Sie überschreiten Grenzen und fühlen sich unbesiegbar. Doch sie wissen nicht, wannn sie aufhören müssen.

Meine Meinung: Manche würden den Kopf schütteln oder sogar engewidert sein bei solchen Filmen, aber ich mag "Skandalfilme" generell, die mich schockieren. Der Film ist wie für Voyeuristen gemacht. Es geht um acht Jugendlliche, die in den Sommerferien das große Geld machen wollen und so auf die Idee kommen, Pornos zu drehen. Doch sie gehen immer weiter und weiter, bis etwas Schreckliches passiert und sie vor Gericht landen. Ich wusste, dass der Film explizite Sexszenen enthalten soll, aber mehr wusste ich nicht. Tatsächlich gibt es nur eine erwähnenswert explizite Szene, die restlichen Szenen sind nicht so explizit, wenn auch nicht weniger sexuell. Dennoch liegt der Hauptaugenmerk darauf, wie die Jugendlichen immer mehr die Kontrolle verlieren und zu weit gehen, bis sogar jemand sterben muss. Skandalös ist der Film sicherlich, aber mir leider zu plakativ, dass er mich sogar langweilt. Irgendwie hatte er anfangs einen gewissen Reiz auf mich ausgeübt, doch als ich gemerkt habe, das da nicht noch "mehr" kommt, fand ich ihn öde. Ehrlich gesagt finde ich den Streifen sogar relativ belanglos.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Darsteller: Pauline Casteleyn, Aimé Claeys, Gaia Sofia Cozijn, Axel Daeseleire, Vincent de Boer 
FSK: Freigegeben ab 18 Jahren 
Studio: Studio: Meteor Film (Vertrieb EuroVideo Medien GmbH) 
Erscheinungsjahr: 2018 
Spieldauer: 96 Minuten

Sonntag, 15. Dezember 2019

[Elementum 5] Bebende Erde - Kapitel 11


Obwohl es nicht erlaubt ist, verbringt Marina ein bisschen Zeit im Zimmer von Robin. Iggy hat sich speziell für die beiden vom Acker gemacht, damit sie wenigstens ein bisschen gemeinsame Zeit allein hatten. Marina lag im Arm von Robin, während er ihre Arme streichelte.
»Ich habe heute mit meinen Eltern telefoniert«, sagte sie.
»Und wie geht es ihnen?«
»Gut. Sie erzählten mir von der Gegenkandidatin von Arno Mosel. Sie hat sich jetzt aufstellen lassen.«
»Okay, wer ist sie?«, wolle das Elementum wissen. Er war neugierig und hoffte, dass sie zumindest eine andere Einstellung hat wie der zukünftige neue Ehemann von Elma von Zimmenthal.
»Ihr Name ist Anemone Puster und sie ist eine Luft-Elementaristin. Sie möchte im Sinne der geraden bestehenden Regelunge die Regierung fortführen.«
»Also so wie Helmut Holzmann.«
»Genau. Sie hatte in den letzten Jahren wohl eng mit ihm zusammengearbeitet«, erklärte die Wasser-Elementaristin. Sie richtete sich auf, bevor sie weiter sprach: »Sie ist überzeugt davon, dass jeder Elementarist das Recht haben sollte, jeden zu heiraten, den er möchte und nicht den Zwang haben muss, einen Menschen mit dem gleichen Element zu finden.«

Samstag, 14. Dezember 2019

[Serienupdate] Dezember 2019

Wie immer starte ich im Serienupdate mit den Serienstaffeln, die ich in den letzten Wochen beendet habe. Danach geht es weiter mit den Serien, die ich derzeit schaue. Das sind wieder einige parallel und langsam verliere ich den Überblick. Aber ich bemühe mich.

Ich habe die vierte Staffel von "She-Ra und die Rebellen-Prinzessinnen" auf Netflix beendet. Wieder hat mir die Staffel sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Staffeln.

Darüber hinaus habe ich die dritte Staffel von "Atypical" ebenfalls auf Netflix beendet. Diese Staffel fand ich wieder absolut grandios.

Die letzte beendete Staffel ist die dritte Staffel von "The Exes", die mir auch gut gefallen hat. Jetzt sind leider keine weiteren Staffeln zunächst einmal auf Amozon Prime verfügbar und ich muss warten, bis ich weiter schauen kann.

Derzeit schaue ich einige Serien parallel. Mein Schatz und ich haben gemeinsam die zweite Staffel von "The End of the F***ing World" angefangen. Leider begeistert sie uns nicht so, dass wir da so unbedingt zwingend weiterschauen. Da lassen wir uns etwas Zeit.

Ganz im Gegenteil läuft es bei der fünften und leider letzten Staffel von "Fuller House" auf Netflix. Die Serie suchten wir gerade und wir finden es so schade, dass es die letzte Staffel sein soll.

Alleine schaue ich gerade die neunte und letzte Staffel von "The Middle", was auch unheimlich schade ist. Ich will nicht, dass es endet.

"Elitè" auf Netflix zieht mich leider nicht so, sodass ich nach ein oder zwei Folgen eher pausiert habe. Da hatte ich mir mehr erhofft.

Im letzten Update hatte ich berichtet, dass ich mir die "Lindenstraße" von Folge 1 ab aus 1985 wieder anschaue. Leider gibt es im Internet nur die ersten 50 Folgen zu finden, sodass ich gerade eine Zwangspause einlegen muss. Mal sehen, wann ich da weiterschaue.

Freitag, 13. Dezember 2019

Kriminal Dinner: Mord auf dem Atlantik

Zum Geburtsag im August bekam ich zwei Karten für ein Krimidinner geschenkt. Heute waren mein Schatz und ich dort und hier möchte ich berichten, wie es so war.

Das Kriminal Dinner fand in Frankfurt am Hauptbahnhof im Steigenberger Hotel Metropolitan statt, was  fünf Sterne hat. Deshalb hatte ich große Erwartungen. Die Karten haben 84,00 Euro pro Person gekostet, wobei man die Getränke extra zahlen muss.

Um 18:30 Uhr war Einlass, bei dem man einen Sekt bekam. Dann ging der Kellner rum und man konnte Getränke bestellen. Mein Schatz und ich bestellten zunächst ein Glas Wein, wobei die Flasche bei meinem Schatz leer wurde und das Glas deshalb nicht voll gemacht war. Später bestellten wir noch ein Glas Wein, wobei bei mir die gleiche Situation war, der Kellner aber eine neue Flasche holte und mir nach goss. Mein Schatz machte dazu eine Bemerkung, die der Kellner hörte und dann noch das Glas meines Schatzes nachgoss und dabei eine schnippische Bemerkung machte, in der Art: "Damit niemand neidisch ist."


Das Spektakel startete um 19:00 Uhr. Die Szenerie war so, dass wir uns auf einem Kreuzfahrtschiff befanden. Der Kapitän begrüßte uns und moderierte durch den Abend. Vor dem offiziellen Start kam er gerade auf mich zu und meinte, dass etwas mit meiner Buchung nicht stimmte und ich sollte mit nach draußen kommen. Da wurde ich in meine Rolle eingewiesen. Ausgerechnet ich, der Rollenspiele und so was nicht mag, wurde auserwählt, eine Rolle zu übernehmen. Ich spielte einen Arzt und war einer der Verdächtigen.

Das Menü bestand aus drei Gängen. Die Vorspeise war eine Kürbissuppe, die noch ganz lecker war. Der Hauptgang war Ente mit Kartoffelgnocchi und Spinat. Das war leider absolut nichts und wir waren total enttäuscht. Wir saßen zu acht am Tisch und alle empfanden das Fleisch als zu trocken. Zwei Damen ließen das Essen komplett stehen. Leider war auch der Nachtisch, welches aus Maronenmousse bestand. Allerdings war die Konsistenz labberig und der Geschmack auch eher langweilig. Wir hatten uns so viel vom Essen versprochen, aber dahingegen würden wir das Dinner nicht mehr empfehlen.

Das Stück war aber ganz gut und unterhaltsam. Es geschah ein Mord und dieser musste aufgeklärt werden, wobei ich ein paar Mal in die Mitte des Raums gerufen wurde und meine Rolle spielen musste. Alle wurden zum Mitraten animiert. Es gab mehrere Rollen, aber auch Gäste ohne Rollen mussten die ein oder andere Aufgabe erledigen.

Leider war das Ambiente auch nicht das Beste. Wir befanden uns in einem Konferenzraum des Hotels und man merkte an den LED-Lichtpunkten und dem schnöden grauen Teppich, dass dies kein Restaurant war. Es gab zwar ein paar Deko-Elemente, aber im Großen und Ganzen war es keine Dinner-Atmosphäre.

Die Schauspieler haben ihre Sache super gemacht und standen im Anschluss noch für Fragen zur Verfügung. Das fand ich nett. Ich würde auch so ein Krimidinner noch einmal machen, aber nicht im Steigenberger Hotel.

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Out of Order

Heute Morgen schrieb mich eine liebe Bekannte an und teilte mir mit, dass mein Blog nicht richtig angezeigt wird. Mir ist das auf meinem Tablet auch schon aufgefallen. Aber da mein Blog auf meinem Laptop und Handy richtig angezeigt werden, habe ich mir keine Sorgen darum gemacht.

Jetzt habe ich festgestellt, dass der Blog auf diesen beiden Geräten richtig angezeigt wird, weil ich darauf auf dieser Blogger-Plattform angemeldet bin. Auf meinem Tablet bin ich ganz normaler Besucher wie jeder andere auch und daher sehe ich den Blog nicht richtig.

Das ist so ein Mist und daher bin ich heute dabei, Einstellungen zu ändern und ich hoffe, dass ich es hinkriege. Daher gibt es auch dieses neue Design. Wie ich es aber schaffe, dass man die Bilder sieht, kann ich nicht sagen. Da muss ich wohl herumprobieren. Ich weiß nicht, warum das jetzt anders ist als früher. Mich nervt das, aber ich tu mein Bestes.

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Comic Con Dortmund 2019

Endlich hat es geklappt und ich war zum ersten Mal auf der Comic Con. Sie fand am 7. und 8. Dezember in Dortmund statt und hierzu haben wir uns ein Hotelzimmer in Bochum genommen, wovon ich gestern schon geschrieben habe. Hier soll es nur um die Comicmesse gehen.


Schon oft habe ich von der Comic Con oder anderen Comicmessen gehört und ich wusste auch, dass da u.a. Serienstars hinkommen. Wie das alles aber abläuft, war mir nicht so bewusst. Vor der Messe konnte ich in Erfahrung bringen, dass man Tickets kaufen konnte, wenn man ein Foto mit einem Darsteller bzw. ein Autogramm von ihm haben wollte. Irgendwie dachte ich dann, dass diese Stars trotzdem öffentlich sichtbar wären und man aber so nicht fotografieren durfte. Das war teilweise auch so bei "weniger populären" Darstellern wie beispielsweise Brenda Strong, die man aus Desperate Housewives oder Supergirl kennt. Wie es aber bei den großen Stars abläuft, berichte ich noch.

Los ging es für uns schon um 08:00 Uhr, weil wir ein Early-Bird-Ticket hatten und eine Stunde eher in die Messehallen durften. Sonst begann die Messe um 09:00 Uhr und endete um 19:00 Uhr. Von der Eingangshalle aus waren die drei Messehallen, eine kleine "Ausstellungshalle" sowie ein Innenhof zu erreichen. In der ersten Stunde war es relativ leer und so konnten wir noch gemütlich durch die Hallen laufen. Später wurde es rappelvoll.

Nun gehe ich mal auf die einzelnen Hallen ein. Die erste Halle war eine Halle, in der man hauptsächlich Merchandise von Serien, Comics und Filmen kaufen konnte. Dort kaufte ich auch beispielsweise eine Green-Arrow-Figur oder ein Joker-Nachtleuchte. Es gab einen kleinen Abteil, der erst ab 18 Jahren betreten werden durfte und in dem man Filme mit FSK 18 kaufen konnte. Hinten in der Halle waren dann so kleine Kabuffs, in denen die Fotoshootings stattfinden sollten. Mein Schatz hat mir tatsächlich zum Nikolaus ein Shooting mit Serienstars von "Charmed - Zauberhafte Hexen" geschenkt. Ich durfte also ein Foto mit Holly Mary Combs, Drew Fuller und Brian Krause machen. Das war so aufregend und werde ich niemals vergessen (das Foto werde ich auf meinem Instagram-Profil @perolicious hochladen). Ich selbst hätte niemals über 130 Euro für ein Foto ausgeben. Da gab es noch andere Stars wie Ian Somerhalder, die schon so viel oder sogar noch mehr Geld für ein Foto mit ihnen verlangten. Ich hatte zumindest drei Stars auf meinem Foto.

In der zweiten Halle gab es ein paar kleinere "Sets", in denen man Fotos schießen konnte. So standen beispielsweise ein paar lebensgroße Funko-Pop-Verpackungen herum und so konnte ich mich als Funko-Pop-Figur ablichten lassen. Aber auch der Thron aus "Game of Thrones" stand dort. Hauptsächlich waren dort allerdings Tische aufgebaut, hinter denen die nicht so populären Darsteller ihre Autogramme gaben und Fotos machen ließen. Dort konnte man auch direkt am Stand bezahlen und musste die Tickets nicht vorher kaufen. In der Mitte waren dann Tische mit Fotos der Promis, falls man seine Unterschrift darauf haben wollte.

In der dritten Halle ging es dann weiter mit Merch - allerdings sehr viel selbstgemachtes. So kaufte ich einen Pin-Up-Kalender über Supernatural im Manga-Stil, welches die Verkäuferin selbst gezeichnet und hergestellt hat. Auch selbst gemachte Magnete, Pins, Sticker, Postkarten usw. konnte man dort erwerben. Außerdem gab es ein paar Stände, an denen man tatsächlich Comics kauffen konnte. Außerdem waren in dieser Halle weitere Sets von beispielsweise "The Big Bang Theory" oder "Stranger Things", in denen man sich allerdings nur gegen 5,00 Euro ablichten lassen konnte. Das haben wir dann auch gemacht und war echt witzig. Eine Hälfte der Halle war aber dann für die Hauptbühne abgetrennt, auf denen die Stars interviewt wurden. Man konnte sich auf die Tribühne setzen und zuschauen. Beispielsweise wurde Nick Carter interwievt und auch die Anwesenden kamen zum Zug, um eine Frage zu stellen. Mein Patenkind hat ihm dann auch eine Frage gestellt, was total süß war.

Als letztes gab es eine kleine Ausstellungshalle, die jährlich ein wechselndes Thema haben sollte. Dieses Mal wurden Sachen von Star Wars ausgestellt, was mich nicht so interessiert hat. Es gab aber auch einen Bereich, in denen Brett- bzw. Kartenspiele gespielt werden konnten. Der Innenhof war nicht so interessant. Da waren zwei Essenstände und mehr auch nicht. Um sich kurz abzukühlen und was zu essen, ist es okay. 

Wir blieben bis ungefähr 18:30 Uhr, damit wir nicht um 19:00 Uhr mit dem ganzen Ansturm die Messe verließen. Für mich war es ein grandioser Tag und ich habe mich wie im Comicparadies gefühlt. Einige Sachen habe ich gekauft, ultraviele Fotos gemacht und Spaß gehabt. Ich ärgere mich nur, dass ich nicht verkleidet hingegangen bin. Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. Aber einige Cosplayer waren dort auch unterwegs. Das nächste Mal würde ich mir etwas überlegen. Die Fotos werde ich in Ehren halten. Ich freue mich auf die nächste Comicmesse in Frankfurt.

Dienstag, 10. Dezember 2019

Ein Wochenende in Bochum


Mein Schatz hat mir einen lang ersehnten Wunsch erfüllt: Karten für die Comic Con. Diese fand allerdings in Dortmund statt und weil Hotelzimmer immens teuer waren zur Zeiten der Messe, sind wir auf Bochum ausgewichen, was in der Nähe liegt. Wir haben zwei Übernachtungen vom 6. bis zum 8. Dezember 2019 gehabt und was wir so außerhalb der Comic Con so gemacht habe, erzähle ich im Folgenden.

Wir sind erst am späten Freitagnachmittag in Bochum angekommen, weil wir erst nach der Arbeit von Frankfurt aus losfahren konnten. Schon am Vortag hatte ich mich mit der lieben Anna (@Buchprinzessin auf YouTube und auf Instagram) verabredet. Wir kennen uns quasi schon etwa acht Jahre aus dem Internet, aber wir haben uns noch nie persönlich getroffen. Jetzt sollte es endlich soweit sein.


Wir checkten also im GHOTEL in Bochum ein und bezogen erst einmal unser Zimmer, was barrierefrei war. Das fanden wir etwas seltsam und gingen zunächst davon aus, dass das ganze Hotel früher mal ein Altenheim oder Krankenhaus war. Das Zimmer war großzügig vom Platz her, die Türklinke zum Bad war weiter unten und das Badezimmer an sich war behindertengerecht mit ebenerdiger Dusche und Notfallklingeln. Wir nahmen das erst mal so hin.

Nach etwa einer halben Stunde holte uns dann Anna vom Hotel ab und wir fuhren gemeinsam zum Universitätsgelände, wo wir bei einem sehr schönen Italiener Pizza aßen und uns lange unterhielten. Eigentlich wollten wir an dem Abend noch auf den Bochumer Weihnachtsmarkt, aber da wir uns so schön verquatschten, hatte es keinen Sinn mehr. Wir machten dann nur noch einen kleinen Abstecher in den Supermarkt, bevor uns Anna wieder zum Hotel fuhr.

Dann war der erste Tag auch schon um. Am Samstag war es dann soweit - wir fuhren nach Dortmund zur Comic Con. Dazu wird es aber noch einen seperaten Beitrag geben. Nach der Messe machten wir uns im Hotelzimmer frisch und stellten fest, dass unsere Klospülung nicht mehr aufhörte, Wasser laufen zu lassen. Wir meldeten es dann beim Hotelpersonal, die sich darum kümmern wollten, als wir noch mal losgingen.

Dieses Mal wollten wir tatsächlich zum Bochumer Weihnachtsmarkt, was uns auch gelungen ist. Der Markt ist riesig und so toll geschmückt. Da ist der Frankfurter Weihnachtsmarkt fast schäbig dagegen. Wir aßen leckere Käsespieße und tranken auf dem Mittelaltermarkt (ein kleiner Bereich auf den Weihnachtsmarkt) einen heißen Met (der mir leider nicht schmeckte). Kaputt von der ganzen Lauferei des Tages ging es dann zurück ins Hotel.

Dort wurde uns mitgeteilt, dass das Problem mit der Klospühlung nicht so schnell zu beheben sei und so mussten wir in ein anderes Zimmer umziehen, was ein ganz normales Zimmer wurde. Wir hatten wohl zuvor aus Versehen ein barrierefreies Zimmer gebucht. Jetzt war der Raum etwas enger und wir hatten eine "normale" Dusche. Trotzdem waren wir insgesamt sehr zufrieden mit dem Hotel.

Am nächsten Morgen frühstückten wir im Hotel. Das hatten wir mitgebucht, aber am Samstag hatten wir das Frühstück ausfallen lassen, damit wir nicht zu spät auf die Messe kamen. Am Sonntag hatten wir es dann und es war alles da, was man brauchte. Das Hotel eröffnete erst vor ein paar Monaten, weshalb alles neu und sauber war.

Dann mussten wir aber auch schon auschecken. Da allerdings verkaufsoffener Sonntag in Bochum war, blieben wir noch. Wir verstauten unser Zeug im Auto und fuhren mit E-Scootern wieder Richtung Innenstadt. Allerdings sollten die Geschäfte erst um 13:00 Uhr öffnen. Um die Zeit zu überbrücken, holten wir uns online zwei Tickets für das Bochumer Planetarium. Wir waren noch nie in einem Planetarium und waren deshalb sehr gespannt. Die Vorstellung dauerte etwa eine Stunde und hat mich erhlich gesagt, nicht so sehr beeindruckt. Es ging um unseren Sternenhimmel und viele Infos wusste ich schon. Außerdem finde ich die Liegeposition nicht bequem. Ich war ehrlich gesagt froh, als es um war.

Anschließens bummelten wir durch Bochumer Geschäfte und aßen noch etwas auf dem Weihnachtsmarkt. Erst gegen 17:00 Uhr fuhren wir Richtung Heimat los. Leider führte uns das Navi erst etwas falsch und auf der Autobahn sauste zufällig ein Kumpel von uns vorbei, den wir schnell antickerten. Kurzer Hand trafen wir uns auf einem Parkplatz und plauderten noch eine Stunde, sodass wir erst nach 21:00 Uhr zuhause ankamen.

Es war ein wunderschönes Wochenende und ich bin positiv angetan von Bochum. Mir hat es gefallen und ich würde da bestimmt noch mal hinfahren. Allerdings nehme ich mir vor, die Comicmessen in Frankfurt zukünftig zu besuchen.