Montag, 18. November 2019

[Buch] Wir sehen uns im Westen von Dorit Linke

Inhalt: Die Mauer fällt und Nina will so schnell wie möglich, ihren Freund aus dem Osten sehen. Lutz denkt genauso und eilt in den Westen. Hoffentlich verpassen sie sich nicht.

Meine Meinung: Eine Liebesgeschichte zum Mauerfall finden wir in diesem Carlsen Clip, die ich so gerne lesen. Nina wanderte in den Westen aus und hatte deswegen ihren Freund Lutz schon seit anderthalb Jahren nicht gesehen. Jetzt fällt die Mauer und das ist ihre Chance. Sofort sucht sie Lutz im Osten. Lutz hingegen kann es kaum erwarten, seine Nina wieder zu sehen und eilt in den Westen. Nebenbei wird die Freude über den Mauerfall vermittelt. Das ist leider nur die Randgeschichte und mich hätte es gefreut, wenn man noch mehr darüber erfahren hätte - zum Beispiel, wie es dazu kam. Das hätte man mit diesem Werk Jugendlichen sehr gut vermitteln können. Die Geschichte ist ansonsten sehr einfach und vorhersehbar. In mir rief es ein Augenrollen hervor, weil genau das passierte, was man erwartet. Eine Sache habe ich nicht verstanden. Nina hat sich ihr Bein verletzt und muss an Krücken gehen. Anfangs hatte ich den Eindruck, dass ist beim Auswandern passiert und so hatte ich großes Mitleid mir ihr. Die Auflösung sieht anders aus und das fand ich dann irgendwie unnötig. Zudem ist es unlogisch, dass sie teilweise lange für einen Weg braucht, aber einen anderen in Windeseile zurücklegt. Es ist im Großen und Ganzen eine nette Liebesgeschichte, aber mir fehlte das Besondere.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 112 Seiten 
Verlag: Carlsen; Auflage: 2. (1. August 2019) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3551318417 
ISBN-13: 978-3551318411