Montag, 22. April 2019

Urlaubsbericht: Niederlande - Teil 1

Seit drei Jahren planten mein Schatz und ich mit einem befreundeten Pärchen ein Wochenende in Amsterdam. Leider ist immer etwas dazwischen gekommen. Dieses Mal hat es endlich geklappt. Da wir aber zufällig beide auch noch Urlaub hatten, haben wir das Wochenende um ein paar Tage verlängert. Heute und in den nächsten Tagen möchte ich euch von unseren Erlebnissen berichten.

Los ging es am Freitag, den 12.04.2019. Wir fuhren gegen 11:00 Uhr von Frankfurt aus los. Mit einem Zwischenstopp kamen wir gegen 14:00 Uhr in Hürth an, wo wir unsere Freundin einsammeln wollten. Ihr Freund musste leider doch kurzfristig samstags auf der Arbeit einspringen, sodass er leider erst Samstagnacht nachkommen würde. Wir waren kurz bei ihr zuhause und haben besprochen, wie wir das am nächsten Tag machen wollten, da wir mit dem Freund ein Besuch in der Ice Bar in Amsterdam geplant hatten. Ich schmuste kurz mit ihren Katzen. Das war schön.

Dann ging es endlich weiter. Zu dritt machten wir uns auf den Weg nach Amsterdam. Leider verlief die Fahrt nicht reibungslos und so kamen wir erst relativ spät (19:15 Uhr) in unserem Teleport-Hotel in Amsterdam an. Wir bezogen unsere Zimmer, die ich übrigens sehr schön fand. Überhaupt war das Hotel sehr modern und jung eingerichtet. Auch die Mitarbeiter waren sehr jung und sehr nett. Nur die Wände waren ziemlich dünn und externe Badezimmer sind jetzt auch nicht das Beste. Ansonsten war das Bett so schön weich und ich habe so gut darin geschlafen wie seit Jahren nicht mehr.

Nachdem wir uns kurz frischegemacht hatten, fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmittel noch in Richtung Innenstadt, wo wir zu Abend aßen und uns anschließend noch einen Cocktail (12,00 Euro für ein kleines Glas! Alkohol in den Niederlanden ist sehr teuer!) gönnten.

Damit war schon der erste Abend beendet. Am nächsten Tag schliefen wir gut aus, sodass wir erst gegen Vormittag zum Frühstücken gingen. Wir hatten kein Frühstück gebucht, sodass wir uns in der Nähe etwas suchten. Wir reservierten einen Tisch in einem anderen Hotel, was wir nicht wussten und aßen dort für relativ teure 14,50 Euro vom Frühstücksbuffet. Aber es war okay.

Anschließend ging es dann in die Stadt. Im Internet wurde mein Schatz auf eine Touristenattraktion aufmerksam, wofür wir gleich Karten bestellten. Mit der Fähre mussten wir hinter dem Hauptbahnhof auf die andere Seite fahren, wo sich das Gebäude von "This is Holland" befand. Darin macht man quasi einen "virtuelle" Flug über Holland und dessen Geschichte. Hierbei muss man durch drei Räume gehen. Vor dem ersten Raum kann man allerdings an Tablets ein Quiz beantworten, um seine Vorkenntnisse über die Niederlande zu erfragen. Dann geht es mit einer Gruppe von Leuten in einen Raum mit einer abgerundeten Leinwand, auf der ein achtminütiges Video zu der Geschichte von Holland gezeigt wird. Anschließend geht man in den nächsten Raum, in dem sich in der Mitte auf einem Tisch der Umriss der Niederlande abgezeichnet befindet. An den Wänden des Raumes befinden sich Monitore. Hier erklärt der Mann aus dem vorherigen Video erneut ein paar Sachen über Holland und gleichzeitig wird von oben auf den Tisch gefilmt, sodass die Karte "animiert" wird. Das sieht cool aus. Vor dem letzten Raum hatte ich ein wenig Angst, denn darin befindet sich eine Art Fahrgeschäft, welches ich bereits aus dem Europapark kannte. Man setzt sich nebeneinander auf eine Bank von Sitzen und muss sich festschnallen. Vor sich ist eine große Leinwand, die quasie halbrund ist. Man wird dann mit der Bank nach vorne geschoben, sodass man quasi in der Luft schwebt und man um sich herum nur die Leinwand sieht. Dann wird ein Film abgespielt: Man fliegt über die Niederlande, wobei sich die Sitze mitbewegen, man Wind und Wasser spürt und sogar den Geruch der gezeigten Tulpen riechen kann. Dieses Mal habe ich mich getraut und es hat mir sogar super gut gefallen. Dafür haben sich die 16,00 Euro tatsächlich gelohnt.

Danach schauten wir uns mit der Freundin die Innenstadt an und kauften allerhand Kleinigkeiten. Essen waren wir an diesem Samstag in "De Hallen", den sogenannten Food-Hallen. Da waren wir vor zwei Jahren schon einmal. In dieser riesigen Halle befinden sich allerhand Essens-Buden, sodass man sein Essen aus einer großen Auswahl kulinarischer Möglichkeiten aussuchen kann. Ich hatte mich für Pizza entschieden.

Da wir in der Nacht noch den Verlobten unserer Freundin erwarteten, wollten wir dafür ausgeruht sein. Also ging es zurück ins Hotel, wo ich mich ein paar Stündchen hinlegte. Wie es dann weiterging, erfahrt ihr morgen.