Mittwoch, 13. Februar 2019

[Film] Plötzlich Familie

Inhalt: Pete und Ellie entschließen sich dazu, ein Kind zu adoptieren. Das ist aber nicht so leicht und schließlich lernen sie Lizzy kennen. Sie ist ein Teenager und entspricht zunächst nicht ihren Wünschen. Doch sie bringt noch ihre beiden jüngeren Geschwister Lita und Juan mit. Schon hat das Paar drei Pflegekinder und das Chaos bricht aus.

Meine Meinung: Den Trailer zu diesem Film fand ich ganz gut, doch das Thema Adoption war das, was mich tatsächlich ins Kino zog. Große Erwartungen hatte ich nicht, aber ich ging davon aus, mir eine seichte Komödie anzusehen. In dem Film geht es um das Paar Pete und Ellie. Beide wissen nicht, ob sie bereit dazu sind, eigene Kinder zu haben. Vor allem Pete fühlt sich mittlerweile zu alt. Da kommen sie auf die Idee, ein Kind zu adoptieren und stoßen auf den Teenager Lizzy. Sie entschließen sich dazu, das Mädchen bei sich aufzunehmen, ohne zu wissen, dass sie zwei jüngere Geschwister mitbringt: Juan und Lita. Plötzlich hat das Paar drei Kinder und das bringt ihr bisheriges Leben durcheinander. Mir gefällt an dem Film, dass er zeigt, dass es nicht immer einfach ist, Kinder großzuziehen - vor allem zusätzlich, wenn es nicht die eigenen sind. Der Humor haut mich hierbei nicht um, aber dafür die Story, die teilweise sehr emotional ist. Das Paar kämpft um die Zuneigung der Kinder, was vor allem bei Lizzy nicht gelingt. Zudem taucht auch noch ihre leibliche Mutter auf und möchte das Sorgerecht zurück, sodass die ganze Familienkonstellation ins Wanken gerät. Auch das ist nicht leicht. Ich musste sogar ein paar Tränen verdrücken. Das ist die absolute Stärke des Filmes und nicht der Humor.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Darsteller: Rose Byrne, Mark Wahlberg, Octavia Spencer, Tig Notaro, Isabela Moner 
Regisseur(e): Sean Anders 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Paramount (Universal Pictures) 
Erscheinungsjahr: 2018 
Spieldauer: 113 Minuten