Montag, 28. Januar 2019

[Film] Contracorriente - Gegen den Strom

Inhalt: Miguel erwartet gerade ein Kind von seiner Frau. Heimlich trifft er sich aber mit Santiago, der sich mehr von seinem Liebhaber erhofft. Dieser will seine Familie aber nicht zerstören.

Meine Meinung: Zufällig bin ich auf diesen Film gestoßen und er hat mein Interesse geweckt. Im Mittelpunkt der Handlung stehen Miguel und Santiago. Die beiden Männer treffen sich heimlich, obwohl Miguels Frau gerade ein Kind von ihm erwartet. Santiago will mehr, was ihm Miguel nicht versprechen kann. Im konservativen Dorf wird bereits über Santiago gelästert, was die Sache für Miguel nicht einfach macht. Das klingt erst einmal äußert interessant und verspricht eine dramatische Geschichte. Zudem spielt der Film in Peru und es gibt viele Szenen am Meer, wo sich die beiden gerne treffen und lieben. Das ist von der Atmosphäre und den Bildern sehr ansprechend. Ich war positiv eingestellt, obwohl es den Film nur mit Untertiteln gibt. Doch plötzlich passiert etwas Unerwartetes, was man als Fantasy-Element bezeichnen kann. Und das hat dann überhaupt nicht mehr gepasst. Ich habe mich gefragt, was das soll? Vor allem passiert das erst nach über einer halben Stunde, in der man sich auf einen realistischen Film eingestellt hatte. Diese Tatsache ist meiner Ansicht nach seltsam und gefällt mir nicht. Es hätte ein super Film werden können, aber so war ich dann doch ziemlich enttäuscht. Positiv erwähnen muss ich die schauspielerische Darstellung, besonders von Miguels Frau. Sie war besonders überzeugend.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Darsteller: Cristian Mercado, Manolo Cardona, Tatiana Astengo 
Komponist: Selma Mutal 
Künstler: Edgar Lostanau, Rodrigo Bellott, Roberto Benavides, Javier Fuentes Léon, Andrés Calderón, Mauricio Vidal, Rodrigo Guerrero, Cristian Conti, Michel Ruben, Emilie Georges, Annette Pisacane, Christian Fürst, Ole Landsjöaasen 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Indigo 
Erscheinungsjahr: 2009 
Spieldauer: 100 Minuten