Sonntag, 16. Dezember 2018

[Buch] Mein bester Freund Bob: Was ich vom Streuner über das Glück gelernt habe von James Bowen

Inhalt: James Bowen war drogenabhängig und lebte auf der Straße. Durch die Bekanntschaft mit seinem Kater Bob konnte er sein Leben verändern. Was er so von seiner Katze gelernt hat, wird hier erklärt.

Meine Meinung: Bisher habe ich alle Bücher um Bob, den Streuner gelesen. Der ehemalige Obdachlose und Junkie James Bowen nahm die Katze bei sich auf und lernte durch sie, sein Leben zu verändern. Irgendwann wurde die Presse auf ihn aufmerksam und Bowen brachte sein erstes Buch über seine Geschichte heraus, die ebenfalls verfilmt wurde. In diesem recht philosophisch angehauchten Buch berichtet er, was er von seinem Kater alles gelernt hat. Jedes Kapitel ist dabei sehr kurz und hat maximal zwei Seiten. Aus jeder Handlung oder jeder Verhaltensweise des Katers zieht der Autor eine Lehre. Das ist ganz süß, aber meiner Meinung nach etwas an den Haaren herbeigezogen. Wenn man das Buch liest, soll man sozusagen selbst etwas davon lernen. Die meisten Sachen kennt man allerdings aus allgemein bekannten Floskeln und Lebensweisheiten, sodass ich das Buch jetzt nicht unbedingt gebraucht hätte. Ein kleine Lektüre für zwischendurch ist es ganz nett aufgemacht. Es gibt ein paar hübsche Illustrationen und kluge Sprüche. Ob man das jetzt unbedingt lesen muss, ist eine andere Frage.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 160 Seiten 
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Aufl. 2018 (26. Oktober 2018) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3404610342 
ISBN-13: 978-3404610341