Samstag, 28. Juli 2018

CSD Frankfurt 2018

Letztes Wochenende war es wieder soweit in Frankfurt. Homo-, Bi-, Trans-, Intersexuelle und alle anderen queeren Menschen aus Frankfurt und Umgebung gingen wieder auf die Straße, um gegen Diskriminierung und Intoleranz zu demonstrieren. Im englischsprachigen Raum heißt diese Parade "Gay Pride" und hier ist es der Christopher-Street-Day.

Mit Freunden waren wir am Samstag um 12:00 Uhr auch auf der Straße, um uns die Parade/Demo anzuschauen. In den vergangenen Jahren habe ich die ein oder andere Demo mitbekommen und sie ist immer recht bunt, schrill und man sieht viel Haut. Dieses Mal spielte das Wetter nicht so gut mit und Schauer unterbrachen den Sonnenschein. Deswegen waren die Frankfurter dieses Jahr recht verhüllt. Nur wenige zwischendrin zogen blank.

Ich kenne es eigentlich auch so, dass die Wagen ziemlich pompös sind - fast schon wie an den Faschingsumzügen. Doch auch hier waren die Wagen dieses Jahr recht zurückhaltend. Sie waren lediglich mit Transparenten "verziert". Figuren aus Pappmaché oder andere auffällige Dekorationen gab es nicht. Das ist aber nicht schlimm, denn die Musik war laut und auch so konnte man die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich ziehen.


Nach der Parade kann man dann auf der Konstablerwache und drumherum feiern. Es sind Stände und eine große Bühne aufgebaut. Auf der Bühne treten verschiedene Sänger, DJs und Travestie-Künstler auf. Das macht Stimmung. Bis 01:00 Uhr geht das am Samstag. Danach waren wir dann noch in einem Club, aber ich war völlig fertig von dem ganzen Tag, dass ich nicht lange durchhielt.

Am Sonntag geht es auf der Konstablerwache weiter, aber ich musste meinen Rausch auskurieren. Deshalb war ich sonntags nicht mehr dort. Insgesamt hat es aber sehr viel Spaß gemacht.