Dienstag, 24. Oktober 2017

[Reise] London 2017 - Tag 1

Schon bestimmt mein halbes Leben lang - wenn nicht sogar länger - wollte ich mal nach London. Wahrscheinlich kam das durch den Englischunterricht in der Schule, denn Englisch war mein Lieblingsfach. Allerdings habe ich es mir bisher nicht leisten können oder es kam etwas dazwischen. Nun haben es mein Schatz und ich endlich geschafft und wir waren vom 17. bis 22. Oktober 2017 in der englischen Hauptstadt.

Geflogen sind wir leider erst am Dienstagabend, sodass wir recht spät im Hotel angekommen waren. Gegen 22:00 Uhr sind wir eingecheckt, sodass wir an diesem Abend nicht mehr viel unternommen haben. Wir haben uns gerade mal die Umgebung um unser Hotel angeschaut, was am Earl's Court war.

Geflogen sind wir von Frankfurt aus mit Ryanair, was nicht gerade bequem war. Auf dem Hinflug gab es bereits Verspätungen und statt das irgendwie zu kommunizieren, wurden wir in einen Shuttle-Bus gebracht, der uns zum Flugzeug bringen sollte. Doch das Flugzeug war noch nicht bereit, sodass wir mit dem Bus auf dem Flugplatz herumfuhren. Ehrlich gesagt war das Flugzeug noch nicht mal gelandet, mit dem wir fliegen sollten. Wir waren über eine halbe Stunde in dem Bus gefangen. Es war sehr eng, die Luft wurde immer dicker und es war heiß. Das war sehr unbequem.

Doch dann durften wir endlich in den Flieger und es ging los. Zum Glück dauerte der Flug gerade mal eine Stunde, statt der angekündigten anderthalb Stunden. So verspäteten wir uns insgesamt nur um etwa eine Viertelstunde. Wir landeten am Flughafen Stansted und von dort aus mussten wir noch zum Hotel kommen. Das war auch nicht so einfach, weil man sich erst einmal mit dem Bahnsystem auseinandersetzen musste. Mit dem Stansted Express sollte es erst einmal in die Londoner Innenstadt gehen. Doch wir hatten "Glück", denn es gab Signalstörungen und so mussten wir eine Ewigkeit warten, bis ein Zug fuhr. Diese Fahrt dauerte dann etwa 30 bis 40 Minuten, aber zum Glück gab es Steckdosen, sodass wir unsere Handyakkus laden konnten.

In Tottenham Hale sind wir dann in unsere erste U-Bahn gestiegen. Das war ein bisschen eigenartig, weil das U-Bahn-System schon sehr anders ist. Man befindet sich quasi sehr weit unten im Untergrund und man muss durch verschiedene Tunnel laufen, um zu seiner Bahn zu gelangen. Außerdem ist es da unten sehr warm. Bei uns in Deutschland ist es ja eher kühl, aber da war es so warm, als ob geheizt werden würde. In der U-Bahn sitzt man sich meist in zwei Reihen gegenüber. Es gibt keine Vierersitze wie bei uns. Unsere Bahn war recht leer, was auch creepy war.

Irgendwann kamen wir dann am Earl's Court an. Es war schon etwa 22:00 Uhr, aber Geschäfte und Supermärkte waren noch geöffnet. Wir luden unser Gepäck im Hotelzimmer ab. Das Hotel war sehr alt und auch unser Zimmer war recht gewöhnungsbedürftig. Es roch nach nassem Hund, die Möbel waren nicht nur alt, sondern sogar kaputt. Der Teppich, die Gardinen und überhaupt alles schien schon länger nicht mehr gereinigt worden zu sein. Es gab auch nur zwei Steckdosen in dem Zimmer, welche gegenüber des Bettes waren, was ich nicht sehr praktisch fand, weil ich mein Handy nachts laden möchte und es beim Laden aber gerne bei mir habe, um drauf schauen zu können. So mussten wir es ablegen und aufstehen, wenn man dran wollte. Das Bett war auch nicht sehr gemütlich und im Großen und Ganzen waren wir lediglich nur froh, ein eigenes - wenn auch nicht sehr ansehnliches - Badezimmer zu haben. In der günstigen Preiskategorie ist das in London eigentlich nicht die Regel.

Jedenfalls legten wir ab und holten uns bei McDonald's etwas zu essen. Das war direkt um die Ecke und außerdem schnell und unkompliziert. Dort gab es ein Getränk, dass sich Oasis nennt. Das habe ich später öfter gekauft, weil mir das sehr gut geschmeckt hat. Dies gehört in London scheinbar zu den Standart-Getränken wie Cola und Sprite (jedenfalls bei McDonald's).

Und so war auch schon unser erster Tag. Noch viel haben wir nicht gesehen, aber es war ja auch erst der Anreisetag. In den nächsten Tagen sollten wir mehr sehen und erleben.