Freitag, 20. Oktober 2017

Frankfurter Buchmesse 2017 - Tag 4

Nach den drei supertollen Besuchertagen auf der Frankfurter Buchmesse, ging es am Samstag (14.10.2017) weiter. Ab jetzt war die Messe für alle Besucher geöffnet und das zeigte sich damit, dass es schlagartig voll war. Aber ich beginne von vorn.

Am Morgen wachte ich mit einem dicken Kopf auf. Eigentlich war ich wieder mit Traici verabredet und wir wollten direkt morgens zur Eröffnung dort sein. Doch mir ging es absolut nicht gut, sodass ich Traici mitteilte, dass ich nachkommen werde. So schlief ich zunächst zwei Stunden länger. Dann raffte ich mich allerdings auf und machte mich auf den Weg zur Messe.

Dort angekommen traf mich der Schlag, denn es war rappelvoll. Durch die Gänge musste man sich quetschen. Das hat gar keinen Spaß gemacht. Besonders fiel es bei den ganzen Schlangen an. Nicht nur bei den Signierstunden waren Menschenmassen, sondern auch bei den Essensständen musste man eine Ewigkeit anstehen. Das war die reinst Überforderung.


Die längste Schlange gab es wahrscheinlich für Till Lindemann und Joey Kelly, für die die Fans stundenlang anstanden. Das war der Wahnsinn. Ich nahm mir für den Messetag ehrlich gesagt nicht viel vor und verbrachte die meiste Zeit draußen auf dem Hof und der lieben Sheena

Nur eine Veranstaltung wollte ich mir unbedingt ansehen: Margie Kinsky und Bill Mockridge (die Eltern von Luke Mockridge) stellten ihr neues Buch auf der Open Stage Bühne vor. Allerdings wären nach ihnen Nicolas Sparks und Cassandra Clare drangewesen, sodass die Fans bereits die Tribühne belagerten. Das fand ich schade, denn nun mussten die beiden Comedians improvisieren und vor einem Publikum auftreten, dass hauptsächlich wegen anderen dort war. Doch die beiden meisterten das souverän und eroberten die Herzen der Zuschauer. Anschließend gaben sie eine Signierstunde und so holte ich mir auch ihr Buch samt Unterschrift, worüber ich mich riesig freue.


Um 15:00 Uhr fand dann ein BookTube-Treffen, wo ich mit den "Größen" der BookTube-Szene kurz plaudern konnte. Ein richtiges Gespräch war da nicht möglich, weil es einfach zu viele waren. Aber immerhin habe ich jetzt viele meiner geliebten YouTuber gesehen, die ich sonst nur über den Bildschirm sehen konnte.

Insgesamt war dies der schlechteste Messetag, weil es mir auf der einen Seite nicht gut ging und weil es mir auf der anderen Seite einfach zu voll war, sodass ich mir kaum etwas anschauen konnte. Doch zum Glück wurde es am Sonntag wieder besser, wovon ich morgen berichten werde.