Dienstag, 17. Oktober 2017

Frankfurter Buchmesse 2017 - Tag 1

Auch dieses Jahr war ich wieder auf der Frankfurter Buchmesse, die vom 11.10. bis zum 15.10.2017 stattfand, unterwegs und ich habe mir sogar ausnahmsweise die volle Dröhnung gegeben. An den ersten drei Fachbesuchertagen war ich quasi komplett den ganzen Tag dort. Am Wochende dann nicht mehr ganz so lange, aber auch da war ich vertreten. Heute und in den nächsten Tagen möchte ich genauer auf meine Erlebnisse eingehen und heute starte ich mit dem ersten Tag, welcher der Messe-Mittwoch war.

Am Mittwoch war wie bereits erwähnt ein Fachbesuchertag. Deshalb war es noch nicht so voll und ziemlich entspannt, was mir sehr gefallen hat. Ich war mit der lieben Traici unterwegs und so hat es doppelt so viel Spaß gemacht.

Dieses Mal habe ich auch zum ersten Mal die ganzen Veranstaltungen wahrgenommen, die es auf der Messe zu entdecken gibt. Besonders spannend fand ich die Verleihung des ersten deutschen Selfpublishing-Preises, der mit 10 000 Euro datiert ist. Gewinnerin des Preises ist Madeleine Puljic mit ihrem Fantasy-Werk "Noras Welten - Durch den Nimbus". Ich war überrascht, als ich begriff, dass ich sogar einmal eine Kurzgeschichte von ihr gelesen habe, die in der Anthologie "Der Füllfederhalter des Grauens" veröffentlicht wurde.

Neu entdeckt habe ich für mich den Sternensand-Verlag, dessen Bücher wunderschöne Cover hat. Eine Autorin des Verlags war außerdem am Stand. Normalerweise verkaufen die Verlage an den Fachbesuchertagen noch keine Bücher, aber bei diesem Verlag ging das und so ließ ich es mir nicht nehmen und habe zwei Bücher mitgenommen (welche ich in meinen Neuzugängen präsentieren werde). Eines davon ist eine Anthologie, welche mir die besagte Autorin, die gleichzeitig auch als Herausgeberin dieses Werks fungiert, netterweise signierte.

Wir stromerten natürlich begeistert durch die Hallen und entdeckten viele tolle Aktionen oder sprachen mit Verlagsmitarbeitern und Autoren. Am Mangafiguren-Stand kaufte ich mir eine hübsche Arielle-Figur (folgt ebenfalls in den Neuzugängen) und am Thalia-Stand durften wir ein Lesezeichen mit uns selbst darauf ausdrucken. Hierfür stellte man sich vor eine Bluebox und wurde beispielsweise auf dem Gleis 9 3/4 fotografiert, welches sofort als Lesezeichen vom Drucker ausgespuckt wurde. Das hat unheimlich Spaß gemacht. Auf dem Hof gab es ebenfalls einiges zu entdecken und so landeten wir in einem roten, englischen Paddington-Bus, in dem uns kostenlos Tee und Gebäck angeboten wurde.

Mit Büchern, Lesezeichen, Prospekten, Kugelschreibern und weiteren Werbeartikeln endete gegen 18:30 Uhr der erste Tag auf der Buchmesse. Bereits dieser Tag war sehr schön und ich freute mich auf die folgenden Tage, auch wenn ich abends ziemlich müde war.