Mittwoch, 30. Januar 2013

Padre Padrone von Gavino Ledda

Inhalt: Das Buch erzählt die Geschichte eines Hiternjungen und die Unterdrückung durch seinen Vater, bis zu dem Tag, an dem er endlich seine persönlichen Ziele verfolgt.

Meine Meinung: Angefixt durch eine gute Meinung, besorgte ich mir das Buch und musste zunächst schlucken. Die Sprache ist recht anspruchsvoll und der Inhalt langweilte mich weit über 100 Seiten lang. Die Geschichte eines Hirtenjungen mag ja wirklich sehr tragisch sein, aber damit identifizieren konnte ich mich nicht. Ein paar interessante Stellen gab es zwar, aber Auffahrt nahm die Geschichte erst, als der Protagonist den Wehrdienst aufnimmt und etwas für seine Bildung tut. Dann wird die Story etwas besser und ich fand sie nicht mehr vollkommen öde. Trotzdem ist es ein Buch, welches man nicht so einfach schnell mal durchlesen kann, sondern wobei man sich ziemlich konzentrieren muss. Neben der anspruchsvollen Sprache, störten mich die italienischen Ausdrücke, die oft eingeworfen und übersetzt werden. Da frage ich mich, ob das nun nötig sei. Insgesamt war es eine anstrengende Lesezeit für mich.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 288 Seiten 
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2003) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3423131217 
ISBN-13: 978-3423131216

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