Freitag, 23. November 2012

Touch the flame von Zoran Drvenkar

Inhalt: Zum erste n Mal nach mehreren Jahren verbringt Lukas das Wochenende mit seinem Vater. Langsam lernt er ihn und seine dunklen Geheimnisse kennen. Eine gefährliche Zeit beginnt.

Meine Meinung: Von dem Autor hatte ich schon viel Gutes gehört. Bisher hatte ich nur ein Buch von ihm gelesen, welches mir mittelmäßig gefallen hat und daher waren meine Erwartungen nicht sehr hoch. Dass es sich hierbei um einen - mir normalerweise verhassten - Roadtrip handele, war mir vorher ebenfalls nicht bewusst. So wurden meine Erwartungen überraschenderweise übertroffen. Der Erzählstil ließ mich in die Gedanken und Gefühle des Protagonisten blicken, welcher ihn mir sympathisch machte. Zugegebenermaßen war die Geschichte an sich für mich in wenig schleppend und irgendwie passierte nicht wirklich etwas überaus Spannendes. Aber ich erwartete die ganze Zeit über, dass Spannung aufflammen würde und dies ließ mich immer weiter lesen. So entstand eine innere Anspannung in mir, die ich nicht anders beschreiben kann, die sich zwar niemals löste bzw. sich bestätigte, dennoch aber keine Enttäuschung bei mir hervorrief. So ein paradoxes Gefühl hatte bei mir noch nie ein Buch ausgelöst. Trotzdem finde ich das offene Ende eher unbefriedigend (was daran liegt, dass ich allgemein offene Enden nicht mag und mich Abbrüche mitten im Satz stören). Insgesamt bin ich dem Buch recht positiv zugetan.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Taschenbuch: 208 Seiten 
Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 2 (April 2003) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 355135216X 
ISBN-13: 978-3551352163

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