Donnerstag, 18. Oktober 2012

Das Buch ohne Namen von Anonymus

Inhalt: Als Bourbon Kid eine Bar betritt, sind nur wenige Minuten später alle in der Bar, bis auf den Wirt tot. In der ganzen Stadt ist Bourbon Kid seitdem gefürchtet, auch wenn ihn dann keiner mehr zu Gesicht bekommt. Doch fünf Jahre später scheint sich das ganze zu wiederholen. Und was hat es mit dem Auge des Mondes auf sich?

Meine Meinung: Der Titel und der (unbekannte) Autor sprachen mich sofort an und machten mich neugierig. Natürlich muss ich ein solches Buch lesen. Ich wusste nicht, was mich erwarten würde. Um ehrlich zu sein, hatte ich nicht mal mit einem Roman gerechnet. Doch genau das befindet sich in den Seiten. Es ist eine spannende Geschichte, die zwar in der Gegenwart spielt, aber mich ungemein an die alten Wild-West-Geschichten um raue Cowboys erinnert. Erst war ich enttäuscht, weil ich etwas Außergwöhnliches erwartete und das hier lediglich ein "stinknormaler" Thriller zu sein schien. Doch die Spannung jedes einzelnen Kapitels schaffte es dennoch, mich zu fesseln. Dass sich nach und nach Fantasy-Elemente einschleichen, störte mich ebenfalls nicht. Dafür war die Spannung einfach zu groß. Dabei wirkte nicht ein Kapitel überflüssig oder langweilig. Nichts ist so, wie es scheint. Der Autor schafft es das ganze Buch über, den Leser zu fesseln. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Zugegebenermaßen habe ich das Ende noch immer nicht hunderprozentig verstanden, aber vielleicht wird das in den Fortsetzungen klarer. Insgesamt ist es ein tolles Buch für jeden, der nervenzerreißende Literatur liebt.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 448 Seiten 
Verlag: Bastei-Lübbe; Auflage: 5 (6. Juni 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3404165160 
ISBN-13: 978-3404165162