Montag, 19. März 2012

Echte Cowboys von Stephan Knösel

Inhalt: Cosmos Mutter möchte sich selbst umbringen und landet bei dem Versuch im Krankenhaus. Tom spielte in einem schlechten Film mit und ist seitdem der Außenseiter. Beide sind irgendwie allein. Zudem lernen beide Nathalie kennen und verlieben sich in sie. Drei Schicksale, die irgendwie zusammen finden.

Meine Meinung: Das Buch fängt spannend an. Der Selbstmordversuch von Cosmos Mutter ist dramatisch und man fiebert mit Cosmo mit. Doch durch die Verbindung mit den beiden weiteren Schicksalen von Tom und Nathalie wirkt die Geschichte wie ein Durcheinander und ich wusste beim Lesen nicht so genau, wohin der Autor eigentlich mit seiner Geschichte hinmöchte. Irgendwann war die Handlung nur noch stellenweise spannend, aber ziemlich uninteressant. Der Schreibstil war aber von Anfang bis Ende meiner Meinung nach sehr gut, sodass es Spaß machte, den Sätzen des Autors zu folgen. Leider fehlte mir der Pfeffer in der Story. Der Autor hätte meiner Ansicht nach viel mehr heraus holen können. Teilweise wirkten die Dialoge wie aus einer schlechten Soap und vorhersehbar. Ich finde das ziemlich schade, weil ich mich wirklich sehr auf das Buch gefreut hatte.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 236 Seiten 
Verlag: Beltz; Auflage: 1 (11. Juli 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3407742517 
ISBN-13: 978-3407742513

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