Samstag, 3. Dezember 2011

Elly und die Glaskatze von Elke Keller

Inhalt: Elly hilft einer verletzten Katze und bekommt als Dankeschön von einer alten Dame ein paar Bonbons geschenkt. Plötzlich versteht sie Katzen und kann mit ihnen reden. Daraufhin werden ihr ein paar Geheimnisse offenbart und sie erfährt, dass sie ein Katzenfräulein ist.

Meine Meinung: Dieses ist das zweite Buch von Elke Keller und ich muss zugeben, dass es mir um einiges besser gefällt als ihr Debütroman "Nebeljunge". Die Handlung ist stringenter und ergibt mehr Sinn. Die märchenhafte Geschichte ist wirklich schön. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Grundschülerin Elly und so daher stelle ich mir als Zielgruppe ein sehr junges Publikum vor, die wohl sehr viel Spaß an der Geschichte haben würde. Nur am Ende gibt es ein paar Stellen, in den von blutigen Kämpfen und Fleischwunden die Rede ist, sodass diese dann doch verwundern und man sich fragt, warum die Autorin das nun hinein gebracht hat. Das widerspricht dann meine Theorie von einer jungen Zielgruppe. Ansonsten gibt es auch so ein paar Fragwürdigkeiten im Verhalten der Figuren. Ein Beispiel sind die kleinen Streitigkeiten zwischen Elly und ihrem Bruder, die unter Geschwister völlig normal sind. Jedoch klingen diese eher nach einem etwa gleichaltrigen Geschwisterpärchen, aber Ellys Bruder ist schon 16 Jahre alt. Das passt dann nicht. Und solche Kleinigkeiten kamen ein paar Mal vor. Trotzdem ist es ein ganz gutes Buch.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Gebundene Ausgabe: 208 Seiten 
Verlag: Dresdner Buchverlag; Auflage: 1 (4. Juni 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3941757156 
ISBN-13: 978-3941757158

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