Dienstag, 29. Juni 2010

Der Prozess von Franz Kafka


Inhalt: Josef K. wird verhaftet, aber er kann sich nicht erklären, warum. Daher versucht er herauszufinden, weswegen er angeklagt ist. Im Laufe des Buches trifft er auf ein undurchsichtiges Gericht, kommt seiner Sache aber nicht näher. Darum versucht er sich auf irgendeine Art und Weise mit der Hilfe von Anwälten zur Wehr zu setzen, was ihm aber irgendwie nicht gelingen will.

Meine Meinung: Dies ist eines der Bücher, die ich nicht gerne im Deutschunterricht gelesen habe. Mich hat es sehr genervt, dass Josef K. und somit auch der Leser einfach nicht herausbekommt, warum er verhaftet wird. Man erfährt nicht, was K. verbrochen haben soll und trotzdem wird er verurteilt. Zwar weiß ich, dass Kafka hiermit eine Karikatur auf die undurchsichtige Bürokratie geschaffen hat und dies auf eine sehr künstlerische Art und Weise ausdrückt, was wohl nicht jedem gelingen würde, aber nichtsdestoweniger fühlte ich mich beim Lesen irgendwie im Stich gelassen. Meine Neugier ist einfach zu groß, als dass ich das "Rätsel" ungelöst belassen würde. Offene Enden mag ich deswegen auch nicht. Davon abgesehen waren die ganzen Ereignisse in der Geschichte zu sehr in die Länge gezogen und ziemlich langweilig.

Fazit: 2 von 5 Punkten
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Taschenbuch: 352 Seiten 
Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 7 (19. Juni 2000) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3518188186 
ISBN-13: 978-3518188187

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