Sonntag, 22. Juli 2018

[Elementum 3] Lodernde Flamme - Kapitel 3

Am darauffolgenden Montag begann das Praktikum für die Schülerschaft. Wer es in Frankfurt absolvierte, durfte weiterhin im Haus 4E übernachten. Alle anderen wie beispielsweise Iggy, die ein Praktikum in einer anderen Stadt gefunden hatten, mussten sich selbst eine Unterkunft suchen. Iggys Familie stammte ja aus Köln und daher konnte er problemlos zuhause übernachten. Die anderen vier Freunde würden aber in Frankfurt bleiben.
Am Morgen betrat das junge Elementum das riesige Gelände der E-Wehr. Herr Argon hatte ihn persönlich von der Schule abgeholt und führte ihn durch die verschiedenen Gebäude. Robin war sehr fasziniert, aber auch verwundert darüber, dass niemand wusste, was sich dort befand.
Für die Außenwelt ist dies hier der Sitz einer privaten Security-Firma. Irgendwie entspricht das ja auch der Wahrheit.“
Das Elementum fand alles sehr spannend. Irgendwann waren sie in Florian Argons Büro angekommen. Nach gefühlt Tausenden von Eindrücken war dem Siebzehnjährigen eine Sache besonders aufgefallen und daher fragte er einfach nach:
Alle hier tragen eine schwarze Uniform mit einem goldenen E auf der rechten Brust.“
Das stimmt“, bestätigte der Wachmann.

Samstag, 21. Juli 2018

[Film] The First Purge

Inhalt: Die USA befindet sich vor dem finanziellen Ruin. Eine neue Partei verspricht, das Land wieder zu neuer Größe zu verhelfen. Hierfür wird ein Experiment durchgeführt: Auf Staten Island werden für 12 Stunden die Gesetze außer Kraft gesetzt. Auch Morden ist dann erlaubt.

Meine Meinung: Dies ist der vierte Film der Purge-Reihe, stellt aber ein Prequel dar, da hier die erste Purge stattfindet. Man erfährt quasi, wie es zur ersten sogenannten Säuberung kommt. Auf Staten Island soll das Experiment stattfinden, für 12 Stunden die Gesetze außer Kraft zu setzen. Damit die Menschen dort auch teilnehmen, bietet man der armen Bevölkerung Geld an. Nya engagiert sich gegen die Purge und will ihre Mitmenschen schützen. Ihr Ex-Freund Dimitri ist ein Gangster-Boss, der eigentlich die Macht über Staten Island hat. Beide verfolgen gegensätzliche Ziele, aber müssen dann in der eigentlichen Nacht der Säuberung zusammen halten, da die Regierung Böses im Schilde führt. Das ist total interessant und spannend, da man darüber ins Grübeln gerät, ob so etwas wirklich passieren könnte. Auf der anderen Seite ist der Film mit FSK 18 noch relativ harmlos. Zwar fließt Blut und es passieren Gewalttaten, aber Drama rund um die Hauptpersonen bleibt aus. Das berührt mich deshalb nicht wirklich. Trotzdem ist dies absolut nicht der schlechteste der Reihe bislang. Aber auch nicht der beste.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Regie: Gerard McMurray
Darsteller: Lex Scott Davis, Y'lan Noel, Joivan Wade
Studio: Universal
FSK: 18
Erscheinungsjahr: 2018
Laufzeit: 98 Minuten

Freitag, 20. Juli 2018

Mein Sommerurlaub Teil 4 - Nürnberg

Nach einem sehr schönen Wochende in Erfurt sollte das nächste Ziel unseres Trips München sein. Von Erfurt nach München sind es mit dem Auto etwa vier Stunden. So beschlossen mein Schatz und ich, dass wir zwischendrin eine Pause machen wollten. Wir entschieden uns, uns Nürnberg anzuschauen.

Also hielten wir nach etwa zweieinhalb Stunden Fahrt in einem Parkhaus in Nürnberg und schauten uns dort die Innenstadt an. Wir waren noch nie in dieser bayrischen Stadt und wir hatten auch keine Vorstellungen, wie es dort wohl sein würde. Daher waren wir sehr überrascht, wie schön alles ist. Außerdem ist die Innenstadt sehr groß und es gibt viel zu entdecken.

Wir waren zunächst im Restaurant B.Good und aßen dort einen sehr leckeren Salat. Dannach ging unsere Shopping-Tour los. Die meisten Geschäfte, die es dort gibt, gibt es überall in Deutschland. Aber ein paar Sachen waren dann doch besonders. So gibt es einen Shop mit amerikanischen und britischen Artikeln. Wir interessierten uns aber nicht für die Kleidung, sondern für die Süßigkeiten und so nahmen wir für 22,00 Euro ein paar Artikel mit (z.B. meine geliebte Fanta Cherry oder Dr. Pepper-Zuckerwatte).


Als nächsten kamen wir zu Ultra Comix - einem zweistöckigen, großen Comic-Laden, der mich sehr begeisterte. Schon im Schaufenster stand ein lebensgroßer Iron Man. Drinnen wurde mein Nerd-Herz erwärmt. Mein Schatz machte mir dann auch ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk und kaufte mir eine Gaston-Figur, die einen Bücherstapel in den Händen trägt und darüber sehr erfreut ist. Diese Figur will ich schon lange haben und so habe ich mich tierisch gefreut.

Wir kamen dann auch noch an einem EMP-Geschäft vorbei. Dort habe ich schon online bestellt, weil es da günstige Funkos gibt. Aber ein Geschäft habe ich noch nicht gesehen. Daher mussten wir rein. Und tatsächlich gibt es dort zum einen nicht nur die Standart-Funkos, die man überall herbekommt, sondern zum anderen auch noch günstiger als woanders. Aber ich blieb standhaft, denn schließlich hatte ich ja gerade eine supertolle Gaston-Figur bekommen.

Nach dieser kleinen Shopping-Tour gönnten wir uns ein Eis am Fluss. Danach ging es dann langsam zurück zum Auto und wir fuhren weiter zu unserem nächsten Ziel: München (wo wir nach etwa zwei Stunden ankamen).

Donnerstag, 19. Juli 2018

[SchreibUpdate] Juli 2018

Wieder ist ein Monat rum und es hat sich kaum was getan bei mir ins Sachen Schreiben.

Anfang des Monats haben Freunde von mir geheiratet und wie ich bereits hier auf dem Blog berichtete, musste ich mich um deren Geschenk kümmern. Ich habe ihnen einen Comic gezeichnet und drucken lassen. Wenn man so will, war das auch ein Schreibprozess.

Aber richtig an Büchern habe ich wenig gearbeitet. Ein Buch von mir muss erneut überarbeitet werden und damit habe ich angefangen. Weit bin ich nicht gekommen. Das wird aber meine Arbeit für die nächste Zeit sein.

Am liebsten würde ich euch dazu was Näheres erzählen, aber solange es nicht unter Dach und Fach ist, behalte ich es für mich. Daher nur diese kleine Andeutung.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Mein Sommerurlaub Teil 3 - Erfurt

Nach ein paar Tagen Wellness in Masserberg und einem Tag in einem Papiertheater-Museum ging es weiter nach Erfurt. Dort verbrachten wir ein ganzes Wochenende in der schönen Hauptstadt Thüringens.

Wir kamen am Freitag in unserem Hotel am Hauptbahnhof an. Mein Schatz und ich waren usneres Wissens zum ersten Mal in einem InterCity-Hotel und wir waren ein bisschen enttäuscht. Nach dem "Luxus" in Masserberg hatten wir jetzt eine Absteige. Aber es war alles da, was man brauchte. Und die halbrunde Fensterfront erinnerte ein bisschen an zuhause (weil wir dort so was auch im Wohnzimmer haben). Leider war das Zimmer immer recht aufgeheizt. Und das Bad war auch nicht schön und teilweise echt kaputt.


Am Nachmittag erkundeten wir dann schon einmal die Altstadt, die wirklich sehr sehr schön ist. Wir gönnten uns eine Pizza und aßen ein Eis in einem netten Eiscafé am Wasser. Die Stadt hat sehr viele schöne Brunnen und Brücken. Außerdem gibt es zwei Schaufenster mit mechanischen "Theatern". Man wirft Geld ein und dann geht eine kleine Show los, was ich sehr süß finde. In dem einen Fenster sitzt eine Figur mit einem Buch in der Hand. Um ihn herum liegen noch weitere viele Bücher und im Hintergrund ist ein Vorhang. Wenn man Geld einwirft, öffnet sich der Vorhang und man sieht Szenen aus der Nibelungen-Saga. Beim zweiten Fenster in einer anderen Straße sieht man eine Frau, die ihre Front mit einem Umhang verdeckt. Wirft man Geld ein, öffnet sich der Umhang und man sieht eine Märchenszene. Auch das ist sehr schön. Mir hat das super gefallen.


Mein persönliches Highlight sind die KIKA-Figuren, die überall in der Stadt herumstehen, weil der Fernsehsender KIKA in Erfurt angesiedelt ist. So findet man die Maus und den Elefanten, das Sandmännchen oder auch die Tigerente an verschiedenen Stellen in Erfurt. Am coolsten finde ich ja Bernd, das Brot. Aber Käptn Blaubär und Hein Blöd in einem Boot im Wasser zu sehen ist auch sehr witzig. Nur Rudi und den Koffer (Siebenstein) bekamen wir nicht auf die Linse, weil sie im Flughafen stehen und wir dort nicht waren.


Am Samstag waren wir dann auch noch mal in der Stadt unterwegs. Wir gönnten uns die leckerste belgische Waffel im Café Flo ever! Nicht mal in Brüssel waren sie so lecker, da sie dort unheimlich süß sind. In Erfurt ist die Waffel nicht so süß und mit dem Eis, der Sahn und den Früchten einfach perfekt. Da braucht die Waffel nicht so süß zu sein. Am Nachmittag, beschlossen wir ins Nordbad zu gehen. Ich war seit Jahren nicht mehr im Freibad und habe das total genossen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und ich bin auch mit den Rutschen dort gerutscht.

Am Abend waren wir dann noch unterwegs und lernten zwei nette junge Leute kennen, mit denen wir die Nacht durchfeierten. Wir waren erst am Morgen wieder im Hotel. Dafür kamen wir aber noch recht früh aus den Betten. Wir beschlossen am Sonntag den sonnigen Tag wieder im Nordbad zu verbringen. Für mich war das echt Urlaub und ich habe das total genossen.

Erneut lernten wir dann am Abend jemanden kennen, mit dem wir Essen gingen. Der junge Mann zeigte uns dann netterweise noch ein paar schöne Ecken in Erfurt und wir ließen den Abend dann bei einem Getränk ausklingen.

Am Montag hieß es dann Abschied nehmen. Wir checkten aus dem Hotel aus und dann ging es weiter in die nächste Stadt.

Dienstag, 17. Juli 2018

Mein Sommerurlaub Teil 2 - Lehesten

Vor ein paar Tagen berichtete ich von dem Anfang meines "Deutschland-Trips" mit meinem Schatz. Wir waren zuerst in einem Wellness-Hotel in Masserberg. Heute berichte ich davon, wie es dann weiterging.

Wir fuhren in ein wirklich kleines Dörfchen, was zu Lehesten gehört. Schmiedebach besteht quasi nur aus einer Straße, auf der links und rechts ein paar Häuser stehen. Ein Haus davon ist ein altes Schulgebäude und darin befindet sich ein Papiertheater-Museum mit einer Ferienwohnung. Dort quartierten wir uns für eine Nacht ein. Das Papiertheater-Museuem gehört nämlich einer Bekannten von mir und diese wollte ich da unbedingt besuchen.

Als wir gegen Mittag dort ankamen, wurde uns gleich unser Zimmer gezeigt. Ich fand es ganz schön, aber mein Schatz fand es durch die altmodischen Möbel ziemlich gruselig. Vor allem standen in der ganzen Ferienwohnung alte Puppen herum, weil meine Bekannte mit dem Sammeln von Puppen begonnen hatte, bevor sie zum Papiertheater kam.


Gerade hatte sie zufällig eine kleine Ausstellung in Judenbach. Dorthin begleiteten wir sie dann auch und schauten uns dort ihre ausgestellten Papiertheater an. Das Museum befindet sich in einer ehemaligen Spielzeugmanufaktur und so bekamen wir noch eine Führung durch die dauerhafte Ausstellung darin. Der Enkel des Künstlers Ali Kurt Baumgarten präsentierte uns das Werk seines Großvaters, was sehr interessant war. Leider hätte eine Fotoerlaubnis Geld gekostet und so konnte ich dort keine Fotos machen. Die zweite Ausstellung in dem Gebäude betraf mechanische Spielzeuge, was ebenfalls recht interessant war. Manche von den Spielsachen kannte ich noch aus meiner Kindheit.

Am späten Nachmittag bekamen wir dann noch eine Führung durch das private Papiertheater-Museum. Meine Bekannte, ihre Mann und ihre Enkelkinder gaben uns sogar eine kleine Vorstellung mit einem Theater. Mich beeindruckte das total und ich lernte viel dazu. Früher, als es noch keine Fernseher gab, trafen sich die Menschen und spielten sich Papiertheaterstücke zur Unterhaltung vor. Das war für die Leute ein richtiges Event. Heute wird das leider nicht mehr so geschätzt und daher verlor das Papiertheater immer mehr an Bedeutung. Heutzutage gibt es kaum Interesse dafür, wobei die Theater und Figuren so schön gestaltet sind. Ich sehe darin echte Kunst und ich glaube, noch heute würden sich Kinder an dem Spiel erfreuen.


In dem alten Schulgebäude gibt es übrigens noch eine relativ original erhaltene Schulklasse mit Tafel und alten Schulbänken. Das sieht richtig toll aus und ich könnte mir das noch so richtig als Filmkulisse vorstellen.

Am Abend ging es dann noch in ein Restaurant. Da das Dörfchen kaum Angebote liefert, mussten wir mit dem Auto ein Stück fahren. Für mich wäre das ja absolut nichts, wenn man so fernab von der "Zivilisation" lebt. Nachts war es so dermaßen still, dass man jedes Minigeräusch wahrnehmen konnte.

Am nächsten Morgen plauderten wir noch ein bisschen mit meiner Bekannten und dann ging es für uns auch schon weiter zu unserer nächsten Station.

Montag, 16. Juli 2018

[Gesellschaftsspiel] Krazy Words

Dieses Spiel verspricht eine Menge Spaß, aber das bietet es auch. Hierin geht es darum, neue Wörter zu erfinden und das kann echt lustig sein. Ich habe es mit Freunden gespielt und wie haben sehr viel gelacht.

Das Spielprinzip ist relativ einfach. Es gibt Chips mit Buchstaben und Karten mit verschieden Kategorien und zusätzlich noch Karten mit Ziffern. Jeder Mitspieler erhält je nach Anzahl der Spieler in seiner ausgewählten Farbe Karten mit Zahlen. Wir waren zu viert und so hatte jeder sechs Karten mit den Zahlen von 1 bis 6 (zwei mehr, als Spieler vorhanden waren).

Dann bekommt jeder Spieler eine Karte mit einer Kategorie, die er nicht den anderen zeigen darf. Nun muss er von den verdeckt daliegenden Buchstaben drei Vokale und sechs Konsonanten ziehen (kann man durch die Farbe auf der Rückseite unterscheiden). Mit diesen Buchstaben muss jeder Spieler ein Wort erfinden, was seine Kategorie darstellen soll (z.B. ein Abführmittel, ein Sexspielzeug, ein neue Party-Droge). Das Wort wird ausgelegt und den anderen gezeigt. Es darf aber nicht vorgelesen werden (denn die Aussprache könnte schon einiges verraten). Der Spieler, der die Karten ausgeteilt hat (wechselt im Uhrzeigersinn), bekommt dann verdeckt alle Karten mit den Kategorien der Mitspieler. Er füllt diese mit weiteren Karten aus dem Kartenstapel auf (damit es interessanter wird). Daher gab es bei uns vier Mitspielern dann sechs Karten mit den Kategorien (und demzufolge hatten wir dann auch sechs Zahlen-Karten in unserer Farbe).

Dann werden die Karten mit den Kategorien offen ausgelegt. Hierfür gibt es Marker, die die Karten durchnummerieren. Die Mitspieler müssen sich nun die Wörter der anderen durchlesen und erraten, welche Kategorie ihr Wort ausdrückt. Man legt dann seine farbige Karte mit der entsprechenden Ziffer verdeckt an das ausgelegte Wort des Mitspielers. Bei vier Mitspielern liegen dann quasi immer drei verschiedenfarbige Karten an den eigenen Wörtern.

Nun wird aufgelöst. Die Spieler lesen nacheinander ihr Wort laut vor und decken die Karten mit der vermuteten Ziffer ihrer Mitspieler auf. Liegen die Mitspieler richtig, erhalten sie einen Chip mit einem Punkt. Für jede richtige Vermutung, erhält der Wortschöpfer ebenfalls einen Punkt (bei vier Mitspielern also bis zu drei Punkte).

Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt. Das ist sehr lustig, vor allem weil die Kategorien witzig sind und die Wortschöpfungen einen auch echt zum Lachen bringen können. Erst hatte ich die Befürchtung, dass zu eindeutige Wortschöpfungen den Spaß nehmen könnten und unfair seien. Doch zum einen gibt es die Regel, keine wirklich existierenden Wörter verwenden zu dürfen (beispielsweise für die Kategorie "Party Droge" dann Extasy zu verwenden) und zum anderen sind viele Kategorien sehr ähnlich, sodass die Wortschöpfungen bei Erkennen zu mehreren Kategorien passen könnten. Es gibt viele Drogerie- bzw. Apotheken-Produkte oder ebenfalls viele Karten zum Thema Erotik.

Wir hatten sehr viel Spaß und haben uns kaputt gelacht. Ein Mitspieler hatte z.B. die Kategorie WC-Reiniger. Er erfand die "QC Önti". Sein Kommentar: Das ist die "Quellwasser-Closet Ente aus Österreich". Eine andere Mitspielerin musste sich den Namen für eine Domina ausdenken. Sie kam auf Hauy Derb. Das sorgte ebenfalls für Lacher.

Das Spiel finde ich sehr empfehlenswert. Ein Spieleabend mit viel Spaß ist garantiert.