Samstag, 7. November 2020

[Gesellschaftsspiel] #Hashtag - The Game


Wer so viel im Internet in den Sozialen Medien unterwegs ist wie ich, wird natürlich sofort aufmerksam, wenn er ein Spiel sieht, dass #Hashtag heißt. Mit Freunden habe ich das an einem Spieleabend gespielt und berichte nun, wie es mir gefallen hat.

Die Regeln sind sehr einfach und das ist schon mal positiv. Man tritt in Teams gegeneinander an und braucht hierfür Zettel und Stift sowie ein Instagram-Konto. Ziel ist, die meisten Follower zu sammeln. Diese erhält man durch gute Hashtags. Das Spiel besteht aus Karten und Wertmarken. Abwechselnd ziehen die Teams eine Karte. Entweder sind darauf drei Kategorien vorhanden oder ein Bild. 

Wenn die drei Kategorien auf der Karte sind, darf sich das Team für eine Kategorie entscheiden und beide müssen sich ein Hashtag überlegen. Dann wird nachgeschaut, wie viele Einträge von diesen Hashtags es wirklich auf Instagram gibt und der Hashtag mit mehr Einträgen gewinnt. Hat dann beispielsweise ein Hashtag 500 000 Einträge, bekommt das Siegerteam eine Werktmarke mit der entsprechenden Zahl (die immer in Zahlen von... bis... eingeteilt sind). Auf der Rückseite gibt es dann eine "Punktzahl", die anzeigt, wie viele Follower das Team bekommt.

Wenn ein Team eine Karte mit einem Bild zieht, müssen sich die beiden Teams einen Hashtag aussuchen, bei dem man auf Instagram unter den ersten neun Einträgen ein ähnlichs Bild findet. Beispielsweise zieht man eine Karte, auf der sich zwei Menschen am Strand küssen. Ein Team wählt den Hashtag #beach (englische Hashtags sind erlaubt) und das andere #beachlove. Bei beiden Hashtags findet man viele Strandbilder, aber beim zweiten Hashtag findet man unter den ersten neun Einträgen ein verliebtes Pärchen - das ähnelt mehr dem Bild auf der Karte und so hat zweite Team gewonnen und bekommt wieder eine Wertmarke mit der Anzahl der Einträge zu diesem Hashtag.

Das Spiel klingt einfach, war aber dann doch eine Herausforderung, weil man sich gute Hashtags überlegen muss. Manchmal muss man - gerade bei den Bildern - recht spezifisch werden. Manchmal entwickelt man ulkige Hashtags, was zu großen Lachern in der Runde führt und viel Spaß bringt. Theoretisch kann man, falls man irgendwann der Karten überdrüssig wird, sogar eigene Kategorien entwickeln. Demnach braucht man nicht einmal das Spiel, um es zu spielen.