Samstag, 3. Oktober 2020

[SHOW] Fame Maker

Eine neue Castingshow hat das Licht der Welt auf ProSieben erblickt: Fame Maker. Darin kann jeder zum Star werden. Fünf Folgen hatte die erste Staffel, die ich hier vorstellen möchte.


Das Prinzip ähnelt dem von The Voice of Germany. Kandidaten treten auf und wenn sich einer aus der Jury für den Kandidaten interessiert, muss er an einem Hebel ziehen. Hier gewinnt allerdings der Schnellste und es ist nicht so, dass der Kandidat dann die Entscheidung trifft. Bei The Voice hört die Jury die Kandidaten, sehen sie aber nicht. Hier ist es genau umgekehrt. Die Kandidaten befinden sich unter einer schalldichten Glaskuppel und performen vor den Augen der Jury. Diese kann dann nur aufgrund des Erscheinungsbildes entscheiden, ob sie den Kandidaten in ihr Team aufnehmen. Das ist witzig, weil dazwischen immer ein Flop sein kann.

Die Jury war in dieser Show eine ganz besondere und auch der Grund, warum ich mir das angeschaut habe. Denn sie bestand aus drei Comedians, die aber ebenfalls musikalisches Talent besitzen. Allen voran saß meine geliebte Carolin Kebekus in der Jury. An ihrer Seite befanden sich Luke Mockridge und Teddy Teclebrhan. Luke finde ich auch noch ganz gut, aber mit Teddy kann ich nicht so viel anfangen, weil er oft sehr emotionslos wirkt. Moderiert wurde das ganze von Tom Neuwirth, der hier nicht als Conchita Wurst auftrat. In Sachen Moderation muss er aber noch dazulernen.

Jedes Jurymitglied durfte dann im Laufe der vier Castingsshows insgesamt 12 Leute in ihr Team aufnehmen. Für das Finale mussten sie erneut aussieben, wobei jedes Mitglied zwei ihrer 12 Leute auswählen durfte. Weitere zwei wurden jeweils von den beiden anderen Jurymitgliedern bestimmt. So konnten sie sich auch für den ein oder anderen Flop entscheiden, um das gegnerische Team zu schwächen.

Es hieß die ganze Zeit über, dass die Jurymitglieder dann für die Finalisten ein eigenes Lied aufnehmen oder aufnehmen lassen. Leider wurden dennoch einige Songs im Finale gecovert. Das fand ich sehr schade. Meine Favoritin war von der ersten Sendung an die Sängerin Cage. Leider wurde sie "nur" Zweitplatzierte. Sieger wurde der Sänger Basti mit einem rührenden Song darüber, dass er seine Eltern liebt, auch wenn sie ihn nicht als schwulen Mann akzeptieren.

Ich bin sehr gespannt, ob es eine zweite Staffel geben wird. Mir hat das Konzept gefallen, obwohl natürlich die Castingsshows witziger waren als das Finale, welches sich mit 12 Kandidaten recht hinzog.