Donnerstag, 15. Oktober 2020

ROADTRIP 2020 - Teil 4

Dies ist der letzte Teil meines Urlaubsbericht. Nach Leipzig, Potsdam und dem Tropical Island sind wir an unserer letzten Station angekommen und das ist Dresden. Was mein Schatz und ich dort so erlebt haben, berichte ich im Folgenden.

Wir verabschiedeten uns am Sonntag gegen 18:30 Uhr vom Tropical Island und fuhren dann Richtung Dresden, wo wir gegen 20:30 Uhr an unserem Bellevue-Hotel Bilderberg ankamen. Da man sonntags nicht viel unternehmen kann, blieben wir im Hotelzimmer und chillten nur noch ein wenig vor dem Fernseher, bevor wir ins Bett gingen. Vom Hotel waren wir aber ehrlich gesagt von Anfang an nicht so begeistert. Wir dachten, wir gönnen uns etwas Luxus und haben deshalb etwas preislich Höheres ausgesucht, was einen Wellness-Bereich mit Saunas und Pool aufweist. Normalerweise stehen wir sowieso nicht so auf Schickimicki-Geute, was uns das Hotel wieder bewies. Dort kommen wohl nur reichere Geschäftsmänner unter, weshalb alles zwar edel in Holz, aber dafür sehr ungemütlich und steif war. Unser Hotelzimmer war vergleichsweise mit den anderen Zimmern recht klein. Das Bett war aber sehr gemütlich und das Badezimmer mit Badewanne sehr schick. Leider konnten wir unseren Fire-TV-Stick nicht an den Fernseher anschließen, der auch nicht mit dem Internet verbunden war. So mussten wir mit dem Kabelfernsehen vorlieb nehmen. In jeder Unterkunft der Reise gab es kostenlose Begrüßungsgetränke (zumindest eine Flasche Wasser). Hier hätte die Flasche Wasser, die bereit stand, bezahlt werden müssen - 4,50 Euro. Das finde ich krass. Als wir am letzten Abend den Wellness-Bereich nutzen wollten, waren wir ebenfalls enttäuscht. Für Hotelgäste kostet er noch mal drei Euro Eintritt pro Person (für Externe 20 Euro), aber nirgendwo war vermerkt, dass die Saunas gerade geschlossen hatten. Wir konnten nur den Pool nutzen. Hätten wir das gewusst, hätten wir keinen Eintritt bezahlt. Allerdings stornierte man uns das Geld zum Glück im Nachhinein, als wir uns darüber beklagten. Teuer fanden wir auch die Parkgebühren von 21,00 Euro pro Tag. Das ist richtiger Wucher.

Aber jetzt komme ich mal zum wichtigen Teil dieses Berichts: Dresden. Am Montag ging es dann los und wir erkundeten die Altstadt. Wir aßen zu Mittag bei der "Burgerei", einem bekannten Burgerrestaurant, welches wohl sehr beliebt ist. Wir waren prinzipiell auch sehr begeistert. Ich suchte mir auf der Karte das Gericht aus, welches den gleichen Namen wie das Restaurant trägt. Mit "Burgerei" sind drei kleine Burger gemeint, womit man quasi einen guten Eindruck von den angebotenen Gerichten bekommt. Allerdings waren meine Burger kalt. Bei der Schokoladen-Kette Camondas aßen wir das angeblich beste Schokoladeneis der Stadt, welches am Stil verkauft wird. Das war wirklich sehr schokoladig, aber lecker.

Wir schauten uns die Gegend an und auch wenn wir ständig an der Semperoper vorbei gingen und sie nicht entdeckten, haben wir schöne Gebäude wie den Zwinger entdeckt. Wir bummelten durch die Straßen und waren auch einige Souvenirs besorgen. Am Nachmittag ruhten wir uns dann etwas im Hotel aus, wobei wir einschliefen und erst gegen halb zehn abends wieder aus dem Haus kamen. Den Abend verbrachten wir in einer Brettspiele-Bar. Bei ein paar Cocktails spielten wir Brett- und Kartenspiele, die man sich im Barneby kostenlos ausleihen kann. So was gab es auch mal bei uns in Frankfurt und fehlt tatsächlich.

Am Dienstag schliefen wir wahrscheinlich zum ersten Mal auf diesem Trip so richtig aus, weil wir morgens nichts vorhatten. Erst gegen Mittag zogen wir noch mal in die Stadt und anschließend besuchten wir den Großen Garten mit dem beeindruckenden Palais in der Mitte, wo wir ein paar lustige Fotos geknippst haben. Für den Tag haben wir uns einen Tagespass für E-Scooter besorgt, sodass wir für 10,00 Euro den ganzen Tag durch die Gegend cruisen konnten. Diese hatten wir auch schon am Vortag benutzt, was uns wirklich schnell von einem Punkt zum anderen brachte. Nach dem Großen Garten shoppten wir dann ein wenig in der Altmarkt Galerie. Ich bekam neue Superhelden-Figuren und wir ließen unsere Iris fotografieren, was wir dann als tolles Erinnerungsstück mitnehmen durften.

Am späten Nachmittag wollten wir uns es dann in der Sauna im Hotel gut gehen lassen, aber wir hatten noch nicht gewusst, dass dies nicht möglich war. Also plantschten wir eine halbe Stunde im Pool und zogen uns dann wieder auf unser Zimmer zurück. Am Abend trafen wir den lieben Christian (ein Internet-Kontakt von Instagram) und gingen gemeinsam essen und anschließend was trinken. Im Restaurant war ich so begeistert, weil es dort Makkaroni mit Wurstgulasch gab. Das hatte ich schon ewig nicht mehr gegessen und erinnert mich an meine Kindheit. Christian erzählte uns noch einiges über Dresden und führte und dann endlich zur Semperoper, sodass wir da auch ein Foto machen konnten.

Um Mitternacht waren wir dann zurück im Hotel und verbrachten unsere letzte Nacht dort. Am nächsten Morgen holte ich bei strömenden Regen Frühstück bei der Bäckerei-Kette Emil Reimann, wo ich dann auch einen Stollen kaufte, den ich mit nach Hause genommen habe. Gegen 11:00 Uhr checkten wir aus dem Hotel aus und machten uns auf den Weg nach Hause. Eigentlich wären wir zwischendurch noch gerne irgendwo angehalten und hätten uns noch eine Stadt angeschaut. Aber leider schüttete es die ganze Zeit wie aus Eimern, sodass wir das sein ließen und unseren Urlaub damit beendeten.

Ich hoffe, der Bericht hat gefallen und bedanke mich hier herzlich fürs Lesen.