Donnerstag, 30. Juli 2020

[FILM] Edison - Ein Leben voller Licht

Inhalt: Nach der Entdeckung der Glühbirne möchte Thomas Edison die ganze Stadt mit Licht versorgen. Allerdings hat er nicht nur einen Konkurrenten, der ihm in die Quere kommt.


Meine Meinung: Diesen Film habe ich bei einer Sneak-Preview im Kino gesehen und im ersten Moment war ich enttäuscht, mir einen Historienfilm anzuschauen, denn ich vermutete, dass er langweilig werden könnte. Es geht um die Geschichte von Thomas Edison, dem Erfinder der Glühbirne. Er möchte der ganzen Stadt zu Licht verhelfen und entwickelt daher mit Hilfe von Gleichstrom Ende des 19. Jahrhunderts eine Methode, dass alle Haushalte Lampen haben können. Doch er hat einen erheblichen Konkurrenten, George Westinghouse, der ihm scheinbar eine Nasenlänge voraus ist, da er das gleiche mit Hilfe von Wechselstrom versucht. Für viele (auch für mich) ist Edison als großartiger Erfinder im Kopf und wird quasi schon als Held gefeiert. So war es damals auch schon. Doch hier erfährt man, dass er nicht immer mit fairen Mitteln gespielt hat und zwischenmenschliche Beziehungen bei ihm nicht gerade an erster Stelle standen. Es wird aufgezeigt, dass er sogar leicht überschätzt wurde und es da ganz andere Menschen gab, die der Ehre gebührt. Das war absolut neu für mich und hat mir die Augen geöffnet. Insgesamt war der Film recht interessant und sogar spannend, was mich total überraschte. Manche Punkte habe ich nicht ganz verstanden und eventuell war die ein oder andere Länge enthalten, aber grundsätzlich ist es ein guter Film. Am Ende habe ich noch etwas Neues erfahren in Bezug darauf, wer quasi das Kino erfunden hat.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Darsteller: Benedict Cumberbatch, Tom Holland, Michael Shannon, Nicholas Hoult
Regie: Alfonso Gomez-Rejon
FSK: 6
Erscheinungsjahr: 2017
Laufzeit: 103 Minuten