Donnerstag, 25. Juni 2020

[FILM] Gaston - Katastrophen am laufenden Band

Inhalt: Gaston ist der neuer Praktikant einer Firma, die unnütze Dinge wieder nützlich machen. Doch er bringt das ganze Haus durcheinander und Geschäftsführer Demel um den Verstand.


Meine Meinung: Schon seit Kindertagen liebe ich die lustigen Comics um den faulen Büroangestellten Gaston. Nun gibt es eine Realverfilmung, in dem er zunächst als Praktikant in der Firma beginnt, die unnütze Gegenstände nützlich macht. Hier findet sich schon der erste Unterschied zum Comic, in dem das ganze in einem Verlag spielt. Aber das ist nicht so wichtig, denn ansonsten ist es wie im Comic: Gaston ist faul und denkt sich ständig irgendwelche Dinge aus, die zum einen nicht zu seiner Arbeit gehören und zum anderen stets zu einer Katastrophe führen. Außerdem verhindert er immer unabsichtlich den Vertragsabschluss mit Herrn Bruchmüller, der im Film die Firma zu einem anfänglich guten Preis kaufen möchte. Dass der Geschäftsführer Herr Demel Gaston nicht feuert, liegt daran, dass Gaston wohl der Sohn des obersten Chefs ist und damit unantastbar scheint. Die Katastrophen, die Kostüme und überhaupt die Figuren wirken schon sehr wie im Comic. Besonders die Darstellerin von Fräulein Trudel ist gut gewählt. Auch der Schauspieler von Gaston selbst sieht der Comicfigur mit seinem viel zu kurzen, grünen Pulli ähnlich. Sogar an die Möwe und die Katze wurde gedacht, was ich schön finde. Aber leider funktionieren die Gags nicht als Realfilm und wirken lediglich albern. Das bringt höchstens Kinder zum Lachen, aber für mich haben die Pointen nicht gezündet. Dadurch wurde es leider ziemlich langweilig, was schade ist. Manche Comics eignen sich eben nicht für eine Realverfilmung - vielleicht wäre ein Zeichentrickfilm besser gewesen.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
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Darsteller: Theo Fernandez, Pierre-François Martin-Laval, Arnaud Ducret, Jérôme Commandeur, Alison Wheeler 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Koch Media GmbH - DVD 
Erscheinungsjahr: 2018 
Spieldauer: 79 Minuten