Montag, 22. Juni 2020

[COMIC] Lindenstraße 4 - Die Kandidatin von Friedmann und Breitschuh

Inhalt: Die Bewohner der Lindenstraße sind unzufrieden mit der Politik, also beschließen sie, ihre eigene Partei zu gründen - die LIP. Ihre Spitzenkandidatin ist Mutter Beimer.


Meine Meinung: Nach drei Bänden des Comics ist die eigentliche Handlung abgeschlossen, aber hiermit wurde eine neue Geschichte entwickelt, die an die Ereignisse des letzten Bandes nur lose anschließen. Der Band erschien 1994 und daher spielen die damaligen Figuren mit. Die Bewohner der Lindenstraße wissen mittlerweile, dass sie Serienfiguren sind, was schon an sich abstrus genug ist. Nun wird es komplett seltsam, denn sie gründen eine Partei, um es den Politkern zu zeigen. Mutter Beimer soll Bundeskanzlerin werden, was Helmut Kohl und Rudolf Scharping nicht passt. Sie mischen sich also ein, um das ganze zu verhindern. Das alles mündet wieder in allerhand Katastrophen, die völlig abwegig und albern sind. Leider ist an diesem Comic nichts komisch. Für Lindenstraßenfans sind höchstens die Zeichungen ganz nett, aber mehr auch nicht. Ein Rudelbumsen nackter Politiker möchte nun wirklich keiner sehen. Mir hätte es nach wie vor besser gefallen, wenn es wirklich lustige Geschichten wären, die in der Lindenstraße spielen, die wir aus dem Fernsehen kennen. Aber so ist das gar nicht witzig und lediglich blöd. Mir hat es nicht gefallen.

Fazit: 1 von 5 Sternen.
 

Taschenbuch: 48 Seiten 
Verlag: Carlsen (1994) 
ISBN-10: 355102054X 
ISBN-13: 978-3551020543