Montag, 29. Juni 2020

[BUCH] Man lernt nie aus - Eine Lehrerin in der Fahrschule des Lebens von Frau Freitag

Inhalt: Mit fast 50 Jahren möchte die Lehrerin Frau Freitag doch noch ihren Führerschein machen. Jetzt befindet sie sich mal wieder auf der anderen Seite und müss pauken wie ihre Schüler.


Meine Meinung: Bisher haben mich alle Bücher der Berliner Lehrerin unheimlich gut unterhalten. Die Idee, dass sie nun ebenfalls wieder (auf irgendeine Art und Weise) die Schulbank drücken muss, fand ich auch super. Frau Freitag entschließt sich mit Ende 40 doch noch den Führerschein zu machen. Das ist nicht so einfach, wie sie sich das gedacht hat, denn man sagt, dass es über 30jährige schwerer haben, den Führerschein zu machen, als jüngere Menschen. Damit beginnt für die Lehrerin eine Tortur und sie tut sich besonders beim praktischen Fahren schwer. Mit diesem Aspekt kann ich mich gut identifiezieren, denn ich bin ebenfalls über 30 und ohne Führerschein. Beim Lesen dieses Buches habe ich mir aber dreimal überlegt, ob ich den Führerschein jemals machen werde. Bestärkt darin wurde ich jedenfalls nicht. An sich war es ganz interessant, die Lehrerin über die ganze Fahrschulzeit zu begleiten, aber leider fehlte mir der Witz. In ihren anderen Werken geht es um den Schulalltag mit all ihren lustigen Schülern und Kollegen. Das hat mich immer zum Lachen gebracht. Hier fehlt das natürlich und auch wenn versucht wurde, die Fahrlehrer einigermaßen witzig darzustellen, hat das nicht ganz funktioniert. Dieses Werk hat leider nicht den Charme der anderen Bücher der Autorin. Das fehlte mir leider.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 192 Seiten 
Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 1. (7. April 2017) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3548376991 
ISBN-13: 978-3548376998