Sonntag, 3. Mai 2020

[VIDEOSPIEL] Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin

Heute gibt es meine eine kleine Review zum Videospiel "Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin", was ich auf der Nintendo Swtich gespielt habe. Es hat einige Monate gedauert (mit Pausen), bis ich das Spiel durch hatte. Daher gibt es einiges dazu zu sagen.


In diesem Spiel geht es um den Jungen Oliver, dessen Mutter ziemlich am Anfang stirbt. Plötzlich verwandelt sich das Kuscheltier, was ihm einst seine Mutter genäht hat, in eine Fee und nimmt ihn mit in das Land von Ni no Kuni. Dort hat er vielleicht noch die Möglichkeit, seine Mutter zu retten, denn an diesem magischen Ort lebt jeweils ein Seelenverwandter aus Olivers Heimatstadt. Wenn die Seelenverwandte seiner Mutter noch lebt, kann er eventuell seine Mutter retten.

Das ist erst einmal die Rahmenhandlung. Oliver lernt ziemlich zu Anfang ein paar Zaubersprüche. Nun muss er durch verschiedene Königreiche reisen und Missionen erfüllen, um seinem Ziel näher zu kommen. Das ganze Land wird durch den bösen Shadar bedroht und ausgerechnet Oliver muss ihn aufhalten. Man merkt jetzt schon, es wird kompliziert. Hin und wieder muss Oliver auch wieder zurück in seine Heimatstadt Motorville, weil er dort Aufgaben erledigen muss. Die ganze Handlung wird umrahmt von Animationssequenzen im Anime-Stil, die vom Studio Ghibli erstellt wurden. Die Handlung ist schön, süß, oft sehr witzig, aber zwischendurch auch tragisch und traurig.

Als Oliver hat man viel zu tun. Er selbst lernt während des Spiels viele neue Zaubersprüche, die er schlau einsetzen muss. Unterstützt wird er im Laufe von anderen Gefärten, die man auch steuern muss. Da muss man geschickt zwischen den Charakteren wechseln. Sie begegnen Monstern, die sogar gefangen und entwickelt werden können (so ein bisschen wie bei Pokémon). Doch diese Monster und auch die Charaktere muss man immer wieder neu ausrüsten. Außerdem muss man sie füttern, damit sie an verschiedenen Fähigkeiten gewinnen.

Zwischendurch muss man ziemlich starke Endbosse besiegen, die mich teilweise um den Verstand gebracht haben, weil die Kämpfe so schwer waren. Ich bin zig mal gestorben und so wollte ich das Spiel öfter mal komplett abbrechen. Zu den schwersten Gegnern gehörten die sogenannten Albträume, die Menschen heimgesucht haben. 

Es gibt zig Missionen, von denen ich nur ein Bruchteil erledigt habe. Wenn ich alle gemacht hätte, hätte es noch viel länger gedauert und auch so hat das Spiel einen riesigen Umfang. Eine Mission, die immer wieder vorkommt, ist das Sammeln von Herzstücken, die man anderen Personen geben muss, denen ein Herzstück fehlt. So muss man beispielsweise eine Person finden, die besonders enthusiastisch ist und ein Herzstück abzapfen, um es jemanden zu bringen, dem Enthusiasmus fehlt. 

Hier habe ich nur ein Bruchteil von den Sachen genannt, die man erledigen muss. Das Spiel ist so dermaßen vielschichtig, dass es zumindest eine kleine Erleichterung ist, dass man durch die Handlung geschoben wird, ohne dass man selbst nachdenken muss. Der kleine Tröpchen (die Fee, die Oliver die ganze Zeit über begleitet) sagt dir stets vor, was du zu tun hast. Denken muss man selbst nicht... An einer Stelle habe ich mich sehr geärgert, als Oliver eine runenartige Geheimschrift lesen muss. Ich habe ewig gebraucht, um die Sätze zu entschlüsseln, um sie danach vollkommen übersetzt von Tröpfchen serviert zu bekommen. Also war die Übersetzungsarbeit umsonst.

Mein Fazit ist, dass ich das Spiel sehr schön finde. Die Handlung ist interessant und die Welt von Ni no Kuni ist wunderschön. Ich würde mir nur wünschen, dass es etwas leichter ist, sodass man zwischendurch nicht verzweifelt den Joycon gegen den Fernseher werfen möchte.