Montag, 18. Mai 2020

[FILM] Die Känguru-Chroniken

Inhalt: Marc-Uwe bekommt unerwartet einen neuen Mitbewohner: Das Känguru. Es bringt den ganzen Haushalt und Marc-Uwes Leben durcheinander.


Meine Meinung: Der Film basiert auf die sehr erfolgreiche (Hör-)Buchreihe von Marc-Uwe Kling, in der er selbst von seinem Leben mit einem Känguru spricht. Zwar habe ich nur Teile des ersten Hörbuchs gehört, aber das fand ich schon so witzig, dass ich den Film sehen wollte. Ich war gespannt, wie das umgesetzt werden würde. Der Trailer war vielversprechend. Das Känguru ist zuerst der neue Nachbar von Marc-Uwe, bis er urplötzlich uneingeladen bei ihm einzieht. Sie werden irgendwie Freunde, auch wenn das Känguru Marc-Uwe ständig in Schwierigkeiten bringt. Ein Immobilien-Guru möchte die Gegend total umbauen, was die beiden Freunde und deren Nachbarschaft verhindern möchte. Sie gehen gemeinsam gegen den Unternehmer vor. Diese Story ist meiner Meinung nach leider an den Haaren herbeigezogen. Im Hörbuch geht es um interessante, ironische, aber trotzdem ernste Gespräche über wichtige Themen zwischen den beiden seltsamen Freunden. Im Film ist das Tier ein sprechendes Känguru, was so behandelt wird, als wäre so etwas ganz normal. Wenn das wenigstens zum Lachen wäre, hätte ich kein Problem damit. Leider ist überhaupt nichts witzig und das hat mich enttäuscht. Meiner Meinung nach ist es ein reiner Flop.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Darsteller: Dimitrij Schaad, Rosalie Thomass, Adnan Maral, Henry Hübchen, Bettina Lamprecht 
Regisseur(e): Dani Levy 
Region: Region 2 
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung 
Studio: Warner Home Video
Laufzeit: 92 Minuten