Mittwoch, 4. März 2020

Ein Wochenende in Trier

Mein Schatz und ich waren vergangenes Wochenende zum ersten Mal in Trier, weil wir Karten für Carolin Kebekus hatten. Das nutzten wir aus, um uns die Stadt einmal anzuschauen. Was ich so erlebt habe, möchte ich im Folgenden erzählen.


Wir haben das Glück, dass wir Bekannte in Trier haben, die mit uns zur Show von Carolin Kebekus gegangen sind. Sie haben uns auch eingeladen, bei sich zu übernachten, sodass wir uns das Geld für ein Hotel gespart haben. Los ging es für uns leider erst am Samstag. Eigentlich wollten wir bereits am Freitagnachmittag losfahren, aber ich muss bis abends arbeiten. So ging es erst am Samstag los.


Gegen 14:00 Uhr erreichten wir Trier. Wir begrüßten unseren Bekannten, der uns unser Schlafgemach zeigte. Dann quatschten wir ein wenig, bevor wir in die Stadt gingen. Leider hat es unheimlich geregnet und es gab starken Wind, sodass wir die Führung nicht so genießen konnten. Trotzdem sahen wir einige schöne Gebäude und viele, viele, viele Brunnen, die es überall in Trier gibt.


Wir machten eine Pause in einem total genialen Café - der Cupcake Kitchen. Dort gibt es absolut leckere Cupcakes, sodass wir am nächsten Tag noch einmal dahin mussten. Die Cupcakes sind prinzipiell Muffins mit Toppings. Ich hatte zum Beispiel einen Nuss-Muffin mit Maxi-King-Topping. Mir läuft noch immer das Wasser zusammen, wenn ich daran denke.



Zu Abend haben wir beim Italiener gegessen. Das Restaurant Da Franco war auch super. Ich aß ein riesiges Cordon Bleu (meine Leibspeise), was sehr, sehr lecker war. Das Ambiente und die Atmosphäre war sehr einladend, weshalb ich dieses Restauran auch nur unbedingt empfehlen kann.


Den Abend ließen wir mit ein paar Spiele in der Wohnung unserer Bekannten ausklingen. Am nächsten Tag ging das Programm weiter. Zunächst tischten uns unsere Freunde ein ausgiebiges Frühstück auf. Das stärkte uns für die mehr oder weniger langen Wege, die wir an dem Tag noch zurücklegen sollten.


Wir besuchten die Porta Nigra, ein Überbleibsel des Trierer Tors. Wir konnten dort ein paar schöne Fotos machen. Später aßen wir super schmackhaftes Sushi in bei Ms. Lian. Dort kann man sich sein Sushi selbst zusammenstellen. Eine Besonderheit wurde uns mit Trockeneis beschert, was in die Mitte des Tisches für kalten Rauch sorgte. Ob es das Sushi wirklich frisch hält, bezweifle ich. Aber es sieht toll aus.

Am Abend besuchten wir die Show von Carolin Kebekus. Darüber berichte ich an einem der nächsten Tage. Der Rückweg nach Frankfurt war leider sehr beschwerlich. Die Show war gegen 22:00 Uhr um und wir mussten etwa eine halbe Stunde durch heftigen Regen zum Auto laufen. Danach waren wir bis auf die Unterhose nass. Dann gerieten wir noch in heftigen Schnee, sodass wir die Straße nicht mehr erkennen konnten. Wir mussten das Auto etwa eine Stunde an einer Tankstelle parken, bevor wir weiter fahren konnten. So kamen wir erst gegen 2:00 Uhr morgens zuhause an - und ich musste am Montagmorgen um 06:00 Uhr aufstehen. Das war heftig.



Trotzdem war das ein sehr schönes Wochenende und ich bin begeistert von Trier. Leider konnte ich den dort relativ neu eröffneten Comicladen nur von außen begutachten, da ich erst am Sonntag davon erfuhr. Da war der Laden leider geschlossen. Gerne hätte ich ihn von innen gesehen, denn von außen sah es schon sehr gut aus. Aber da habe ich einen Grund, noch einmal nach Trier zu fahren.