Donnerstag, 14. November 2019

[Serienupdate] November 2019

Pero ist mal wieder gut im Serienwahn, weil es scheinbar so aussieht, dass im Herbst die neuen Staffeln herauskommen. Alle Serien aus dem Arrowverse habe ich beendet ("Arrow", "The Flash", "Supergirl" und "Legends of Tomorrow").

Darüber hinaus habe ich die zweite Staffel von "Insatiable" geschaut, die ich wieder ganz amüsant fand. Die erste fand ich allerdings spektakulärer, was wohl daran lag, dass alles so neu und innovativ war. 

Anschließend ging es weiter mit der dritten Staffel der Animationsserie "Big Mouth", welches echt vom Niveau her dem Niveau eines Pubertierenden entspricht. Aber darum geht es ja und das finde ich lustig. 

Dann ging es weiter mit der ersten Staffel des Reboots von "Charmed". Das habe ich ja nun viele Wochen lang im TV verfolgt, weil es auf keiner Streamingplattform kostenlos verfügbar ist. Meine Meinung ist zwiespältig. Einerseits ist sie etwas trashig, auf der anderen Seite mag ich die Thematik. 

Derzeit schaue ich parallel die dritte Staffel von "Atypical" und die vierte Staffel von "She-Ra and the Princesses of Power" auf Netflix an. Aber damit werde ich auch bald durch sein. Die zweite Staffel von "The End of the Fucking World" ist nun auch verfügbar, wobei ich davon nur eine Folge bislang gesehen habe.

Dank des Podcasts WIMAF schaue ich jetzt nicht nur regelmäßig die neuen Folgen der "Lindenstraße", sondern habe auch noch von Folge 1 aus dem Jahre 1985 wieder angefangen. Mittlerweile habe ich ca. 40 Folgen gesehen und mich fasziniert es total, wie anders die Serie damals war. WIMAF nimmt alle vier Wochen zwei der alten Folgen auf witzige Art und Weise auseinander, dass ich Lust hatte, mir die Folgen anzusehen.

Mittlerweile habe ich auch eine "To-watch-Liste", die prall mit Serien gefüllt ist. Außerdem kommen demnächst noch einige Serien heraus, die ich sehen will - da habe ich viel zu tun.

Dienstag, 12. November 2019

[Serie] Charmed - Staffel 1

Inhalt: Als Mels und Maggies Mutter stirbt, erfahren sie, dass sie noch eine dritte Schwester haben. Zusammen mit Macy sind sie "die mächtigen Drei". Nun müssen sie gegen Dämonen kämpfen und die Welt beschützen.

Meine Meinung: Als großer Fan der original Serie versuchte ich offen an das Reboot heranzugehen. Ich freute mich darauf, weil ich die grundsätzliche Handlung mag. Drei Schwestern sind die mächtigsten Hexen der Welt und müssen mit ihren Kräften Dämonen bekämpfen. Es gibt einige Ähnlichkeiten zur damaligen Serie, aber vieles ist anders, was ich prinzipiell nicht schlimm finde. Es gibt neue drei Schwestern: Mel, Maggie und Macy, wobei die letztere ihre Schwestern erst kennenlernt. Sie wussten nämlich nichts voneinander. Erst als ihre gemeinsame Mutter stirbt, erfahren sie die Wahrheit über ihr Schicksal. Was damals in der alten Serie über mehrere Staffeln erzählt wurde, wurde hier in eine einzige Staffel gepresst. Es gibt bereits von Anfang an den Ältestenrat und es gilt die Entstehung der Quelle alles Bösen aufzuhalten. Motive von damals wurden aufgegriffen, aber anders umgesetzt. In der damaligen Serie tauchte eine Halbschwester erst nach dem Tod einer der ursprünglichen drei Schwestern auf. Hier ist es von Anfang an so, dass es eine Halbschwester gibt. Eine der Schwestern hat die Kraft der Empathie, was in der Ursprungsserie erst eine der Schwestern später entwickelt. Die Liebe zwischen einer Hexe und einem Dämon oder dass eine Schwester böse wird, wird hier ebenfalls in der ersten Staffel erzählt. Ich vermute, dass jetzt mit der ersten Staffel alle Erwartungen abgehakt wurden, die Fans an die Serie hatte und man ab der zweiten Staffel nun ganz neue Dinge erzählen kann. Das hoffe ich zumindest. Deshalb geht das für mich in Ordnung. Nur die letzte Folge war mir zu voll und es passierte zu viel. Das hätte man langsamer aufbauen müssen. Der größte Kritik ist allerdings die fehlende Ernsthaftigkeit. Die Spezialeffekte wirken billig, was dazu beiträgt. Die erwachsenen Darstellerinnen agieren oft wie Teenager. So ist die älteste der drei Schwestern bereits 29 Jahre alt, Doktori, aber noch Jungfrau und total unselbstbewusst. Insgesamt überzeugten mich die schauspielerischen Fähigkeiten nicht. Ich hoffe, das wird besser.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Darsteller: Melonie Diaz, Madeleine Mantock, Sarah Jeffery, Rupert Evans
Idee: Constance M. Burge, Jennie Snyder Urman, Jessica O’Toole, Amy Rardin
Musik: Will Bates
Studio: Poppy Productions, Reveal Entertainment, Propagate, CBS Television Studios
Erscheinungsjahr: 2018
Anzahl der Episoden: 22

Montag, 11. November 2019

[Podcast] WIMAF - Wiedersehen macht Freude

Die absolut genialste Podcastentdeckung der letzten Zeit möchte ich euch heute vorstellen. Sie wurde mir von der lieben Anna (@buchprinzessin auf Instagram oder Youtube) empfohlen und ich bin nun total addicted!

Bei WIMAF besprechen der ehemalige Viva-Moderator Nilz Bokelberg und seine Lebensgefährtin, die Journalistin und Produzentin Maria Lorenz, Filme und Serien. Dabei haben sie häufig Gäste, die sie unterstützen. Das ist schon super, weil die beiden lustig, sympathisch und meiner Ansicht nach sehr intelligent sind. Das zeigt sich oft nur in Nebenbemerkungen, die mich beeindrucken. Ihre Ansichten sprechen mir nämlich meist aus der Seele.

Aber warum ich Fan geworden bin, ist wegen ihrer Rubrik "Meine Freundin hasst die Lindenstraße", welche alle fünf Wochen erscheint. Darin besprechen die beiden nämlich jeweils zwei Folgen der Lindenstraße - und zwar von Folge 1 (Erstausstrahlung 1985) an. Wie der Titel dieser Reihe verrät, ist Marija Lorenz kein begeistertet Lindenstraßen-Schauer, während Nilz - genauso wie ich - die Serie sehr schätzt. Er versucht sie mit jeder Folge zu überzeugen, dass die Lindenstraße die beste Serie des deutschen Fernsehens ist. Das sieht Marija anders, weswegen sie die Folgen gerne mit spitzer Zunge kommentiert, was so ultralustig ist, dass ich mir die Folgen nicht in der Bahn anschauen kann. Mir ist es nämlich schon passiert, dass ich da laut losprusten musste und das ist etwas peinlich.

Diesen Podcast kann ich nur wärmstens empfehlen. Das Anhören lohnt sich!

Sonntag, 10. November 2019

[Elementum 5] Bebende Erde - Kapitel 6


Es ist Wochenende und die fünf jugendlichen Elementaristen gehen endlich Jojos Geburtstag nachfeiern. Aria hat ihnen einen Club ausgesucht, in dem gemischte Musik lief, sodass für jeden was dabei war. Außerdem öffnete er bereits um zwanzig Uhr, sodass sie vier Stunden abtanzen durften. Nach Mitternacht dürfen Siebzehnjährige offiziell nicht mehr in einem Club sein. Also hätte nur noch Jojo bleiben dürfen. Sie fuhren mit der Bahn abends dahin. Es war nicht viel los, aber das störte die Freunde nicht.
Aria war die erste auf der Tanzfläche, während sich die anderen erst einmal was zu trinken holten. Iggy, Robin und Jojo bestellten sich Bier, während Marina für Aria und sich einen Sekt bestellten. Zwar hätten sie gerne mal einen Cocktail oder Longdrink bestellt, aber das war sie ebenfalls nicht erlaubt.
Dann ging die Party auch schon für sie los. Sie amüsierten sich, auch wenn sich der muskulöse Erd-Elementarist schwer tat. Er wippte eher nur hin und her.

Samstag, 9. November 2019

Neue weihnachtliche Schmucklesezeichen

Jingle bells, jingle bells, jingle all the way... *sing*

Mich hat die Weihnachtslaune ein wenig gepackt, was nicht zuletzt daran liegt, dass überall in Geschäften weihnachtlich geschmückt wird, es schon Lebkuchen und Stollen zu kaufen gibt und sogar teilweise Weihnachtsmusik gespielt wird. Für mich ist das ein bisschen schade, da ich gerne noch den Herbst zelebriert hätte, aber was soll's?

Daher bin ich auch auf das Weihnachtsgeschäft aufgesprungen und habe ein paar neue weihnachtliche Schmucklesezeichen gebastelt. Die meisten sind gold, aber manche auch silbern mit Anhängern, die perfekt in ein Weihnachtsbuch passen: Nikolaus, Engel, Tannenbäume, Schneemänner, Zuckerstangen oder sogar ein Adventskranz - kein Wunsch bleibt offen.

Daher schaut gerne mal auf meinem Instagram-Profil @schmucklesezeichen vorbei. Dort findet ihr sie. Nach und nach werde ich neue hochladen, also lohnt sich das regelmäßige Vorbeischauen und Abonnieren!

Freitag, 8. November 2019

[Film] Wer schön sein will, muss reisen

Inhalt: In dieser Dokumentation begibt sich Tine Wittler auf eine Reise nach Mauretanien, um die Frage nach der Schönheit zu beantworten. Dort gelten nämlich dicke Frauen als schön.

Meine Meinung: Vor einigen Jahren schon habe ich das Buch, das in dem Zusammenhang mit dieser Dokumentation entstanden ist, gelesen und auch eine Lesung der Autorin besucht. Das hat mich neugierig gemacht. Jetzt habe ich endlich den Film gesehen. Tine Wittler ist aus dem Fernsehen bekannt und hat auch eine eigene Modelinie für dicke Frauen. Allerdings gelten hier in der westlichen Welt, schlanke Frauen als Ideal. In Mauretanien werden allerdings dicke Frauen für schön befunden. Tine Wittler begibt sich mit einem Kamerateam auf die Reise dorthin, um zu erfahren, warum dort ein anderes Schönheitsideal herrscht. Man erfährt interessante Fakten über ein für mich recht unbekanntes Land, wo früher (und sogar heute noch zum Teil) eine Zwangmästung von Frauen durchgeführt wurde, damit sie dick und rund werden. Man erfährt ein paar Hintergründe zum Thema der Emanzipation der mauretanischen Frauen und wie sie das mit dem Thema Schönheit sehen. Leider muss ich gestehen, dass mir das Buch gehaltvoller vorkommt. In dem Film werden Themen zu oberflächlich angesprochen. Aussagen einzelner Frauen werden als allgemeingültige Fakten dargestellt. Zwar wird angesprochen, dass man sich als Tourist gegebenenfalls in Gefahr begibt, dennoch wird meiner Meinung nach zu viel gelacht, als ob alles Friede, Freude, Eierkuchen wäre. Eine gewisse Ernsthaftigkeit der Dokumentation fehlt mir. Teilweise sind die Aufnahmen so amateurhaft, dass sie auch mit einem Handy hätten aufgenommen sein können. Ich empfehle eher die Lektüre des Buches und nicht das Schauen des Films.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗

Regisseur(e): Tine Wittler 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: déjà-vu film UG 
Erscheinungsjahr: 2013 
Spieldauer: 89 Minuten

Donnerstag, 7. November 2019

[Comic] Best of Shit Happens! von Ralph Ruthe

Inhalt: Dieser Band enthält das Beste aus der "Shit Happens!"-Reihe. Man trifft den Tod, die HNO-WG und viele andere lustige Figuren in den Cartoons.

Meine Meinung: Immer wieder ist es faszinierend für mich, wie man mit nur einem einzigen Bild jemanden zum Lachen bringen kann. Ein Cartoon, bestehend aus einem Bild mit ein paar Zeilen in Sprechblasen, kann zum Lachen und zum Denken anregen. Das schafft der Autor dieses Werks immer wieder, weshalb ich Postkarten oder auch Videos mit seinen Figuren sehr gerne mag. In diesem Band findet man eine Sammlung der besten Cartoons aus seinen Werken. Die Gags sind durchweg witzig, der Zeichenstil gefällt mir sehr gut und jede Seite ist farblich bedruckt. Das macht dieses Buch sehr hochwertig. Auf jeder Seite ist ein großer Cartoon mit nur einem Bild abgedruckt, was dazu führt, dass man die etwa 240 Seiten sehr schnell durchlesen kann. Ich bin überzeugt, dass man das Werk allerdings auch öfter mal in die Hand nehmen kann, um sich immer wieder zu amüsieren und gute Laune zu bekommen. Ich finde es super.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten 
Verlag: Lappan (31. August 2017) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3830334702 
ISBN-13: 978-3830334705

Mittwoch, 6. November 2019

[Nachgedacht] Nicht binäre Menschen?

Ich bin ein sehr offener Mensch, würde ich behaupten. Ich bin hochgradig dafür, dass Homo-, Bi-, Trans-, Intersexuelle und überhaupt alle Menschen die gleichen Rechte bekommen. Doch mit einer Sache habe ich ein Problem: Neben dem weiblichen und männlichen Geschlecht, soll es nun noch "Diverses" geben - z.B. geschlechtsneutrale Menschen bzw. nicht binäre Menschen. Da hört es bei mir leider auf.

Seit jeher finde ich stereotype Geschlechterrollen kritikwürdig. Dass eine Frau lange Haare haben und Röcke tragen, der Mann hingegen kurze Haare haben und Hosen tragen soll, lehne ich ab. Dass Babys zur Geburt je nach ihrem biologischen Geschlecht ein rosa oder ein blaues Zimmer bekommen, verärgert mich. Ich bin selbst ein Mann, der nicht den typischen Klischees entspricht und beispielsweise als Jugendlicher gerne Sailor Moon geschaut hat. Dafür habe ich mich damals geschämt und habe es deshalb verheimlich. Ein richtiger Mann schaut Fußball, womit ich gar nichts anfangen konnte. Ich habe mich immer so gefühlt, als ob etwas nicht mit mir stimmt und ich vielleicht kein richtiger Mann bin. Heute bin ich überzeugt davon, dass ich TROTZDEM ein richtiger Mann bin, auch wenn ich Dinge tue oder mag, die klischeehaft dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden. Diese Zuordnung möchte ich bekämpfen. Ich bin dafür, dass die Gesellschaft endlich aktzeptiert, dass auch Männer pink tragen dürfen und Frauen sich nicht schminken müssen, um weiblich zu sein (Letztere haben tatsächlich in solchen Sachen schon viel erreicht, da niemand heutzutage mehr blöd guckt, wenn eine Frau Hosen trägt oder kurze Haare hat).

Ich habe mich auch ein wenig mit dem Thema Transsexualität beschäftigt. Transsexuelle Menschen fühlen sich im falschen biologischen Körper und haben demnach eine psychische Störung, die behandelt werden muss. Um das Leiden dieser Menschen zu stillen, brauchen sie (Hormon-)Therapien und ggf. Operationen. Ich bin ganz klar dafür, dass solchen Menschen geholfen wird und die Krankenkasse sie dabei unterstützt, in dem sie für die Therapien aufkommt. Auch Hermaphroditen haben kein leichtes Schicksal. Sie sind eine "Laune der Natur" und werden demnach mit einer Missbildung geboren. Dass bei Babys, die mit beiden Geschlechtsmerkmalen, herumgedoktert wird, obwohl die Babys noch gar nicht wissen, welchem biologischem Geschlecht eher ihrer Identität entspricht, finde ich sehr fragwürdig. Da respektiere ich, dass Hermaphroditen dafür kämpfen, dass dies bei Babys aufhört (obwohl ich mir vorstellen kann, dass eine solche Missbildung beim Heranwachsen auch Probleme mit sich bringt - aber das ist ein anderes Thema).

Was ich nicht gutheißen kann, sind Menschen, die von sich behaupten, mit ihrem biologischen Geschlecht im Reinen zu sein, aber ihre Identität davon trennen und deshalb ein neues "drittes" Geschlecht beanspruchen. Ich spreche jetzt von nicht binären Personen, die sagen, dass sie sich weder männlich noch weiblich fühlen. Manche verlangen sogar ihr eigenes Pronomen oder mit "es" statt "sie" oder "er" angesprochen zu werden. Ich werde niemals eine Person mit "es" ansprechen, denn "es" ist für mich sächlich und wird von mir für Dinge verwendet. Menschen sind keine Gegenstände.

Wie begründen das nicht binäre Menschen, wenn sie sagen, sie seien weder männlich noch weiblich? Ich habe nun im Internet einige gesehen, die solche Sachen sagen wie:
 - "Ich bin biologisch männlich, schminke mich aber gerne, also bin ich kein Mann, aber auch keine Frau."
- "Ich habe eine Vagina, trage aber gerne Hosen und Schlabberpullis, habe kurzes Haar, schlafe aber gerne in einem Prinzessinnenbett, daher bin ich weder Mann, noch Frau."
- "Ich bin mit meinem weiblichen Körper im Reinen, schaue aber gerne Fußball und trinke Bier."
Das sind nur drei Beispiele, die mehr oder minder von mir erfunden wurden. Alles sollen deutlich machen, dass diese Menschen ein biologisches Geschlecht haben, sich in ihrem Körper wohl fühlen, aber Interessen haben, die eher in der Gesellschaft einem bestimmten Geschlecht zugeordnet werden. Dass dies alles nur von der Gesellschaft konstruierte Rollenbilder sind, die überhaupt nichts mit dem biologischen Geschlecht zu tun haben, wird vernachlässigt. 

Wie oben erwähnt, sehe ich das nämlich so, dass Interessen eine Sache der Identität sind und rein gar nichts mit dem biologischen Geschlecht zu tun haben. Ich bin ein Mann und ich schaue gerne Sailor Moon. Deswegen bin ich nicht weniger Mann und auch nicht weiblich. Deswegen gehöre ich auch nicht dem "dritten Geschlecht" an. Ich bin dafür, dass klischeehafte Rollenbilder aufgebrochen werden und jeder seinen Interessen nachkommen darf. Männer, die sich schminken, sollen das dürfen und gleichzeitig weiter als Mann angesehen werden, denn - ACHTUNG: SPOILERALARM - sie haben einen Penis und sind rein biologisch gesehen Männer.

Noch mal: Transsexuelle sind da eine andere Sache. Sie leiden an einer psychischen Krankheit und fühlen sich im falschen Körper. Biologische Männer, die mit der Identität einer Frau geboren wurden, wollen am liebsten auch körperlich eine Frau sein. Wenn sie sich angleichen lassen, sind sie Frauen und gehören nicht zu einem dritten Geschlecht. Das muss man verstehen. Genauso gehören Transmänner dem binären System an. Ein drittes Geschlecht gibt es in der Natur nicht. Auch Hermaphroditen haben kein drittes Geschlecht, sondern lediglich Merkmale der zwei vorhandenen Geschlechter. Auch sie sind nicht "nicht binär", sondern der größte Beweis, dass Menschen binär sind.

Wenn nicht binäre Menschen nun daher kommen und die Geschlechterfrage so durcheinanderbringen, dass man zukünftig alles akzeptieren soll und dass alle ihr eigenes Pronomen haben dürfen usw., bekommen Transsexuelle mit ihrer psychischen Krankheit vielleicht irgendwann das Problem, keine Unterstützung der Krankenkassen zu erhalten. Wer will denn da noch festlegen, wer wirklich krank ist und wer bloß eine "Schönheitsoperation" haben will.

Diese neue Definition der Geschlechter kräftig klischeehafte Geschlechterrollen, denn das würde bedeuten, dass sie richtig und wahr sind - also beispielsweise NUR Jungen mit Autos spielen und NUR Mädchen mit Puppen spielen. Biologische Jungen, die eine Barbie haben möchten, werden dann den nicht binären Menschen zugeordnet. Und das ist gefährlich, weil es auch so schon schwer ist mit den Identitäten.

Dienstag, 5. November 2019

[EscapeRoom] Die Pforte zur Hölle

Am Samstag waren mein Schatz und ich mit unseren besten Freunden im Escape Room Raunheim. Für mich war es das erste Mal und ich habe absolut Blut geleckt.

Das Escape Room ist ein Spiel, bei dem man mit ein paar Leuten in einen Raum gesperrt wird (mittlerweile dürfen die Räume nicht wirklich abgesperrt sein). Gemeinsam muss man Rätsel lösen, um dem Raum zu entfliehen. Jeder Escape Room ist anders und hat seine eigene Geschichte.

Wir waren im Escape Camper "Die Pforte zur Hölle" in Raunheim. Das war tatsächlich ein umgebauter Campingwagen. Nach einer Einführung betritt man den Camper und die Veranstalter haben den Ausgang mit Ketten verriegelt. Man braucht den Schlüssel für das Schloss, um heraus zu kommen. Wie bereits erwähnt, kann man die Ketten aber auch so lösen, da sie nur mit Karabinern festgemacht sind, falls jemand Panik bekommen sollte. Rund um das Spiel wird durch ein Hörspiel eine Geschiche aufgebaut. In "Die Pforte zu Hölle" übernimmt man die Rollen von Geheimagenten, die ihren Kollegen suchen und dabei okkultem Treiben auf die Spur kommt. Dann hat man 60 Minuten Zeit Rätsel zu lösen, um Schlösser zu öffnen, die weitere Rätsel preisgeben, bis man irgendwann den letzten Schlüssel findet, der die Ketten löst.

Ich hätte nicht erwartet, wie cool die Rätsel sind und wie viel Spaß sie machen. Um den Spaß nicht zu verderben, werde ich hier nicht näher darauf eingehen. Aber sie sind äußerst kreativ, teilweise nur im Team lösbar und obendrein auch total lustig. Ich fand das super spannend und bin einerseit beeindruckt, was es für Rätsel gab, andererseits aber auch von mir selbst beeindruckt, wie ich auf die Lösungen gekommen bin. Ich bin jetzt Feuer und Flamme und will noch weitere Escape Rooms besuchen. Ich kann es kaum abwarten, das erneut zu machen.

Montag, 4. November 2019

[Neuzugänge] November 2019

Dieses Mal gibt es einen Haufen Neuzugänge - was nicht zuletzt der Frankfurter Buchmesse zu verdanken ist. Aber auch im Rest des Monats habe ich kräftig geshoppt. So gibt es einige Bücher, Comics, Figuren und anderes Zeug, was ich hier zeigen möchte. Los geht es mit der Ausbeute aus der Buchmesse.

Ich beginne mit den Büchern. Zuerst brachte mir ein Bookstagrammer (gay_dirk_books) ein Buch mit, was er aussortiert hatte: "Der Store" von Rob Hart. Ich kaufte mir nach dem Interview im Hugendubel mit Neal Shusterman sein Buch "Kompass ohne Norden". Das habe ich schon gelesen und es hat mir leider nicht gefallen. "Life Hack" von June Perry werde ich bald lesen und "Slayer" von Kiersten White lese ich derzeit.

Bei den Comics wurde es sogar noch mehr. Aber vorher sei noch das Notizbuch von Ruthe erwähnt. Dann habe ich mir aber auch noch "Best of Shit Happens" von ihm gekauft. "Stehaufmännchen" von Ralf König, "Nichtlustig" sowie "Yetis - Die neuen Abenteuer" von Joscha Sauer und "Amoklauf in der Waldorfschule" von Michael Holtschulte durften ebenfalls bei mir einziehen. Als letztes folgte der dritte Band des Comics der "Die drei ??? - Das Ritual der Schlangen".
Aber ich habe noch die Manga-Zeichnerin Oroken unterstützt und die ersten beiden Bände ihrer Reihe "BL is magic" sowie den Zusatzband "BL is magic - Bettgeflüster" gekauft. Aber auch ein Mauspad und ein Print durfte mitkommen.

Aber dies ist noch nicht alles. Mein Schatz schenkte mir drei Funko-Pop-Figuren von Harry Potter: Professor Trelawney, Fawkes und Fleur Delacour. Ich selbst kaufte mir die Funko von Cable, welchen man aus X-Men bzw. Deadpool kennt. Apropos Deadpool, in einem Elbenwald-Outlet fand ich ein großes Handtuch mit ihm darauf für nur 7 Euro. Ein Marvel-Puzzle mit 1000 Teilen habe ich im TK Maxx für 10 Euro gekauft. 

Beim Jokers fand ich ein Brettspiel zu "Asterix und Obelix" für nur 10 Euro. Das Hörbuch von "Tschick" von Wolfgang Herrndorf fand ich bei Woolworth für nur rund 3 Euro. Bei Erscheinung bestellte ich mir sofort das neue Buch von Sebastian Fitzek: "Das Geschenk", was leider nicht geschenkt ist, sondern 23 Euro gekostet hat.

Zum Schluss habe ich zum ersten Mal eine Wootbox bestellt - eine Abobox, in der sich monatlich nerdiges Merchandise befindet. Bei mir waren zwei T-Shirts (Alien und Avengers) darin enthalten, eine Freddy-Kruger-Q-Fig, eine Joker-Duftkerze, ein Doctor-Who-Pin und ein Breaking-Bad-Becher enthalten. Allerdings hat mich das nicht so komplett für die 27 Euro umgehauen, dass ich die Box erst einmal wieder pausiert habe.

So viel ist das nun geworden, wie man sieht. Aber ich freue mich und nehme mir Sparsamkeit für den November vor.

Sonntag, 3. November 2019

[Elementum 5] Bebende Erde - Kapitel 5


Ein paar Tage später lag Jojo morgens noch in seinem Bett, als seine Freunde schon längst wach waren und etwas vorbereiteten. Sie hatten ein paar Partyhüte auf und Luftrüssel im Mund. Aria hatte ihre Boxen mit, die sie an ihr Handy angeschlossen hatte. Dann klopften sie lautstark an Jojos Zimmertür.
Er war der einzige der fünf Freunde, der ein Einzelzimmer hatte und sich es nicht mit jemand anderes teilen musste. So hatte er in seinem Zimmer Platz für eine Hantelbank und einige Hanteln.
Als er das Klopfen hörte, brummte er und zog sich die Decke über den Kopf. Er wollte vor dem Unterricht noch etwas schlafen. Doch seine Freunde gaben nicht nach und riefen ihn jetzt noch:
»Jojooooo!«
So musste sich der Muskelprotz aus dem Bett quälen und rieb sich die Augen, während er zur Tür lief. Dann öffnete er ihn und vier Luftrüssel flogen ihm mit einem lauten Tröten entgegen. Dann stürmten die vier Elementaristen ins Zimmer, Aria schaltete die Musik aus und gemeinsam sangen sie zu dem Song von Stevie Wonder:

Samstag, 2. November 2019

[Film] Halloween Haunt

Inhalt: An Halloween besuchen ein paar College-Studenten ein sogenannten Horrorhaus. Dieses entpuppt sich als wahrer Horror und sie müssen ums Überleben kämpfen.

Meine Meinung: An Halloween möchte ich mich gerne so richtig gruseln und da passt doch ein Horrorfilm, der Halloween im Namen trägt, doch perfekt. Jedenfalls müsste man dies meinen. In diesem Film geht es um ein paar College-Studenten, die sich an Halloween gruseln möchten und deshlab in ein Horrorhaus gehen. Doch dort wird das Spiel zum wahren Albtraum und sie werden nun gejagt. Das wäre eigentlich nicht mal so schlecht, doch leider hapert es total mit der Umsetzung. Protagonistin ist Harper, die eigentlich keine Lust auf Halloween hat. Sie hat sich frisch von ihrem Schllägerfreund getrennt und verarbeitet damit gleichzeitig ein familiäres Trauma. Darum wird eine große Geschichte aufgebaut, sodass man erwartet, dass dies in der Handlung eine Rolle spielt. Beispielsweise sucht sie dann ihr Schlägerfreund und folgt ihr ins Horrorhaus. Das wird intensiv inszeniert, dass man denken könnte, da passiert nun was Wichtiges. Aber damit hat man sich geirrt. Der Schläger wird unspektakulär getötet, sodass ich mich wundere, warum das überhaupt erwähnt wird. Wollte man damit Zeit füllen? Ein Motiv für die Ermordungen wird nicht einmal genannt. Insgesamt ist dieser Film trotz einer guten Idee sehr schlecht gemacht: Belangslose Handlung, belanglose Figuren und belanglose Hintergrundgeschichte.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗
 
Regie: Scott Beck, Bryan Woods
Darsteller: Katie Stevens, Lauryn McClain, Shazi Raja, Andrew Caldwell
Erscheinungsjahr: 2019
Musik: Tomandandy
Laufzeit: 92 Minuten 

Freitag, 1. November 2019

[Monatsrückblick] Oktober 2019

Heute hätte ich gerne einen Beitrag zu einem gruseligen Halloween-Event geschrieben, denn ich war gestern zum ersten Mal in einem Maislybirinth. Leider war es öde und daher spare ich mir den Beitrag. Für 18 Euro läuft man kurze 15 Minuten durch ein Maisfeld, ein paar schlecht Kostümierte springen hervor und rufen "Buh!" und mehr nicht. Wir waren enttäuscht. Aber ansonsten war der Oktober doch ganz schön. Hier eine Übersicht:

Bücher:
Leider habe ich nur zwei Bücher im Oktober gelesen, womit ich nun auf 45 Bücher in diesem Jahr komme.

Comics:
Immerhin habe ich drei Comics gelesen, womit ich jetzt auf 12 Comics in 2019 komme. 

Filme:
Das war mit sieben Filmen ein starker Filmmonat. Damit habe ich 46 Filme in diesem Jahr geschaut.

Serien:
Sechs Serienstaffeln habe ich gesuchtet, womit das insgesamt 25 Staffeln in 2019 macht. 

Darüber hinaus verbrachte ich ein Wochenende in Amsterdam, was richtig cool war. Außerdem war wie jedes Jahr im Oktober die Frankfurter Buchmessse 2019. Wie oben erwähnt, gibt es leider dieses Jahr nichts Spannendes über Halloween zu berichten. Im November sind ein paar nette Dinge wie zum Beispiel mein erster Besuch in einem Escape Room geplant. Auf Instagram tut sich jetzt auch einiges bei mir, worauf man sich freuen kann. Unbedingt auf meinen Profilen @perolicious und @buecherpodcast vorbeischauen.