Montag, 7. Oktober 2019

Ein Wochenende in Amsterdam (2019)

Ein zweites Mal in diesem Jahr haben wir uns für eine kleine Reise nach Amsterdam entschieden. Im Frühjahr waren wir nach einem Wochenende in Amsterdam noch in Den Haag, Leiden, Rotterdam und Arnhem. Jetzt wollten wir unseren besten Freunden die Hauptstadt der Niederlande zeigen und waren wieder ein Wochenende dort. Was wir so gemacht haben, berichte ich im Folgenden.

Los ging es am Freitag, den 04.10.2019. Wir starteten gegen Mittag und mit Staus und kurzen Rasten waren wir gegen 17:00 Uhr in Amsterdam angekommen. Wir checkten im Hotel "Postillion" ein, was richtig schön und modern ist. Unsere Zimmer wurden quasi komplett durch ein Tablett bedient - egal ob Licht oder TV. Im Badezimmer gab es einen Spiegel, in dem ebenfalls ein TV eingebaut war, sodass man quasi von der Kloschüssel aus fernsehen konnte. Alternativ konnte man im Bad auch Radio hören. Das war schon richtig cool.

Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, ging es nach Amsterdam und schauten uns die Gegend an. Mittlerweile hatten wir Hunger und entschieden uns für ein Steakrestaurant, was so mittelmäßig war. Dann ging es weiter mit der Besichtigung. Wir waren unter anderem im Rotlichtviertel, wo wir die netten Damen in den Schaufenstern gesehen haben. Außerdem besuchten wir zum Spaß das Erotic Museum. Das war ganz witzig. Anschließend ließen wir den Abend bei ein paar Drinks ausklingen. Na ja, der Abend ging bis in die Nacht, sodass wir einen Nachtbus zurück zum Hotel nehmen mussten.

Am Samstag hatten wir dann volles Programm. Wir fuhren zunächst einmal zu einer Bäckerei, wo es besonders leckere Zimtschnecken geben sollte (wir hatten einen Gutschein von Groupon), Tatsächlich waren sie auch sehr lecker. Nach diesem süßen Frühstück ging es wieder in die Innenstadt. Zunächst einmal waren wir bei "This is Holland". Das hatten wir ja auch schon mal im Frühling gemacht. Was das ist, kann man hier nachlesen.

Dann haben wir eine Grachtenfahrt gemacht - also eine Stadtführung auf einem Schiffchen durch die Kanäle. Das war recht informativ und wir erfuhren einiges über die Stadt. Anschließend ging es nach einem kleinen Snack zum Amsterdam Dungeon. Das war total witzig und hat uns viel Spaß gemacht. Man erfährt bei dieser Attraktion etwas über die dunkle Geschichte von Amsterdam - sei es über die Zeit der Pest oder den Hexenverfolgungen. Man wird von Schauspielern von Raum zu Raum geführt, erschreckt, ein wenig ins Gruseln versetzt, aber auch zum Lachen gebracht.

Danach waren wir dann Fondue essen, was ein Reinfall war, weil das Fondue nur nach Wein geschmeckt hat. Wir haben uns so gefreut, aber beim nächsten Mal würden wir ohne Alkohol bestellen. Das hat uns leider nicht geschmeckt. Wir wollten dann eigentlich noch was trinken gehen, entschieden uns aber dann doch dafür, ins Hotel zurück zu kehren, weil wir am nächsten Tag etwas früher aufstehen wollten.

Am Sonntag schmissen wir unsere Pläne etwas um. Eigentlich wollten wir noch mal nach Amsterdam und anschließend nach Rotterdam, bevor wir uns auf den Heimweg machen wollten. Allerdings erschien uns das dann doch zu viel, weil wir gegen 20:00 Uhr zuhause sein wollten. Also ging es direkt nach Rotterdam, wo wir unseren Freunden die neue Markthalle zeigen wollten. Dort schlemmten wir leckere Bitterballen und probierten erneut das "Drgaon Breath" aus - das sind große Puffreiskugeln in Stickstoff, sodass man Rauch verströmt, wenn man sie ist. Das ist ein lustiger Gag, wenn auch kulinarisch nichts Besonderes. 

Leider war 15:00 Uhr schon vorbei, bis wir Richtung Heimat fuhren. Mit Staus und Rasten kamen wir erst gegen 22:00 Uhr zuhause an. Aber es war ein super Wochenende und hat sehr viel Spaß gemacht.