Freitag, 6. September 2019

[FFF] ESC 2005

1. Slowenien
Seit meiner Geburt kenne ich den ESC, aber so richtig Fan bin ich erst seit 2004, was der Siegertitel von 2003 verursachte. Rückblickend betrachtet wurde ich aber erst langsam warm mit dem Wettbewerb und hatte nur wenige Songs, die mir gefallen. "Stop" von Omar Naber scheiterte im Halbfinale, was ich damals sehr schade fand. Ich liebe das Lied heute noch und höre es mir mehrmals im Jahr an und singe sogar mit, obwohl ich die Sprache nicht spreche. Blöd war damals, dass der Interpret eine andere Version vortrug, als die bekannte. Vielleicht verursachte dies sein Aus.

2. Griechenland
Der Siegertitel "My Number One" von Elena Paparizou ist nicht mein größter Favorit, wenn es um die Siegertitel der letzten 15 Jahre geht. Aber mit diesem Lied verbinde ich Erinnerungen, da ich gerade in diesem Jahr zur Zeit des ESC Abitur machte. Ich kann mich daran erinnern, dass ich mit Freunden auf dem Schulflur wartete, um für die Prüfung hereingeholt zu werden und wir dabei dieses Lied hörten.
3. Kroatien
"Vukovi Umiru Sami" von Boris Novkovic feat. Lado members ist nicht unbedingt meine Musikrichtung, weil es mir zu schnulzig gesungen wird. Aber es hat was und auch diesen Titel kann ich heute noch mitsingen, wenn ich ihn höre. Er schaffte es im Contest immerhin auf den 11. Platz.

4. Deutschland
Gracia wurde letzte in dem Wettbewerb, was sicherlich nicht zuletzt dem Skandal um ihre Person zu verdanken ist. Ihr Manager und Lebensgefährte kaufte selbst massenweise die Single, damit Gracia in den Charts platziert wird, um am Vorentscheid teilzunehmen. Das ist nicht die feine englische Art. Aber sie wurde trotzdem vom deutschen Publikum gewählt, weswegen ich im Nachhinein nicht verstehen kann, warum man sie so auflaufen ließ. "Run and Hide" hatte mir von Anfang an gut gefallen und daher ist er für mich trotz des Skandals der viertbeste Song des Jahres.

5. Türkei
Wier bereits oben erwähnt, gab es in diesem Jahr nicht so viele Songs, die ich feiere. Daher musste ich mir einen fünften Platz aus den Fingern saugen. "Rimi Rimi Ley" von Gülseren finde ich ganz nett. Ich glaube, ich habe das Leid seit 15 Jahren nicht mehr gehört gehabt, aber wenn ich mich für einen fünften Platz entscheiden muss, dann ist es dieser.