Samstag, 24. August 2019

Ein Besuch bei den WDR-Studios

Als ich erfahren habe, dass meine Lieblingsserie, die Lindenstraße, abgesetzt wird, war ich sehr traurig. Mein Schatz überraschte mich damit, dass wir eine Studioführung durch die WDR-Studios machen würden. Letzte Woche war es soweit. Was wir dort und darüber hinaus an dem Wochenende erlebt haben, berichte ich hier.

Wir fuhren am Samstag am späten Vormittag los und fuhren nach Köln, wo sich die WDR-Studios befinden. Um 14:00 Uhr ging die kostenlose Führung los. Vorher wurde uns per Email mitgeteilt, dass es eventuell sein könnte, dass gedreht wird und wir demnach die Lindenstraße nicht sehen würden. Aber gleich am Anfang war ich erleichtert. Gedreht wird nur unter der Woche, sodass wir die Kulisse sehen durften. Das bedeutete aber gleichzeitig, dass wir keine Schauspieler gesehen haben.



Zunächst führte uns der Mitarbeiter durch Werkstätten, wo Requisiten und Kulissen für Fernsehproduktionen hergestellt werden. Das war sehr interessant. Aber ich war so aufgeregt und freute mich nur auf die Lindenstraße.
Dann war es endlich soweit und wir liefen direkt auf die Kastanienstraße bzw. Lindenstraße. Ich war hin und weg! Ich sah Tanjas Frisörsalon, das Café George, den Eingang zu Iris Brooks Praxis, den Naro-Supermarkt, die Werkstatt und vor allem den Einganz zum Haus, in dem u.a. Mutter Beimer wohnt. Für mich ging ein kleiner Traum in Erfüllung. Gewundert habe ich mich darüber, dass die Straße so klein ist. Im Fernsehen wirkt sie sehr groß, aber die Häuser stehen sich sehr dicht gegenüber. Leider haben wir keine Innenkulissen sehen dürften. Ich hätte mich gerne mal ins Akropolis gesetzt.
Anschließend sahen wir aber zumindest noch die Innenkulisse von "Tiere suchen ein Zuhause". Das war ganz nett.

Nach etwa anderthalb Stunden war die Führung zuende. Da wir aber noch nicht zurück nach Hause wollten, buchten wir vorher ein Doppelzimmer in einem Hostel namens "Die Wohngemeinschaft". Dort gibt es Themenzimmer, die im Internet sehr cool aussahen. Leider bekamen wir das "Baugerüst"-Zimmer, was sehr einfach aussieht. Für ein Hostel-Zimmer ist es relativ teuer und kein eigenes Bad oder nicht mal ein Fernseher zu haben, war schon schade. Wenn wir wenigstens ein Zimmer mit einem tollen Thema wie der Weltraum oder so bekommen hätte, wäre es was anderes gewesen. Aber zumindest war das Bett gemütlich.

In Köln haben wir allerdings dann nicht so viel unternommen. Wir waren was essen und waren in einem Geschäft, aber ansonsten fiel der Abend ins Wasser. Eigentlich wollten wir ein bisschen feiern, aber alle Bars oder Locations waren dermaßen überfüllt, dass wir keine Lust hatten, uns irgendwo reinzuquetschen.

Am nächsten Tag schliefen wir aus, da wir erst um 12:00 Uhr auschecken mussten. Aber wir wollten nicht so schnell wieder nach Hause. Daher machten wir auf dem Weg einen Abstecher nach Bad Ems in die Therme. Dort entspannten wir vier Stunden. Von dort aus ging es nach Montabaur in ein kroatisches Restaurant, wo wir lecker zu Abend aßen. Erst dann fuhren wir nach Hause. Gegen 22:00 Uhr kamen wir in unserer Wohnung an.

Das Wochenende war ganz schön, aber mein Highlight war der Besuch in der Lindenstraße, was ich nie vergessen werde. Auch wenn die Serie nächstes Jahr ausläuft, werde ich ihr treu bleiben.