Samstag, 31. August 2019

[Buch] Gregs Tagebuch 13 - Eiskalt erwischt! von Jeff Kinney

Inhalt: Es ist Winter und dank des vielen Schnees bricht in der Schule und in Gregs Wohngegend das Chaos aus.

Meine Meinung: Diese Kinderbuchreihe ist ein Garant für gute Unterhaltung. Durchweg alle Bände sind amüsant, auch wenn es zwischendurch mal ein leichtes Tief gab. Leider stellt dieser 13. Band den absoluten Tiefpunkt der Reihe dar. Es ist schade, dass ich das so sagen muss. In diesem Band ist es Winter und die ganze Stadt hat mit Schnee zu kämpfen. In der Schule fällt die Heizung aus, die Kids frieren auf der einen Seite, lösen aber auf der anderen Seite ein Chaos aus. Auch auf Gregs Straße gibt es Krieg, was mit schweren Schneeballschlachten ausgefochten wird. Leider ist es so, dass dabei keinerlei Komik entsteht. Der Autor versucht es zwar mit ein paar platten Gags, aber sie funktionieren leider nicht. Nicht einmal schmunzeln musste ich an irgendeiner Stelle. Das ist sehr schade. Mich hat das Buch von vorne bis hinten gelangweilt. Zum ersten Mal bin ich froh, dass ich das in kürzester Zeit durchlesen konnte. Bisher ist es der mieseste Band der Reihe.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten 
Verlag: Baumhaus; Auflage: 1. Aufl. 2018 (30. Oktober 2018) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3833936592 
ISBN-13: 978-3833936593

Freitag, 30. August 2019

[Buch] Vanitas - Schwarz wie Erde von Ursula Poznanski

Inhalt: Carolin arbeitet in Wien als Blumenhändlerin und möchte am liebsten ihre Vergangenheit vergessen. Doch da taucht Robert auf und gibt ihr einen Auftrag, der sie eventuell in Gefahr bringen könnte. Doch sie hat keine Wahl.

Meine Meinung: Als ich von einer neuen Thriller-Reihe meiner Lieblingsautorin erfahren habe, war ich zunächst skeptisch. Meiner Meinung tanzt sie auf zu vielen Hochzeiten und ich hätte mir gewünscht, dass sie sich eher um laufende Reihen bzw. Projekte kümmert. Demzufolge tat ich mich schwer, mich in das Buch hineinzufinden. Auch der Inhalt trug dazu bei. Carolin arbeitet in einem Blumenladen, aber irgendwas stimmt nicht mit ihr. Durch die Blumen erhält sie mysteriöse Botschaften und sie scheint große Angst zu haben. Eines Tages taucht ein Mann auf, der sie quasi als Ermittlerin in einem Münchner Fall haben möchte. Carolin würde gerne ablehnen, weil sie denkt, dass sie sich dadurch in Gefahr begibt. Aber leider hat sie keine Wahl. Sie zieht vorübergehend nach München und muss Freundschaft mit Tamara, der reichen Tochter eines Bauunternehmers, schließen. Es geschehen nämlich Morde auf den Baustellen der Konkurrenten von Tamaras Familie. Anfangs ist alles sehr undurchsichtig und nach und nach blickt man erst durch. Dennoch bleibt Carolin dabei recht unsympathisch, da sie keine richtigen Beziehungen pflegt und ihr das Schicksal derjenigen, die sie ausspionieren muss, nicht wirklich interessiert. Aber auch die anderen Figuren sind keine Sympathieträger. Dennoch wird die Geschichte interessant und dann wollte auch ich wissen, was dahinter steckt. Als Leser fing ich selbst das Rätseln an und so blieb ich bis zum Schluss gespannt am Ball. Der sehr gute, passende Schreibstil trug dazu bei. Das Ende hat mir leider nicht gefallen. Dennoch bin ich gespannt, wie es mit Carolin weiter geht.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Broschiert: 384 Seiten 
Verlag: Knaur HC; Auflage: 4 (1. Februar 2019) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3426226863 
ISBN-13: 978-3426226865

Donnerstag, 29. August 2019

[Podcast] Memo von Pat

Seit vielen Jahren folge ich Patjabbers auf seinem YouTube-Kanal und finde interessant, worüber er so spricht. Seit einiger Zeit führt er auch einen Podcast, in dem er in sehr unregelmäßigen Abständen seine Gedanken veröffentlicht. Dabei ist sein Podcast ungeschnitten und frei von der Leber gesprochen. Er berichtet beispielsweise oft nachts in seinem Bett liegend von seinen Gedankengängen.

Pat ist sehr sympathisch und hat eine angenehme Stimme. Ich mag das Knistern und das leichte Lispeln. Meist drehen sich seine Themen rund um Social Media, aber er erzählt auch von seinem persönlichen Leben. Ein Oberthema hat dieser Podcast nicht, aber ich kann meist seine Gedanken nachvollziehen, weil ich mir über ähnliche Dinge meine Gedanken mache.

Schade ist nur, dass es wenige Folgen gibt und es teilweise mehrere Monate dauert, bis ein neuer Podcast erscheint. Aber ich bin schon sehr gespannt, wovon er in Zukunft erzählt.

Mittwoch, 28. August 2019

[Nachgedacht] Verantwortung von Influencern

Beim heutigen Thema muss ich schauen, dass ich meine Gedanken irgendwie ordnen kann und ich nicht allzu emotional werde. Das Thema regt mich innerlich auf und mir fliegen tausend Gedanken durch den Kopf. Heute geht es um die Verantwortung von Youtubern, Instagrammern und anderen Möchtegern-Promis, die eine große Reichweite im Internet haben und sogenannte Influencer sind.

"To influence" ist englisch und bedeutet "beeinflussen". Youtuber, Instagrammer und andere Menschen, die eine große Reichweite im Internet haben, können eine Wirkung auf ihre Follower/Abonnenten haben und sie demnach beeinflussen. Das kann positiv sein, was ich nur gutheißen kann. So liebe ich Meinungs- und Kritik-Blogger, die ihre Position faktenbasiert und sachlich in den sozialen Medien darstellen. Und damit schließe ich auch diejenigen ein, die nicht meiner Meinung entsprechen und mit denen man auf einer gewissen Ebene diskutieren kann. Doch leider gibt es auch andere.

Auf Youtube folge ich schon seit einiger Zeit Lynn (alias PersiaX), die kritische Videos beispielsweise zum Thema Islam hochlädt. Seit einiger Zeit kommentiert und kritisiert sie aber auch das Verhalten anderer Influencer, was ich mit Interesse verfolge. Ihr Verhalten und ihre Ausdrucksweise mögen vielleicht polarisieren, aber ihre Aussagen haben Hand und Fuß (meistens zumindest). Vor Kurzem veröffentlichte sie ein Video, in dem sie ein paar Youtuber kritisierte, die Werbung für einen Diätshake machten und zeigte auf, wie schädlich so etwas sein kann. Diese Diätshakes werden als Wundermittel beworben und können so gerade junge, vielleicht auch essgestörte Zuschauer zum Kauf animieren. Ohne ein schlechtes Gewissen kassieren solche Influencer Kohle und treiben ihre "Fans" eventuell ins Verderben. Hierzu äußerte sich auch der Youtuber Patjabbers in seinem Podcast "Memo von Pat", der selbst essgestört ist und das ebenfalls sehr kritisch betrachtet. Er erklärt, dass er in seinen schlechten Zeiten wahrscheinlich ebenfalls zu solchen Shakes gegriffen hätte. Zu dem bewirbt die Firma zusätzlich sogenannte "Hunger-aus-Pillen", die für ihn ebenfalls sehr attraktiv gewesen wären, wenn er sich noch tief in der Magersucht gesteckt hätte.

Eine Youtuberin reagierte auf die Kritik von PersiaX und fühlte sich gemobbt. Sie startete eine Hetz-Kampagne gegen Cyber-Mobbing. Sie beharrte darauf, für das zu werben, was sie wollte, gab zudem an, dass ja auch eine andere große Youtuberin die Shakes bewarb und sie dieser Youtuberin blind vertraute. Außerdem habe sie sich gar nicht so richtig über das Produkt informiert, was sie da bewarb und konnte deshalb nicht wissen, ob es Schaden anrichtete. Bei dieser Aussage greife ich mir an den Kopf! Da könnte ich wütend werden. Dies beweist auf zweierlei Arten, wie Youtuber ihre Verantwortung gegenüber ihren Followern missachten. Zum einen sieht man, dass es Leute gibt, die blind vertrauen und zum anderen zeigt es, wie unreflektiert die Influencer ihre Informationen weitergeben.

Werbung ist das eine, was mich an Influencern stört. Das andere ist die Propaganda und Hetze, die sich solche Menschen erlauben dürfen. Ich bin der Letzte, der es nicht für wichtig erhält, die Meinungsfreiheit als Grundrecht zu wahren. Ich bin froh, in einem Land zu leben, in dem man seine Meinung äußern darf. Allerdings gibt es Sachen, bei denen ich mir wünschen würde, dass die Zensur doch greift und gewisse Youtube-Kanäle und Instagram-Profile geschlossen werden. Es gibt Leute mit einer hohen Reichweite, die beleidigende Hassreden gegen Minderheiten hochladen und so ihre Community überzeugen, dass es richtig ist, dass beispielsweise Homo- oder Transsexuelle abgeschlachtet gehören. So was darf es nicht geben und muss verboten werden. Das hat nichts mit freier Meinungsäußerung zu tun, sondern dass ist Diskriminierung und Hetze.

Gerade Jugendliche glauben nahezu alles, was ihre Idole sagen und wenn ein solcher Influencer Homosexualität als eine Sünde bezeichnet und beispielsweise dazu noch Spuckgeräusche macht, führt das dazu, dass die Fans das für gut und richtig halten. Sie ahmen das zuhause, in der Schule oder auf der Straße nach. Und niemand tut was dagegen. Stattdessen genießen sie ihren Ruhm, dürfen sogar im TV auftreten und bekommen ihre Artikel in den Zeitungen. Ich bin entsetzt. Da zweifele ich manchmal und überlege, ob Zensur doch nicht das Allerschlechteste ist...

Dienstag, 27. August 2019

[Podcast] #BücherPodcast

Heute darf ich in eigener Sache etwas verkünden: Ich habe einen neuen Podcast und dieses Mal ist es mir ernst: #BücherPodcast auf Castbox.

In der Vergangenheit hatte ich mit in zwei Podcasts beteiligt - beides waren Kooperationen mit einem anderen Menschen. Das hatte zur Folge, dass ich mich absprechen musste und oft war die Terminfindung nicht so einfach.

Dieses Mal hatte ich mir vorgenommen, ich mache es nicht mehr so kompliziert. In meinem Podcast gibt es keine Musik mehr und ich schneide ihn auch nicht mehr. Ich setzte mich einfach hin und nehme mit meinem Handy mein Gequatsche auf. Das lade ich dann auf der kostenlosen Podcast-App Castbox hoch.

Wie der Name #BücherPodcast schon sagt, geht es in dem Podcast nur um Bücher und das Lesen. In den Anfängen meines Blogs war das mein Hauptthema und daher gibt es Leser/innen, die sich besonders für die Buchthemen interessieren. Bisher habe ich schon einige Folgen veröffentlicht, zum Beispiel über die Bücher, die man lesen sollte oder über lustige Bücher.

Dieser Podcast hat bisher mehr Anklang gefunden als meine bisherigen Podcast-Projekte, was mich sehr freut. Aber über mehr Zuhörer/innen freue ich mich. Daher hört doch mal rein:

Montag, 26. August 2019

[Buch] Kopf runter, durchhalten! von Daniel Höra

Inhalt: Hans ist ein ganz normaler Teenager, als 1933 Hitler an die Macht kommt. Plötzlich verändert sich das Leben nach und nach um ihn herum und er kann es schwer verstehen.

Meine Meinung: Wenn man Bücher liest, die in der Zeit des Zweiten Weltkriegs spielen, ist es häufig so, dass die Geschichte über mehrere Jahre hinweg spielt und mehr oder weniger die ganze Zeit des Kriegs darstellt. Dabei geht es entweder tragisch oder glücklich für die Protagonisten aus. In diesem Carlsen Clip spielt die Handlung nur im Jahre 1933 und der Protagonist Hans bekommt mit, wie Hitler an die Macht kommt und sich das Leben dadurch verändert. Eben war er noch ein normaler Teenager, der in die beste Freundin seiner Schwester verliebt war und die Freizeit bei den Pfadfindern verbrachte. Doch plötzlich ist man als Nazi-Gegner nicht mehr gern gesehen und die ganze Familie verstrickt sich in Probleme. Sie müssen damit umgehen, dass ihnen die Rechte beschnitten werden. Das ist schwer für sie, weil sie innerlich etwas anderes spüren als sie darstellen müssen. Das ist sehr interessant. Zwar hat das Buch ein offenes Ende, aber man kann sich ausmalen, wie es für Hand und seine Familie weitergehen wird. Ich finde es super, dass sich das Werk nur auf die Anfänge von Hitlers Machtübernahme bezieht und das alltägliche Leben einer Familie beschreibt. Mich hat es zum Nachdenken angeregt und ich glaube, als Schullektüre würde es Potential zum Diskutieren bieten.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 112 Seiten 
Verlag: Carlsen; Auflage: 1. (31. Mai 2019) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3551317895 
ISBN-13: 978-3551317896

Sonntag, 25. August 2019

[Elementum 4] Heiße Luft - Kapitel 23


Einige Stunden später waren alle nach wie vor in heller Aufruhr. Robin war wie vom Erdboden verschluckt und konnte nicht gefunden werden. Florian Argon tauchte noch einmal im Haus 4E auf und befragte Aria. Doch sie konnte einfach nicht weiterhelfen.
     »Was ist mit dieser Frau aus London?«, wollte sie von dem Mann mit dem roten Haar und dem langen roten Bart wissen.
     »Wir mussten sie wieder gehen lassen. Sie hat nichts damit zu tun, da sie ein Alibi hat. Sie selbst machts sich wohl Sorgen um Robin. Aber sie konnte uns zumindest versichern, dass er nicht wirklich im Nirvana verschwunden war. Irgendwas muss passiert sein, dass er weggeholt wurde.«
     »Meinen Sie, es war eine Entführung?«
     »Frau Cloud gab zu Protokoll, dass es theoretisch auch möglich sei, nicht nur sich selbst zu tarnen, sondern auch andere. Dafür muss man aber sehr stark sein. Sie behauptet von sich selbst, es nicht zu können und hat bisher auch noch nie von jemanden gehört, der diese Technik beherrscht.«
     »Und Sie?«, hakte die Luft-Elementaristin nach.
     »Ich auch nicht. Nicht mal die Elementaristen vom Alpha-Team seien dazu in der Lage.«
     In diesem Moment wünschte sich das blonde Mädchen, dass es eine Art Kartei gäbe, in denen alle Elementaristen mit ihren Fähigkeiten eingetragen waren. Aber da widerspräche wahrscheinlich den Menschenrechten. Doch jetzt ärgerte sie sich, dass niemand etwas tun konnte.
     Sie bedankte sich trotzdem bei dem Feuer-Elementaristen und ging wieder zurück zu ihren Freunden, die noch immer verzweifelt grübelten.

Samstag, 24. August 2019

Ein Besuch bei den WDR-Studios

Als ich erfahren habe, dass meine Lieblingsserie, die Lindenstraße, abgesetzt wird, war ich sehr traurig. Mein Schatz überraschte mich damit, dass wir eine Studioführung durch die WDR-Studios machen würden. Letzte Woche war es soweit. Was wir dort und darüber hinaus an dem Wochenende erlebt haben, berichte ich hier.

Wir fuhren am Samstag am späten Vormittag los und fuhren nach Köln, wo sich die WDR-Studios befinden. Um 14:00 Uhr ging die kostenlose Führung los. Vorher wurde uns per Email mitgeteilt, dass es eventuell sein könnte, dass gedreht wird und wir demnach die Lindenstraße nicht sehen würden. Aber gleich am Anfang war ich erleichtert. Gedreht wird nur unter der Woche, sodass wir die Kulisse sehen durften. Das bedeutete aber gleichzeitig, dass wir keine Schauspieler gesehen haben.



Zunächst führte uns der Mitarbeiter durch Werkstätten, wo Requisiten und Kulissen für Fernsehproduktionen hergestellt werden. Das war sehr interessant. Aber ich war so aufgeregt und freute mich nur auf die Lindenstraße.
Dann war es endlich soweit und wir liefen direkt auf die Kastanienstraße bzw. Lindenstraße. Ich war hin und weg! Ich sah Tanjas Frisörsalon, das Café George, den Eingang zu Iris Brooks Praxis, den Naro-Supermarkt, die Werkstatt und vor allem den Einganz zum Haus, in dem u.a. Mutter Beimer wohnt. Für mich ging ein kleiner Traum in Erfüllung. Gewundert habe ich mich darüber, dass die Straße so klein ist. Im Fernsehen wirkt sie sehr groß, aber die Häuser stehen sich sehr dicht gegenüber. Leider haben wir keine Innenkulissen sehen dürften. Ich hätte mich gerne mal ins Akropolis gesetzt.
Anschließend sahen wir aber zumindest noch die Innenkulisse von "Tiere suchen ein Zuhause". Das war ganz nett.

Nach etwa anderthalb Stunden war die Führung zuende. Da wir aber noch nicht zurück nach Hause wollten, buchten wir vorher ein Doppelzimmer in einem Hostel namens "Die Wohngemeinschaft". Dort gibt es Themenzimmer, die im Internet sehr cool aussahen. Leider bekamen wir das "Baugerüst"-Zimmer, was sehr einfach aussieht. Für ein Hostel-Zimmer ist es relativ teuer und kein eigenes Bad oder nicht mal ein Fernseher zu haben, war schon schade. Wenn wir wenigstens ein Zimmer mit einem tollen Thema wie der Weltraum oder so bekommen hätte, wäre es was anderes gewesen. Aber zumindest war das Bett gemütlich.

In Köln haben wir allerdings dann nicht so viel unternommen. Wir waren was essen und waren in einem Geschäft, aber ansonsten fiel der Abend ins Wasser. Eigentlich wollten wir ein bisschen feiern, aber alle Bars oder Locations waren dermaßen überfüllt, dass wir keine Lust hatten, uns irgendwo reinzuquetschen.

Am nächsten Tag schliefen wir aus, da wir erst um 12:00 Uhr auschecken mussten. Aber wir wollten nicht so schnell wieder nach Hause. Daher machten wir auf dem Weg einen Abstecher nach Bad Ems in die Therme. Dort entspannten wir vier Stunden. Von dort aus ging es nach Montabaur in ein kroatisches Restaurant, wo wir lecker zu Abend aßen. Erst dann fuhren wir nach Hause. Gegen 22:00 Uhr kamen wir in unserer Wohnung an.

Das Wochenende war ganz schön, aber mein Highlight war der Besuch in der Lindenstraße, was ich nie vergessen werde. Auch wenn die Serie nächstes Jahr ausläuft, werde ich ihr treu bleiben.

Freitag, 23. August 2019

[FFF] ESC 2006

1. Russland
In diesem Jahr gab es viele geniale Songs und auch den Gewinner-Titel oder den deutschen Song finde ich toll. Aber "Never let you go" von Dima Bilan war an dem Abend mein Favorit und bis heute gefällt mir der Song sehr gut. Mir gefällt er sogar besser als das Lied, mit dem der Interpret wenige Jahre später zum Sieger wurde.

2. Kroatien
"Moja Stikla" von Severina ist für mich zu einer ESC-Hymne geworden. Der Song und die Performance sind lustig gemeint, aber er ist auch eingängig und wenn man ihn hört, muss man mit dem Boppes wackeln. Ich habe sogar Nicht-ESC-Fans dazu gebracht, dieses Lied zu mögen.

3. Ukraine
Man kann sicherlich über die Stimme der Sängerin diskutieren, aber irgendwie hat "Show me your love" von Tina Karol etwas. Es ist ein typischer ESC-Hit, aber auch irgendwie nicht. Jedenfalls kann man beim Hören den Refrain ab dem zweiten Mal mitsingen.

4. Türkei
Und täglich grüßt das Murmeltier bzw. und wöchtenlich die gleiche Predigt: Die Türkei brachte immer tolle Sings in den Contest ein. "Süper Star" von Sibel Tüzün gehört dazu. Es ist ein unterhaltsamer Popsong, der mir sehr viel Spaß bringt.

5. Mazedonien
"Ninanajna" von Elena Ristevska ist mal wieder ein Lied der Marke R'n'B/Pop und diese Musikrichtung gefällt mir einfach so gut, dass solche Songs beim ESC bei mir fast immer punkten können. Dieses Lied hat eine schöne Melodie und einen einfachen Text, den man gut mitsingen kann.

Donnerstag, 22. August 2019

[Film] Annabelle 3

Inhalt: Ed und Lorraine Warren haben ein eigenes dämonisches Museum im Haus, in dem auch die böse Puppe Annabelle aufbewahrt wird. Als sie verreisen, engagieren sie die Babysitterin Mary Ellen für ihre Tochter Judy. Mary Ellens beste Freundin Daniela taucht auf und befreit die Puppe. Damit beginnt der Horror.

Meine Meinung: Das ist der dritte Teil der Annabelle-Reihe, welche allerdings ein Spin-Off der Conjouring-Reihe ist. Für mich gehören sie zu den besten Horrorfilmreihen der Gegenwart und daher freute ich mich auf den dritten Film über die gruselige Puppe. Dieses Mal steht die Tochter der Warrens im Mittelpunkt. Ed und Lorraine müssen nämlich verreisen und engagieren die Babysitterin Mary Ellen, um auf ihre Tochter Judy auszupassen. Mary Ellen hat eine beste Freundin, die sich sehr für den mysteriösen Beruf der Warrens interessiert. Als sie erfährt, dass sie ein eigenes dämonisches Museum im Haus haben, verschafft sie sich unerlaubterweise Zutritt und befreit die Puppe Annabelle. Daraufhin beginnt der Horror im Haus und die drei Mädchen schweben in größter Gefahr. Mir hat der Film gut gefallen und ich fand ihn auch sehr spannend. Es gab ein paar gruselige Augenblicke, aber im Großen und Ganzen hätte es ruhig härter zugehen können. Je weiter der Film voran schritt, desto mehr erinnerten mich die Dämonen und Geister an Gestalten aus Buffy oder Charmed. Trotzdem hat mich der Film gut unterhalten und ich blieb bis zum Schluss gespannt im Kinosessel sitzen. Dies ist ein würdiger, wenn auch nicht der gruseligste dritte Teil der Reihe.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Darsteller: Patrick Wilson, Madison Iseman, Vera Farmiga, Grace McKenna, Emily Brobst 
Regisseur(e): Gary Dauberman 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Warner Home Video 
Erscheinungsjahr: 2019 
Spieldauer: 106 Minuten

Mittwoch, 21. August 2019

[Buch] Alles auf eine Karte von Heiko Wolz

Inhalt: Tims Schwarm scheint ihm vor der Nase weggeschnappt zu werden. Doch Leonie gibt ihm noch eine letzte Chance, sie am letzten Schultag vor den Sommerferien zu überraschen, sodass sie mit ihm ausgeht. Nun setzt Tim alles auf eine Karte.

Meine Meinung: Dieses kurze Büchlein ist ein weiterer Carlsen-Clip, den ich gelesen habe. Diese Jugendbücher behandeln interessante Themen auf etwa 100 Seiten. Das motiviert lesefaule Teenager, da sie recht schnell durchzulesen sind. Aber auch ich bin begeistert von ihnen und lese sie gerne mal zwischendurch. In dieser Geschichte will Timm seinen Schwarm Leonie von sich überzeugen. Dafür hat er allerdings nur den letzten Schultag vor den Sommerferien. Er hat einen Plan, wofür er mit seinem besten Freund Jonas die ersten Schulstunden schwänzen will. Doch leider wird ausgerechnet der Hausmeister misstrauisch. Das ist irgendwie spannend, aber auch total witzig, da Tim und Jonas von einem Fettnäpfchen ins nächste geraten. Eine Situation fand ich dann doch etwas zu albern, als die beiden Freunde im Nachbarsgarten landen, wo die ganze Familie ihr FKK-Leben zelebriert. Das war etwas seltsam. Aber ansonsten ist es eine echt gute Geschichte, die mich sehr gut unterhalten hat.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 128 Seiten 
Verlag: Carlsen; Auflage: 1. (31. August 2017) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 9783551315991 
ISBN-13: 978-3551315991

Dienstag, 20. August 2019

[SchreibUpdate] August 2019

Mein Kopf ist voll! So habe ich wahrscheinlich noch nie diese Rubrik begonnen. Aber mir juckt es echt in den Fingern, ich habe tausend Ideen, aber irgendwie komme ich nicht zu Potte. Ich kann leider irgendwie nichts auf Papier bringen. Eine tolle Idee zum Beispiel habe ich begonnen, auszuarbeiten. Dann hatte ich aber wieder Lust an Elementum zu arbeiten (bei mehr als der Lust ist es aber nicht geblieben). Nach wie vor ist meine Kinderbuchreihe in meinem Hinterkopf und ich will den zweiten Band seit vielen Wochen weiterschreiben. Zwischendurch dachte ich mir: "Ich könnte mal wieder ein Gedicht schreiben." Aber auch das habe ich nicht gemacht. Wie man sieht, der Wille ist da, nur an der Umsetzung hapert es ganz gewaltig. Daher habe ich diesen Monat nicht viel zu berichten. Das ist schade, aber ich gelobe Besserung. Mal sehen, wie es nächsten Monat aussieht. Die Arbeit spannt mich ja auch total ein und da ist fürs Schreiben kaum Zeit. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, heißt es doch so schön... Wir werden es sehen.

Montag, 19. August 2019

[Film] Spider-Man - Far From Home

Inhalt: Peter braucht eine Pause von seinem Heldendasein und da kommt ihm die Klassenfahrt genau recht. Doch plötzlich taucht in Venedig ein riesiges Wassermonster auf, das von einem mysteriösen Superhelden bezwungen wird. Nick Fury stellt Spider-Man dem neuen Helden vor und gemeinsam sollen sie eine gefährliche Bedrohung abwenden.

Meine Meinung: Natürlich muss ich den neuen Spider-Man-Film sehen, da ich ein großer Superhelden-Fan bin. Gerade Spider-Man gehört zu meinen Favoriten. In diesem Film wird die Erde von gefährlichen Monstern bedroht und Spider-Man ist der einzig verfügbare Avenger. Auf Klassenfahrt taucht in Vendig das erste Monster auf, welches von einem mysteriösen Helden besiegt wird. Spider-Man lernt ihn durch Nick Fury kennen und gemeinsam sollen sie die Bedrohung aufhalten. Das ist spannend. Da ich aber mich ein wenig auskenne, erkannte ich den neuen Helden sofort, aber für Neulinge in dem Gebiet wird dies sehr spannend. Trotzdem hat mir der Film sehr gut gefallen. Es gab wieder eine Menge Witz, actiongeladene Kämpfe, krasse Animationen und Effekte und eine gelungene Handlung. Mir gefallen gerade so Nebenfiguren wie Peters bester Freund Ned oder sein Schwarm M.J. richtig gut. Sie bringen noch mehr Humor in den Film. Dieser Streifen ist ein gelungener Superhelden-Film, der die Reihe der Marvel-Filme würdig fortsetzt. Ich bin auf die nächsten Abenteuer sehr gespannt.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Darsteller: Tom Holland, Jake Gyllenhaal, Samuel L. Jackson, Cobie Smulders 
Regisseur(e): Jon Watts 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Sony Pictures Home Entertainment 
Erscheinungsjahr: 2019 
Spieldauer: 124 Minuten

Sonntag, 18. August 2019

[Elementum 4] Heiße Luft - Kapitel 22


Aria rannte wie eine Furie zum Verwaltungsgebäude. Brisa stand gerade mit ein paar Freundinnen auf dem Hof und beobachtete sie. Da sie neugierig war, wartete sie ab, was passierte.
     Als Aria Frau d’Airs Zimmer erreichte, klopfte sie bei ihr an. Ihr schien es vernünftig, die Lehrerin für das Element Luft zu alarmieren. Vielleicht konnte sie noch etwas tun.
     »Frau ‘immel, was ist los mit Ihnen?«, wollte die französische Lehrerin wissen.
     »Kommen Sie bitte schnell mit. Robin ist verschwunden.«
     »Ist er abge‘auen?«
     »Nein!«
     »Ist er entführt worden?«
     »Nein… das meine ich nicht. Er hat sich in Luft aufgelöst und ist nicht wieder aufgetaucht.«
     Frau d’Air kapierte es zwar nicht so richtig, aber sie folgte der Schülerin. Sie eilten wieder zurück zur Sporthalle. Brisa sah das und brachte ihre Freundinnen dazu, Aria und der Lehrerin zu folgen.
     »Da oben trainierten wir die Technik von Frau Cloud«, erklärte Aria panisch. »Und irgendwann hat es bei Robin geklappt. Er ist nicht wieder aufgetaucht.«
     »D’accord«, sagte Frau d’Air. »Bleiben sie rü’isch. Isch schaue mal nach.«
     Sie setzte ihre elementaren Fähigkeiten ein und flog mit einer Leichtigkeit auf das Dach. Aria konnte nur staunen. Nach einigen Sekunden kam sie wieder zurück.
     »Leider ‘abe isch ihn auch nischt se’en können, aber isch be’errsche diese Fä’ischkeit auch nischt. Wir müssen Frau Fünke alarmieren. Isch spresche mit ihr.«

Samstag, 17. August 2019

[Film] Otherhood

Inhalt: Es ist Muttertag und die Söhne von Carol, Gillian und Helen melden sich nicht. So beschließen die drei enttäuschten Mütter kurzerhand, ihre Söhne zu besuchen.

Meine Meinung: Mich hat der Cast des Films sofort überzeugt, als ich den Trailer gesehen habe. Also musste ich mir den Film anschauen. Es geht um drei Mütter, die von ihren erwachsenen Söhnen enttäuscht sind, weil sie mal wieder den Muttertag vergessen haben und sich scheinbar nicht für ihre Mütter interessieren. Daraufhin beschließen Carol, Gillian und Helen ihre Söhne zu besuchen. Dabei wird ihnen allen die schwierige Beziehung zueinander bewusst. Auf der einen Seite ist der Film sehr lustig und die drei Hauptdarstellerin spielen ihre Rolle grandios und überzeugend. Auf der anderen Seite berührt der Film und macht einem bewusst, wie sehr man seine Mütter schätzen sollte. Wenn meine Mutter noch leben würde, hätte ich ihr sofort gesagt, wie sehr ich sie liebe. Es ist ein großartiger Film mit tiefgründigem Inhalt, der aber auch Spaß bringt und so auf ganzer Linie überzeugt.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗

Darsteller: Angela Bassett, Patricia Arquett, Felicity Huffman
Regie: Cindy Chupack
Studio: Mandalay Pictures, Welle Entertainment
Erscheinungsjahr: 2019
Laufzeit: 100 Minuten

Freitag, 16. August 2019

[FFF] ESC 2007

1. Serbien
"Molitva" von Marija Serifovic ist mein absolutes ESC-Lieblingslied aller Zeiten. Ich finde ihre Stimme so genial und diese Melodie berührt mich. Ich höre das heute noch sehr oft und singe jedes Mal mit, auch wenn ich nicht weiß, worum es geht. Seit 2007 hat kein einziges Lied diesen Song meiner Meinung nach getoppt. Ein verdienter Siegersong!

2. Ukraine
"Dancing Lasha Tumbai" von Verka Serduchka landete auf dem zweiten Platz und mir hat auch dieser witzige Titel sehr gut gefallen. Dieses Lied spaltet die Nation, weil er so lächerlich wirkt, aber ich mag trotz allem die Melodie. Er geht sofort ins Ohr, sodass man ihn mitsingen kann und daher ist er auch bei mir auf dem zweiten Platz.

3. Türkei
Jede Woche scheine ich mich zu wiederholen, aber die Türkei brachte gute Lieder in den Contest. Auch 2007 gefiel mir das Lied "Shake it up sekirim" von Kenan Dogulu richtig gut. Das ist genau mein Fall und daher ganz klar für mich in dieser Liste.

4. Deutschland
Ein guter Platz war für Deutschland zwar nicht drin, aber ich mochte "Frauen regier'n die Welt" von dem leider mittlerweile schon verstorbenen Roger Cicero. Er hat gut gesungen und das Lied war meiner Meinung nach von hoher Qualität. Ich glaube allerdings, dass ihm seine Mimik diesen relativ schlechten Platz eingebracht hat. Beim Singen sah der Sänger immer so grimmig aus. Das wirkt nicht sympathisch. Aber das ist nur meine Theorie.

5. Frankreich
"L'amour a la francaise" von Les Fatals Picards ist ebenfalls eher ein lächerliches Lied, aber mich hat es gut unterhalten und irgendwie hat mir die Melodie ebenfalls sehr gut gefallen. Wenn ich den Titel lese, habe ich sofort den Song im Kopf. Er ist mir nach so vielen Jahren noch gut in Erinnerung geblieben, was bei ganz anderen, höher platzierten Songs aus dem Jahr nicht der Fall ist. Leider ist das Lied nämlich nur auf Platz 22 von 24 gelandet, bei mir persönlich aber auf dem fünften Platz.

Donnerstag, 15. August 2019

[Serienupdate] August 2019

Nachdem ich aus dem Urlaub aus Gran Canaria gekommen bin, fing meine Serienlust wieder total an. Außerdem hat Netflix einige neue Staffeln bzw. zweite Teile einiger ersten Staffeln veröffentlicht, die ich unbedingt weiterschauen wollte.

Zunächst einmal habe ich allerdings die vierte Staffel von "Life in Pieces" auf Amazon Prime Video zuende geschaut. Diese letzte Staffel hat leider nur 13 Folgen, weshalb das recht schnell ging. Ich finde es total schade, weil ich diese Serie sehr liebe. Sie ist total witzig und lesenswert.

Nun geht es los mit Netflix: Die dritte Staffel von "She-Ra und die Rebellen-Prinzessinnen" wurde veröffentlicht. Sie hat nur sieben Folgen, weshalb ich sie an einem Tag durchsuchten konnte. Diese Staffel ist grandios und ich finde es super, wie tiefgründig die Serie wird und welche Themen sie hintergründig aufnimmt.

Weiter ging es mit dem zweiten Teil der ersten Staffel von "Nick für Ungut". Anfangs war ich ja skeptisch, aber zuletzt fand ich die Sitcom echt klasse. Bei der letzten Folge habe ich sogar Tränen vergossen. Sie ist mal was ganz anderes, wobei man sagen muss, dass der Humor nicht so herüberkommt, wie es eigentlich in Sitcoms der Fall ist.

Nun schaue ich gerade den ersten Teil der zweiten Staffel von "Miraculous". Ich war schon immer ein Fan von "Magical Girls" und diese animierte Serie ist wie ein Anime. Jedenfalls hat er sehr viele Elemente davon. Diese Kinderserie unterhält mich gut und ich hoffe, dass bald die komplette zweite Staffel verfügbar ist.

Nebenbei schaue ich auch weiterhin den Reboot von "Charmed". Da nur jede Woche eine Folge auf Sixx ausgestrahlt wird, dauert es noch, bis ich die Staffel durch habe.

Bald beginne ich auch wieder mit dem Arrowverse, denn die sechste Staffel von "Arrow" ist nun auf Netflix verfügbar. Das war die letzte der vier Serien (neben "The Flash", "Supergirl" und "Legends of Tomorrow"), die noch gefehlt hat, damit ich das parallel in der richtigen Reihenfolge schauen kann.

Ich habe noch die ein oder andere erste Folge einer Serie angeschaut, welche ich aber zunächst auf Warteschleife setzte und weiterschaue, wenn ich die "guten" Serien durchgesehen habe. Ich erwähne jetzt nicht, welche das sind. Das mache ich dann, wenn ich sie tatsächlich weiter geschaut habe.


Mittwoch, 14. August 2019

[Serie] Nick für Ungut - Staffel 1

Inhalt: Nick gibt sich bei der Familie Thompson als Verwandte aus, um sich bei ihnen einzuschmuggeln. In Wirklichkeit sind ihre Pflegeeltern Gauner, die hinter dem Vermögen der Thompsons her sind.

Meine Meinung: Als ich den Trailer dieser Serie sah, war ich zunächst skeptisch. Mir war die Rahmenhandlung für diese Sitcom etwas zu böse. Nick ist ein betrügerisches Mädchen, das sich als Verwandte der Thompsons ausgibt. Ihre Pflegeeltern sind ebenfalls Gauner und wollen das Vermögen der Thompsons. Dazu soll ihnen Nick helfen. Gleichzeitig ist ihr richtiger Vater im Gefängnis und braucht ebenfalls finanzielle Unterstützung seiner Tochter. Dadurch hintergeht Nick die Thompsons, die sich ihr gegenüber sehr liebevoll verhalten. Erst erhoffte ich mir, dass Nick auffliegt und fand ihren Charakter äußerst mies. Doch nichts ist so, wie es scheint und im zweiten Teil der Staffel wendet sich das Blatt. Und dies ist es auch, warum ich diese Serie so gern mag. Als Sitcom könnte sie zwar mehr Witz und Lacher vertragen, aber als Serie ist sie defintiv sehenswert. Gut finde ich auch, dass man einige Figuren aus anderen Sitcoms kennt. Allerdings muss ich zugeben, dass ich die Hauptdarstellerin vom Schauspielerischen her nicht für gut halte. Das Ende der ersten Staffel hat mich zu Tränen gerührt und ich frage mich, ob die Sitcom noch fortgesetzt wird. Die Staffel ist aber auf jeden Fall lohnenswert.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Darsteller: Siena Agudon, Lauren Lindsey, Sean Astin, Melissa Joan Hart, Kalama Epstein
Idee: David H. Steinberg, Keetgi Kogan
Studio: Iron Triangle Productions
Erscheinungsjahr: 2019
Anzahl der Folgen: 20