Mittwoch, 31. Juli 2019

[Film] Unknown User: Dark Web


Inhalt: Matias ist zu einem Spieleabend mit seinen Freunden über Skype versbredet. Hierfür will er seinen neuen Laptop benutzen, der scheinbar aber seine Macken hat.

Meine Meinung: Nach dem Vorgänger war ich sehr gespannt, welche Innovationen eine Fortsetzung bringen könnte. Gut finde ich, dass hier die Auflösung ganz anders ist als im ersten Teil. Den ganzen Film über sieht man nur den Desktop eines Laptops. Hierüber hat sich Matias mit seinen Freunden zu einem Spieleabend über Skype verabredet. Gleichzeitig kommuniziert er mit seiner tauben Freundin, mit der er in einer Krise steckt. Doch ständig stürzen die Programme ab, was an seinem neuen, gebrauchten Laptop liegt. Plötzlich stößt er auf einen versteckten Ordner mit üblen Geheimnissen. Der Terror beginnt. Das ist sehr spannend, auch wenn ein wenig zu weit hergeholt. Der Horror ist realistischer als im Vorgänger, was ich persönlich besser finde. Manche Figuren kommen sehr blass daher und manches ging mir zu schnell, sodass ich es nicht verstanden habe. Dennoch gefiel mir der Streifen sehr gut.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Darsteller: Colin Woodell, Betty Gabriel, Rebecca Rittenhouse 
Regisseur(e): Stephen Susco 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Universal Pictures 
Erscheinungsjahr: 2018 
Spieldauer: 89 Minuten

Dienstag, 30. Juli 2019

[Podcast] Der Guten Morgen Podcast

Bevor ich jetzt starte, diesen Podcast vorzustellen, erwähne ich lieber gleich zu Anfang, dass ich diesen Podcast überhaupt nicht mag. Ich habe einige Folgen gehört und danach entschieden, diesen Podcast wieder zu deabonnieren. Im Folgenden erkläre ich, warum dies so gar nichts für mich ist.

Im "Der Guten Morgen Podcast" von Oliver Steirl soll man "mit gutem Gefühl, förderlichen Gedanken und trotzdem weich & wohlig in den Tag" geschickt werden. Um es anders auszudrücken, ist dies ein Motivations-Podcast, der mich leider nicht motivieren kann, sondern mich langweilt und ehrlich gesagt auch nervt.

Jeden Tag spricht Steirl quasi von dem selben Zeug und hat auch immer wieder kehrende Rubriken, die durch die häufige Wiederholung einfach nur öde sind. Wer ein klar denkender Mensch ist, weiß die ganzen Sachen, die er einem näher bringen möchte. Dafür muss man nicht studiert haben oder Besonderes geleistet haben. Motivationscoach zu sein, finde ich persönlich einen fragwürdigen Beruf. Meiner Meinung nach sind Motivationscoaches Labertaschen, die den Menschen mit ihrem inhaltsarmen, sich ständig wiederholenden Gesabbel das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Oliver Steirl bietet zufälligerweise sogar Seminare an, für die er im Podcast wirbt. Aber nicht mit mir!

Seine übertriebene morgendliche gute Laune nervt höllisch. Ich habe ungefähr sechs oder sieben Folgen gehört (oder vielleicht sogar zehn), aber dann haben mir die Ohren geblutet. Der Podcast wird dreimal pro Woche (montags, mittwochs und freitags) hochgeladen, was eine sehr hohe Frequenz ist und meiner Ansicht nach beweist, dass da nicht so viel Inhalt enthalten sein kann (es ist ja nur ein einziges Thema und wie kann man so oft über das gleiche Thema sprechen und jedes Mal einen neuen Aspekt dazu finden?).

Wie man nun sieht, kann ich diesen Podcast absolut nicht empfehlen, aber jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden dürfen.

Montag, 29. Juli 2019

[Film] Happy Deathday

Inhalt: Tree erlebt ihren Geburtstag jeden Tag aufs Neue. Am Ende wird sie von einem maskierten Mörder getötet. Wie kann sie das aufhalten?

Meine Meinung: Und täglich grüßt das Murmeltier in diesem Film etwas anders. An Trees Geburtstag wiederholt sich der Tag jedes Mal aufs Neue und am Ende wird sie getötet. Sie möchte unbedingt herausfinden, was der Grund ist, um sich aus der Zeitschleife zu befreien. Das ist interessant und spannend. Teilweise erinnert der Film an eine Teenie-Horrorkömodie, weil er ein bisschen gruselig, aber auch witzig ist. Obwohl die Idee nicht neu ist, finde ich sie hier innovativ eingesetzt. Es gibt einige Wendungen und viele Möglichleiten zum Mitdenken. Mir hat das Zusehen sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich auf die Fortsetzung.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Darsteller: Jessica Rothe, Israel Broussard, Ruby Modine, Rachel Matthews, Charles Aitken 
Regisseur(e): Christopher Landon 
Komponist: Bear McCreary
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Universal Pictures Germany GmbH (DVD) 
Erscheinungsjahr: 2017 
Spieldauer: 93 Minuten

Sonntag, 28. Juli 2019

[Elementum 4] Heiße Luft - Kapitel 19


Am Sonntagvormittag wurde Wendy Cloud von Gerit Argon, Florian Argon und Robin Held verabschiedet. Sie brachten sie gemeinsam zum Tor. Florian würde sie mit seinem Auto zum Flughafen fahren. Das Elementum konnte noch immer nicht glauben, dass nichts passiert war. Er wurde nicht angegriffen und hatte die Lehrstunden mit der Luft-Elementaristin überlebt. Mittlerweile war er vollends überzeugt, dass sie doch nicht mit der reichen Elma von Zimmenthal unter einer Decke steckte.
     »Vielen Dank noch einmal für alles«, sprach Robin und schüttelte der jungen Frau die Hand.
     »Es war mir eine Ehre, Robin. Man trifft nicht alle Tage ein Elementum«, gab sie freudig zurück. Als sie mit Florian Argon ins Auto gestiegen war, winkte sie dem Siebzehnjährigen noch ein letztes Mal zu. Dann fuhren sie los.
     »Ist sie nicht großartig?«, fragte Gerit Argon, als er dem Auto ebenfalls hinterher sah. Der Siebzehnjährige meinte ein ganz besonderes Funkeln in den Augen des glatzköpfigen Lehrers gesehen zu haben.

Marina wartete im Aufenthaltsraum auf ihren Freund. Sie wollte die Luft-Elementaristin nicht verabschieden, weil sie sich die ganze Zeit schon nicht hatte bei ihr blicken lassen. Es wäre komisch gewesen, wenn sie dann bei der Verabschiedung dabei gewesen wäre. Dann hätte sie vielleicht noch erklären müssen, warum sie sich sonst nicht gezeigt hatte.
     Ihr ging nach wie vor der Besuch bei Ilayda im Krankenhaus durch den Kopf. Sie machte sich große Vorwürfe. Nach dem gestrigen Training war Robin so aufgeregt, dass sie ihm den Abend nicht verderben wollte. Daher hatte sie ihm bislang nichts gesagt. Jetzt entschloss sie sich, ihn ebenfalls einzuweihen.

Samstag, 27. Juli 2019

[Serie] Life in Pieces - Staffel 4

Inhalt: Die Großfamilie Short/Hughes wächst weiter und die neuen Familienmitglieder wirbeln alles durcheinander.

Meine Meinung: Leider ist dies die finale Staffel dieser großartigen Anthologie-Comedyserie. In nur 13 Folgen werden jeweils vier Geschichten rund um die Familie Short und Hughes erzählt, die unheimlich witzig sind. Die einzelnen Figuren sind grotesk, aber urkomisch, sodass ich mich jedes Mal super unterhalten gefühlt habe. Es ist kurzweiliger Spaß mit großartigem Humor. In dieser Staffel bekommt die Großfamilie weiteren Zuwachs und damit sind nicht nur weitere Kinder gemeint. Ich finde es schade, dass die Serie nicht weiter fortgesetzt wird, denn sie brachte mir immer viel Vergnügen. Ich kann sie nur empfehlen und sie wird in meine abolute Favoritenliste lustiger Serien einziehen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗
 
Idee: Justin Adler
Mit: James Brolin, Dianne Wiest, Colin Hanks, Betsy Brandt
Studio: FX Productions
Episoden: 13
Erscheinungsjahr: 2018

Freitag, 26. Juli 2019

[FFF] ESC 2010

1. Deutschland
Meiner Ansicht nach war 2010 ein sehr starkes Jahr mit vielen guten Liedern. Ich konnte mich hier kaum für meine Top 5 entscheiden, weil es so viele Lieder gab, die mir gefallen. Dennoch ist "Satellite" von Lena mein liebstes, obwohl ich finde, dass ihr Auftritt und ihr Gesang nicht gerade astrein waren. Aber ich liebe das Lied und höre es heute noch gerne.

2. Serbien
Auch in Serbien gibt es bunte Vögel, was "Ovo je Balkan" von Milan Stankovic beweist. Der Sänger sieht aus wie eine Manga-Figur und das Lied finde ich richtig gut. Es bringt mit gute Laune und auch heute noch höre ich es immer wieder gerne.

3. Aserbaidschan
"Drip Drop" von Safura landete auf einem der höheren Plätze, was ich sehr gut verstehen kann. Wie man in den vergangenen Wochen sehen konnte, mag sich solche an R'n'B angelehnte Songs und dieser hier ist eines meiner Favoriten in dem Genre.

 4. Armenien
Auch wenn die Frisur der Sängerin und der Auftritt insgesamt sehr gewöhnungsbedürftig waren, hat mir "Apricot Stone" von Eva Rivas sehr gut gefallen. Das Lied geht ins Ohr und man kann den Refrain sofort mitsingen. Außerdem ist die Story dahinter sehr schön.

5. Moldau
"Run away" von Sunstroke Project und Olia Tira landeten auf den hinteren Plätzen, aber das Saxophon-Solo wurde zu einem Internet-Phänomen. Ich mochte das Lied von Anfang an und mir gefällt nicht nur die Saxophon-Melodie. Ich finde das Lied sogar besser als das Lied, mit dem sie Jahre später angetreten sind und besser abgeschnitten haben.

Donnerstag, 25. Juli 2019

Urlaub auf Gran Canaria - Teil 3

In den letzten beiden Tagen berichtete ich von den generellen Erlebnissen auf Gran Canaria - also die Strandbesuche und das abendliche Programm im Yumbo Center. Ergänzend möchte ich hier erwähnen, dass ich die Drag Show im Sparkles empfehlenswert finde. Sie wird geleitet von dem ehemaligen Teilnehmer von X-Factor UK Michael Marouli. Die Show ist witzig und unterhaltsam. Die anderen Drag Shows habe ich eher als Trash empfunden. Aber das ist Geschmackssache.

Da wir aber auch mal was anderes sehen wollten, nahmen wir uns an einem Tag ein Mietauto und fuhren damit zur Inselhauptstadt Las Palmas. Das war aber ziemlich enttäuschend. Meist ist es dort bewölkt und so war es auch bei unserem Besuch. Zudem war es sehr windig. Wir haben uns dort ein wenig umgesehen und auch bekannte Plätze aufgesucht. Aber das fanden wir nicht so spannend. 

Auf dem Rückweg besuchten wir noch ein großes Outlet Zentrum, dass an einem Kieselstrand gelegen war, wo es ebenfalls sehr bewölkt und windig war. Das war dann ein pures Kontrastprogramm zum sonnigen Sandstrand. Dadurch sind coole Bilder entstanden.

An einem anderen Tag buchten wir eine Kreuzfahrt mit einem Katamaran zu einem abgelegen Strand, der wunderschön sein soll. Die Tour sollte laut Internetseite 12 Stunden dauern. Als wir den Katamaran betraten, waren wir auch noch guter Dinge. Wir fuhren los und konnten einige schöne Aufnahmen vom Meer aus machen. Irgendwann gab es eine Pause und man durfte vom Schiff aus ins Meer springen, was wir uns nicht trauten (bei einer Tiefe von 7 bis 8 Metern). Danach gab es ein Mittagessen, was inklusiv war. Auch alle Getränke an Bord waren inklusiv. 

Dann fuhren wir eine Stunde übers Meer und wir erwarteten sehnstüchtig diesen abgelegenen Strand, von den uns auch Leute erzählten, die wir dort kennenlernten. Aber wir erreichten den Strand nicht. Auf dem Programm der Kreuzfahrt standen nämlich Wassersportaktivitäten, die man dazu buchen konnte, von denen wir aber nichts wussten. Irgendwann ging eine Dame herum und fragte, ob wir Parasailing oder Jetski fahren möchten. Für 29,00 Euro buchten wir das Jetski, worauf mein Schatz die ganze Zeit schon Bock hatte. Irgendwann fanden dann auch die Aktivitäten statt und wir wurden mit einem Wassertaxi zu den Jetskis gebracht. Das war schon aufregend und ich würde es ehrlich gesagt nicht noch mal machen wollen. Das dauerte alles eine Weile, bis alle mit ihren Aktivitäten fertig waren. Die Rentner an Bord müssen sich derweil sehr gelangweilt haben. In der Zwischenzeit wurde uns dann noch für 15 Euro ein Foto und ein Schlüsselanhänger von der Kreuzfahrt verkauft (das Foto wurde gemacht, als wir an Bord gingen). Als es dann endlich weiter ging, dachten wir, dass es jetzt endlich zu diesem Strand gehen würde. Doch Pustekuchen! Wir wurden wieder an Land gekarrt und nach etwa fünf Stunden war der Spaß vorbei. Wir fühlten uns richtig verarscht. Statt angekündigten 12 Stunden dauerte es nur 5 Stunden und wir erreichten nie den Strand. Natürlich haben wir Beschwerde eingelegt und hoffen nun darauf, unsere Geld zurück zu bekommen.

Was haben wir daraus gelernt? Wir lassen es mit diesen Tagesausflügen und genießen die Zeit am Strand oder am Pool. Und das war es auch mit dem Urlaubsbericht. Es ist zwar blöd, mit den negativen Dingen aufzuhören, aber ich musste sie einfach erwähnt haben. Und diese zwei Tage im Vergleich zu den restlichen 13 Tagen ist ja auch nicht viel. Insgesamt hatten wir sehr viel Spaß und es war richtig schön. Wir planen auf jeden Fall einen weiteren Besuch auf Gran Canaria und finden es schade, nun wieder im Alltag zurück zu sein.

Mittwoch, 24. Juli 2019

Urlaub auf Gran Canaria - Teil 2

Gestern berichtet ich von unserem ersten Tag auf Gran Canaria. Da ich das nicht ausufern lassen möchte und alle 15 Tage so ausführlich besprechen will, werde ich einige Dinge zusammenfassen.

Den zweiten Tag und viele andere Tage verbrachten mein Schatz und ich am Strand. Vorher chillte ich mich oft an unseren Pool, wenn mein Schatz noch geschlafen hat. Am Balkon wurde ich gleich am ersten Morgen von einer Taube empfangen, die ich Enrique taufte. Bestimmt waren es täglich andere Tauben, die unseren Balkon vollkackten, aber für mich war es dann immer Enrique. Die Tauben dort sind auch ziemlich zutraulich und machen auch keine Anstalten, wegzufliegen, wenn du dich ihnen näherst. Aber das fand ich witzig.


Jedenfalls ging es danach zum Strand. Es gibt viele Strandabschnitte, so für Familien, für Schwule oder für FKKler. Wir wollten gerne auf das Gewusel der Kinder verzichten und waren deshalb nie an dem Teil vom Strand, der gerade mal 200 Meter von unserem Apartement entfernt lag. Das wäre zwar praktisch und schnell erreichbar gewesen, aber eben auch unruhiger und wuseliger. Also liefen wir dann immer etwa eine halbe Stunde durch die berühmten Dünen von Maspalomas. Diese sind Naturschutzgebiet und man kommt sich quasi wie bei einer Wanderung durch die Wüste vor. Das ist mühselig, aber man hat wenigstens das Gefühl gehabt, etwas Sport zu treiben.


Abends ging es dann meistens ins Yumbo Center, in dem wir Cocktails schlurften und und uns auch die ein oder andere Drag Show ansahen. Da auf Gran Canaria sehr viele Deutsche Urlaub machen, spricht man da fast überall Deutsch und man lernt auch schnell Leute kennen. Nur selten saßen wir alleine da. 


Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, unsere Küche im Apartement zu nutzen, aber das taten wir dann tatsächlich nicht sehr oft. Meist aßen wir im Restaurant, entweder im Yumbo Center, an der Strandpromenade oder im Cita - einem weiteren Einkaufszentrum. Prinzipiell kann man auf Gran Canaria aber echt lecker essen. Es hat uns meist geschmeckt (nur McDonald's geht garnicht!). Was man vergessen kann, ist allerdings das Eis. Wir blieben meist bei Eis am Stiel (also verpacktes Eis), da Kugeln in der Waffel nicht schmeckten.

Überhaupt waren einige "Einkaufszentren" fußläufig erreichbar. Hierzu muss aber erwähnt werden, dass diese Einkaufszentren nicht mit deutschen Shopping Centers zu vergleichen sind. Meistens sind es einfach einige Geschäfte auf einem Gelände. Nur das Cita ähnelt einem tatsächlichen Einkaufszentrum. Dennoch gibt es an all diesen Anlagen neben Restaraurants und Supermärkten immer auch Bars und Nachtklubs (Swingerclubs, Stripclubs, Sexkinos etc.). Jeden Abend versuchen auch Leute, einen in solche Lokale hinein zu locken. Aber dies ist bei fast allen Geschäften und Restaurants so, was uns ziemlich gestört hat. Überall wollte man uns hineinlocken und war dabei sogar sehr penetrant. Die Leute blockieren einem sogar teilweise den Weg oder ziehen dich an der Hand, um dich irgendwo hinein zu bringen. Sogar am ersten Abend wollte uns jemand in einen Stripclub locken. Das hat uns nicht gefallen.

Dienstag, 23. Juli 2019

Urlaub auf Gran Canaria - Teil 1

Genau gestern kamen mein Schatz und ich von unserem zweiwöchigen Urlaub aus Gran Canaria zurück. Um genau zu sein waren es sogar 15 Tage (vom 08.07. bis zum 22.07.2019). Der Flug hat uns insgesamt ca. 600 Euro und das Hotel etwa 900 Euro gekostet. Das finde ich für 15 Tage recht günstig. Im Folgenden möchte ich berichten, was wir so auf der spanischen Insel erlebt haben.

Los ging es an einem Montagmittag. Der Flug mit TuiFly dauerte etwa 4,5 Stunden, sodass wir Gran Canaria am Nachmittag erreichten. Wir mussten die Uhr um eine Stunde zurückdrehen. Vom Flughafen aus mussten wir für 3,50 Euro pro Person den Bus zu unserem Apartement in Maspalomas bzw. Playa del Inglés in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana nehmen. Allerdings gab es dort ein paar Anfangsschwierigkeiten, da ab 17:00 Uhr kein Personal mehr in der Anlage ist und wir erst gegen 18:00 Uhr dort ankamen. Uns wurden unsere elektronischen Zimmerschlüssel (Armbämder) in einem Safe hinterlassen, für den wir per Email den Code zugeschickt bekamen. Doch leider funktionierten die Armbänder nicht und es war etwas umständlich, bis endlich jemand kam, um uns ins Zimmer zu lassen.


Aber anschließend waren wir sehr begeistert. Unser Apartement hatte ein Wohnküche und ein Schlafzimmer sowie ein Badezimmer mit großer Dusche. Vom Balkon aus konnte man runter auf den Pool schauen. Hier konnte man es sich gutgehen lassen.

Anschließend suchten wir sogleich einen Supermarkt auf, um unseren Kühlschrank zumindest mit Getränken zu befüllen (obwohl uns zwei Flaschen Mineralwasser, eine Flasche Sekt und eine Flasche Wein geschenkt wurden). Der Supermarkt befand sich an der Strandpromenade, sodass wir sogar unseren ersten Blick aufs Meer werfen konnten. Das war sehr schön.


Danach ruhten wir uns aber erst mal aus und schliefen ein. Erst gegen 03:00 Uhr in der Nacht wachten wir auf. Wir haben im Internet erfahren, dass es ein großes Einkaufszentrum in der Nähe gibt, dass auch nachts geöffnet haben soll. Also machten wir uns auf den Weg dahin. Was uns da erwartete, schockierte uns etwas. Das Yumbo Center ist eine gewaltige Anlage mit vielen Geschäften, Supermärkten, aber auch vielen Bars und Diskotheken. Dort kann man tagsüber Klamotten und Souveniers shoppen, gemütlich Kaffee und Kuchen genießen oder seinen Einkauf erledigen. Doch abends wird es dann zum Ausgehpunkt Nummer 1 mit vielen Nachtklubs, Travestieshows und Cruisingkneipen. Hierzu muss man wissen, dass Gran Canaria sehr offen ist und gerade für Homosexuelle ein Mekka darstellt. Überall hängen Regenbogenfahnen und es gibt einige Geschäfte und Lokale, die ausschließlich auf ein schwules Publikum ausgerichtet sind.

An dem ersten Abend sind wir aber noch nirgends reingegangen, sondern haben uns das Treiben erst mal von außen angesehen. Irgendwann gingt es dann zurück ins Apartement, um noch etwas zu schlafen, um für den nächsten Tag fitt zu sein.