Sonntag, 31. März 2019

[Elementum 4] Heiße Luft - Kapitel 4


Die Luft-Elementaristen trainierten heute in der Sporthalle. Die französische Lehrerin Aurélie d'Air forderte die Schülerinnen und Schüler auf, sich in zwei Teams aufzuteilen. Die eine Hälfte, in der sich Aria befand stellte sich auf die eine Seite der Halle. Die andere Hälfte, unter denen auch Brisa war, stellte sich auf die gegenüberliegenden Seite.
     »'eute spielen wir eine Spiel«, erklärte Frau d'Air. »In der Lüft befinden sisch die beiden Basketballkörbe, die isch nicht ‘eruntergelassen habe. So stehen sie senkrescht züm Boden in einigen Metern ‘öhe.«
     Die Schülerinnen und Schüler hörten interessiert zu.
     »Gleisch bekommt ihr mehrere Basketbälle, die es gilt allein mit den elementaren Kräften in den gegnerischen Korb zu bekommen. Dabei dürfen die Lüftkräfte nur auf die Bälle einwirken und niemals auf Personen. Wer mehr Körbe macht, gewinnt am Ende das Spiel.«
     Alle Jugendlichen in der Halle freuten sich lautstark, aber Aria bemerkte, dass Brisa sie mit funkelnden Augen ansah.
     Was hat sie vor?, fragte sich die hübsche Blondine.
     Dann begann das Spiel. Die Lehrerin pfiff mit ihrer Trillerpfeife und ließ mit ihren eigenen Fähigkeiten bestimmt zehn Basketbälle in die Mitte der Halle fliegen. Und dann begann das Chaos.
     Alle Luft-Elementaristen versuchten mit ihren Kräften die Bälle in die Körbe zu befördern. Jeder zerrte an den Bällen, sodass sie nur so durch die Gegend flogen. Einige prallten auch auf den Boden, sodass Schüler ihnen ausweichen mussten. Der ein oder andere traf sogar in den Korb. Manche verharrten aber auch in der Luft, weil zwei Elementaristen mit ihren Kräften von beiden Seiten daran zerrten. Aria wirbelte umher und schnappte sich einen Basketball. Sie lenkte ihn in Richtung des gegnerischen Korbes. Da stellte sich allerdings Brisa in den Weg. Aria wusste, dass sie ihr den Ball abnehmen wollte und so konzentrierte sie ihre ganze Energie in die Luft, die sich um den Basketball befand.

Samstag, 30. März 2019

[Buch] Mein Leben als drittes Rad am Wagen von Gepo Lynx

Inhalt: Der zwölfjährige Ling wird von dem ehemaligen Schulfreund seines Bruders adoptiert, als dieser ins Gefängnis kommt. Sie haben keine Eltern mehr, aber Ling vermisst seinen Bruder Tashi. Als er wieder frei kommt, zieht er zu Ling und seinem Adoptivvater. Die beiden Erwachsenen können sich aber nicht ausstehen und Ling sitzt zwischen den Stühlen.

Meine Meinung: Auf der Suche nach einem weniger kitschigen Buch aus dem Genre gay romance bin ich auf dieses Werk gestoßen. Darin geht es um den chinesischen Zwölfjährigen Ling, dessen Eltern bereits verstorben sind. Er hat nur noch seinen Bruder Tashi, der allerdings bezichtigt wird, Ling misshandelt zu haben und deshalb ins Gefängnis wandert. Das ist aber nur eine Lüge, um die Firma des Bruders zu zerstören. Ausgerechnet Tashis ehemaliger und verhasster Schulfreund Ray taucht zur Rettung auf und adoptiert Ling. Er holt ihn nach Amerika. Ein paar Monate später kommt Tashi frei und zieht bei Ray und Ling ein. Die beiden ehemaligen Streithähne können sich noch immer nicht leiden und Ling weiß nicht, wie er damit umgehen soll. Soweit ist die Handlung sehr interessant, auch wenn mich die gestelzte Sprache der großen Bruders sehr gestört hatte. Es handelt sich hierbei zwar um Multimillionäre, aber dennoch sind sie gerade mal 19 Jahre alt. Redet man da so? Das hatte ich aber vernachlässigt, weil die Story so gut war und auch der Schreibstil zum Lesen motivierte. Ich wollte unbedingt wissen, wie sich das Dreiergespannt zusammenrauft. Das erfährt man dann auch, aber leider viel zu abrupt. An einer Stelle gibt es eine zu plötzliche Wendung und die beiden "Erwachsenen" sind plötzlich ein Paar. Und das finde ich nicht überzeugend. Bis dahin stand Ling zwischen den beiden und plötzlich war er das dritte Rad am Wagen. Auch die Art, wie sie mit dem Jungen umgehen, überzeugt mich nicht. Ling ist anfangs 12 und später 13 Jahre alt, aber er wird manchmal wie ein Kleinkind behandelt. An anderen Stellen werden ihm sexuelle Dinge offenbart, die ebenfalls nicht für die Ohren eines Kindes gemacht sind. Außerdem fehlte mir dann in der zweiten Hälfte des Buches ein interessanter Handlungsstrang.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Taschenbuch: 264 Seiten 
Verlag: Main Verlag; Auflage: 1 (24. November 2018) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3959492499 
ISBN-13: 978-3959492492

Freitag, 29. März 2019

[Buch] Schule vor dem Kollaps von Ingrid König

Inhalt: Ingrid König war Schulleiterin einer Frankfuter Brennpunkt-Schule. Hierin beschreibt sie die Missstände an solchen Schulen und wie falsch es in der Politik läuft.

Meine Meinung: Geschichtlich gesehen muss Schule heute mit vielen neuen Begebenheiten umgehen lernen - sei es Inklusion oder Integration. Was vor ein paar Jahren dank niedriger Zahlen noch irgendwie händelbar ist, bringt die Lehrerinnen und Lehrer heutzutage an den Rand ihrer Kräfte. In diesem Buch spricht eine erfahrene Grundschullehrerin und Schulleiterin Tacheles. Sie schreibt Sachen, die die Politik nicht hören möchte, aber mal gesagt werden müssen. Sie räumt mit der Augenwischerei auf und zählt alle Dinge auf, die dringend verbessert werden müssen. Lehrerinnen und Lehrer, nicht nur als solchen Brennpunktschulen, aber gerade dort, müssen Sachen leisten, für die sie zum einen nicht ausgebildet sind, aber zum anderen eigentlich auch weder Zeit noch Mittel haben. Trotzdem wird es erwartet. Immer wieder gibt es Neuerungen an Schulen, die etwas an der Lage verbessern sollen, sie aber nur noch schlimmer machen, sodass weder den Kindern, noch der Gesellschaft etwas Gutes getan wird. Ich finde das Buch sehr aufschlussreich und wichtig. Hoffentlich lesen es die richtigen Stellen und ändern endlich etwas.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten 
Verlag: Penguin Verlag (25. Februar 2019) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3328600817 
ISBN-13: 978-3328600817

Donnerstag, 28. März 2019

Ein Besuch in Weimar

Das vergangene Wochenende verbrachten mein Schatz und ich in der Nähe von Leipzig, um uns die Stadt und vor allem die Leipziger Buchmesse anzuschauen. Am Sonntag beschlossen wir auf der Rückfahrt kurzerhand, eine spontane Essenspause in Weimar zu machen, weil die Stadt auf dem Heimweg lag.

Nach etwas über einer Stunde Fahrt, parkten wir gegen 12:00 Uhr am Hauptbahnhof und wollten eigentlich nur schauen, ob dort irgendwelche Geschäfte offen hatten. Tatsächlich waren wir einem Mac Geiz und einem Pressseladen, wo wir ein paar Sachen kauften. Danach suchten wir nach einem Restaurant in der Nähe und fanden augenscheinlich ein gutes, welches nur 200 Meter entfernt war. Also liefen wir dahin. Es war recht kalt und so war unser Plan, nur etwas zu essen und weiter zu fahren. Bei schönerem Wetter hätten wir vielleicht mehr Zeit in Weimar verbringen wollen.

Als wir im Restaurant ankamen, welches wohl bemerkt sehr schön eingerichtet waren, fühlten wir uns dort aber nicht sehr wohl. Die Stimmung wirkte angespannt. Es waren wenige Gäste da und die Wirtin wirkte eher kalt. Es war außerdem sehr still in dem kleinen Restaurant, sodass wir uns nicht trauten, uns zu unterhalten. Also beschlossen wir, dort nur einen Kaffee zu trinken und ein anderes Restaurant zu suchen. Da wir nicht gefrühstückt hatten, war unser Hunger groß.

Das nächste Restaurant, das nach unserem Geschmack war, sollte etwa 20 Minuten zu Fuß von uns entfernt sein. Da das Wetter ein bisschen besser wurde und wir durch den Kaffee aufgewärmt waren, entschlossen wir uns doch, dorthin zu laufen. Und das war die beste Entscheidung. Auf dem Weg dahin sahen wir nämlich was von Weimar und die schönen Gebäude. Am Rathenauplatz machten wir ein paar schöne Fotos und von der Innenstadt sahen wir viel. Wir wurden auch aufmerksam auf das Weimar Haus. Darin kann man eine multimediale "Zeitreise" durch die Weimarer Geschichte machen. Wir entschlossen uns, das nach dem Essen auch zu tun.

In der Innenstadt hatten sogar ein paar Läden offen, z.B. Thalia und ein weiterer kleiner Buchladen. Das hat uns begeistert, denn so war die Stadt nicht ganz ausgestorben. Unser ausgesuchtes Restaurant sollte aber bald schließen, sodass wir uns spontan für ein anderes entschieden haben. Das war ebenfalls eine gute Entscheidung. Im Restaurant "Weißer Schwan" aß ich zum ersten Mal die Thüringer Spezialität "Thüringer Brätel" und das war so verdammt lecker. Als Dessert hatte ich Goethes Beerenpfannkuchen mit Liebeserklärung (tatsächlich bekam ich eine Papierrolle mit Goethes Liebeserklärung an seine Geliebte).

Anschließend ging es dann ins Weimar Haus und wir machten die halbstündige Zeitreise. Man geht dabei von einem Raum zum nächsten, die passend zur Zeit gestaltet sind. Die Geschichte beginnt in der Uhrzeit im Dschungel. In den Räumen hört man eine Tonaufnahme, in der einem die Geschichte näher erklärt wird. Man sieht teilweise Filmchen und der Raum bietet auch ein paar andere Effekte. Außerdem stehen dort Wachsfiguren herum, die von Künstlern von Madame Tussauds kreiert wurden. Automatisch öffnen sich die Türen zu den nächsten Räumen und demnach zur nächsten Epoche. Das ist ganz nett und interessant inszeniert. Der Eintritt kostete uns übrigens 7,00 Euro pro Person. Das war okay.

Schließlich verbrachten wir also doch etwa fünf Stunden in Weimar, bevor wir uns kurz nach 17,00 Uhr weiter auf den Heimweg machten. Weimar ist eine schöne Stadt und vielleicht besuchen wir sie ja noch mal an einem Wochentag, wenn alle Geschäfte geöffnet haben.

Mittwoch, 27. März 2019

Leipziger Buchmesse 2019

Dieses Jahr war ich zum allerersten Mal auf der Leipziger Buchmesse. Eigentlich besuche ich jährlich nur die Frankfurter Buchmesse, was mir ausreicht. Ich wohne in der Nähe von Frankfurt und die Messe ist für mich ein Katzensprung. Und einmal im Jahr diesen Trubel zu haben, reicht mir aus. Doch dieses Jahr habe ich eine Ausnahme gemacht, weil der DerFuchs-Verlag, in dem meine Bücher erscheinen, dort ausstellte. Da musste ich dabei sein. Also buchten mein Schatz und ich kurzerhand ein Hotel in der Nähe von Leipzig. Ich ließ mich vorher als Blogger akkreditieren, was (noch!) problemlos ablief.

Mein Tag sollte der Messe-Samstag (23.04.2019) sein. Die Messe öffnete da um 10:00 Uhr. Damit wir ungefähr zu dieser Zeit auch dort ankommen, fuhren wir vom Hotel aus gegen 09:30 Uhr los. Eigentlich sollte die Messe nur eine halbe Stunde von unserem Hotel entfernt sein. Da aber nicht nur wir dorthin wollten, kam es zu einem Stau. Wir erreichten erst gegen 10:30 Uhr den Presseparkplatz, auf den wir problemlos gelassen wurden - wie auch viele andere Journalisten vor und nach uns. Daher war kein freier Parkplatz mehr verfügbar. Trotzdem fuhren immer mehr Autos auf den Parkplatz und wurden von den Mitarbeitern hinein gelotst. Da begannen die organisatorischen Probleme, die mich noch weiter aufregen würden. Wir fragten die Mitarbeiter dann nach einer Alternative und uns wurde gesagt, wir sollten auf den Besucherparkplatz ausweichen. Dort dauerte es dann noch mal eine Weile, bis wir auf einen Parkplatz kamen. Zum Glück mussten wir ihn dann auch nicht bezahlen (für normale Besucher kostet einen Parkplatz 6,00 Euro für den Tag).

Nachdem wir endlich geparkt hatten, liefen wir zum Eingang der Messe. Mein Schatz kam mit seinem Besucherticket problemlos in die Messe, doch mein Presseticket wurde von den Scannern abgelehnt. Das machte mich nervös. Ein Mitarbeiter ließ mich dann doch rein - mit dem Hinweis, mich schnellstmöglich zum Pressecenter zu begeben, um mein Presseticket freizuschalten. Uns wurde gesagt, wie wir dahin kamen. Doch auf der Messe werden einige Wege von Sicherheitsmenschen abgesperrt, an denen man nicht vorbeikommt. Als wir auf die ersten Sicherheitsleute trafen, wurden wir zum Informationsschalter geschickte. Dort wurde uns ein Weg beschrieben. Doch diesen durften wir dank der Sicherheitsleute nicht nehmen. Sie wiesen uns mit der Bitte ab, einen anderen Weg zu nehmen. Also folgten wir dieser Anweisung, kamen zu den nächsten Sicherheitsleuten, die uns wiederum genau in die andere Richtung schickten. Mit dem Hinweis darauf, dass ich doch gerade daher kam und weggeschickt wurde, wurden wir trotzdem nicht vorbei gelassen. Das Ende vom Lied war, dass ich aufgab und mein Presseticket nicht freischalten ließ. Ich dachte mir: "Ich bin doch eh schon drin, also was soll's?"


Nach dieser Erfahrung hatte ich schon keine Lust mehr auf die Messe. Ich empfand dies als sehr unorganisiert und nicht gerade besucherfreundlich. Die ganze Messe über war es auch so, dass Wege blockiert wurden und nur zeitweise freigegeben waren. Hätte ich also viele Termine gehabt, wäre ich bestimmt zu einigen zu spät gekommen, weil ich Umwege hätte laufen müssen. Meiner Ansicht nach muss da in Leipzig echt was getan werden. Wenn die Messe nicht so viele Menschen aufnehmen kann, dann müssen die Besuchertickets limitiert sein. So macht es keinen Spaß.

Tatsächlich sind die Wege in den Hallen sehr eng, man wird nur herumgeschubst und kann sich kaum was angucken. In Frankfurt ist es am Messesamstag meist auch nicht viel besser, aber zumindest ein bisschen. Am schlimmsten war es in Leipzig in der "Manga- und Comichalle", in der die Comic Con standfand. Ich liebe ja Manga-Merch, aber das war nicht auszuhalten. Es war so eng und so anstrengend. Man konnte sich nicht in Ruhe umschauen, um weggeschubst zu werden. Aber zur Mangahalle komme ich später noch einmal.

Nach dem schrecklichen Einstieg suchte ich sofort "meinen" Verlag auf und beglückwünschte meinen Verleger und seine Frau (die Autorin Sabrina Georgia) zu ihrem Messedebut. Hierfür hatte ich ihnen eine Fuchs-Handpuppe mit einem Bonbonglas geschenkt. Dann schaute ich mich am Stand um und war überwältigt. Mein Buch "Männer WG" wurde ausgestellt und sogar zum Verkauf als Taschenbuch angeboten. Es ist mein erstes Taschenbuch und ich kam mir ziemlich geehrt vor. Der Verlag hat sogar eine Menge Lesezeichen mit meinem Cover anfertigen lassen und drückte mir einen Stapel davon in die Hand. Das war so schön. Auf dem Banner des Verlags prangte auch mein Name. Das war so schön.


Dann machten wir uns auf den Weg, die Halle 2 zu erkunden und schlenderten ein wenig umher. Die Eindrücke waren überwältigend, aber trotzdem merkte ich, dass so Aktionen wie in Frankfurt fehlten. Ich nahm nicht wirklich viele Lesungen und Interviews wahr. Aber vielleicht habe ich diese einfach nur nicht mitbekommen. Anschließend ging es für uns weiter in Halle 3. Danach trauten wir uns in Halle 1 zu den Cosplayern und Nerds. Wir kämpften uns durch die Menschenmassen, was uns richtig ins Schwitzen brachte. An einem Stand kauften mein Schatz und ich uns eine Manga-Überraschungstüte, womit ich in der Vergangenheit nur schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Und auch dieses Mal war für 30,00 Euro hauptsächlich Schrott enthalten. Wann werden wir daraus was lernen?


Nun war es fast 13:00 Uhr und da sollte ein BookTube-Treffen in Halle 4 bei der Messebuchhandlung stattfinden. Das war echt schön dort, da ich viele Bekannte wiedertraf und drei BookTuberinnen begegnete, die ich schon seit Jahren verfolge, aber noch nie live gesehen habe. Vor allem freute ich mich über meine heiß geliebte Shari (Alles Allerlei). Sie ist im real life noch lustiger, spritziger und sympathischer als sowieso schon im Internet. Das hat so Spaß gemacht. Auch zum ersten Mal traf ich "Kristinchen", die mich ebenfalls erkannt hat. Das war überraschend, weil ich nicht wusste, dass sie auf der Buchmesse war. Toll fand ich auch das Gesprach mit Steffi (LadyoftheBooks), die ich seit fast 10 Jahren auf YouTube verfolge. Aber ich traf auch u.a. "Toto liest" und die beiden Jungs von "TwoHeads" sowie viele neue Leute, die ich nicht unerwähnt lassen möchte. Es war so schön.

Anschließend wollte ich um 14:00 Uhr zu einer Signierstunde von Darkviktory, der gerade sein erstes Buch "One Exit" herausgebracht hatte. Hierfür schleppte ich extra das schwere Teil herum. Allerdings war die Schlange so ewig lang, dass ich mich nicht anstellen wollte. Das war es mir dann doch nicht wert. Für einen einzigen Tag auf der Buchmesse wollte ich nicht ein paar Stunden fürs Anstehen opfern. Also entschied ich mich um und wir holten uns lieber was zu trinken und schauten uns weiter um.

Um 15:00 Uhr war dann noch ein Bookstagrammer-Treffen, aber dort kannte ich niemanden, sodass ich mich dann wieder davon entfernt hatte. Um 16:00 Uhr hatte ich mich mit einer Bekannten verabredet, die nun auch Bücher schreibt und u.a. ein Kinderbuch herausgebracht hat. Dieses wollte ich ihr abkaufen und so machte ich mich auf den Weg in Halle 5. Auf dem Weg dorthin entdeckte ich einen Schweizer Verlag mit einem interessanten Comicbuch, welches das Thema Inklusion in ansprechender Gestaltung beinhaltet. Es geht wohl um einen Superhelden ("Bionicman"), dem eine Hand fehlt. Ich kaufte den Band und wir unterhielten uns noch eine Weile mit dem Verleger. Dann ging es endlich zu Nessy Reich, die mir ihr Buch signiert überreichte. Wir unterhielten uns kurz und sie gab uns den Tipp, den Main-Verlag in Halle 5 zu besuchen, der Bücher aus dem Genre gay romance anbietet. Meine Buch "Männer WG" ist ja auch diesem Genre zugeordnet, wobei es bei mir nicht sehr romantisch oder kitschig zugeht.

Und so war ich hoch erfreut, dass es im Main-Verlag ebenfalls Bücher gibt, die nicht nur dem typischen Klischee von gay romance Werken entsprechen. Dort gibt es Jugendbücher, Krimis und Geschichten mit dramatischer Handlung. Das begeisterte mich total, dass ich dort zwei Bücher kaufte. Das werden wahrscheinlich nicht die einzigen bleiben.

Irgendwann war es dann auch schon 17:00 Uhr und wir entschlossen uns, die Messe noch vor Schließung zu verlassen, damit wir problemlos vom Parkplatz kamen. Wir abeschiedeten uns bei meinem Verlag und verabredeten uns für später zum Essen.

Gegen 17:30 Uhr verließen wir das Gelände, fuhren noch mal ins Hotel und anschließend wieder nach Leipzig rein. Wir trafen meinen Verleger, seine Frau und meine Freundin Teresa (Tell me Teresa) in einem Restaurant und verbrachten noch einen netten Abend miteinander.

Trotz der Startschwierigkeiten war es ein erfolgreicher und schöner Tag. Ich habe zwar das Gefühl, vieles noch verpasst zu haben und nur einen kleinen Eindruck von der Messe erhalten zu haben, aber ich würde eher nicht noch mal nach Leipzig zur Buchmesse fahren. Dafür fand ich die organisatorischen Mängel doch zu erheblich.

Dienstag, 26. März 2019

Ein Wochenende in Leipzig

Da der Verlag, in dem meine Bücher erscheinen, zum ersten Mal einen Stand auf einer Buchmesse hatte, wollte ich ihn moralisch unterstützen und entschloss mich, dieses Jahr ausnahmsweise die Leipziger Buchmesse zu besuchen. Mir reicht ja normalweise dieser Trubel einmal im Jahr in Frankfurt, was für mich ohne Aufwand ist, da ich ganz in der Nähe der Messe wohne. Leipzig war dann doch ein wenig aufwendiger.

Damit es sich aber zumindest ein wenig lohnt, wollten wir den Besuch auf der Buchmesse mit einem kompletten Wochenende in Leipzig verbinden. Daher suchten wir uns ein Hotelzimmer von Freitag bis Sonntag. Da es wegen der Messe recht teuer war, fanden wir nur ein bezahlbares Hotelzimmer in einem Ort, eine halbe Stunde mit dem Auto von Leipzig entfernt. Das nahm ich aber in Kauf und stellte mir das nich so dramatisch vor.

Am Freitag fuhren wir gegen 10:30 Uhr von zuhause los. Die fahrt sollte drei Stunden und 45 Minuten dauern, sodass wir um ca. 14:15 Uhr im Hotel ankommen sollten. Wir hätten unsere Sachen abgestellt und wären gleich nach Leipzig reingefahren, um uns die Stadt anzuschauen. Leider standen wir mehr als 1,5 Stunden im Stau und erreichten unser Hotel in der recht heruntergekommenen Stadt Rötha gegen 16:00 Uhr. Wir waren schockiert von dem Plattenbau, der uns als Hotel verkauft wurde. Von außen sah es wie eine Bruchbude aus und innen roch es mufffig. Doch das Hotelzimmer war im Endeffekt recht in Ordnung. Es war zumindest sauber, wenn auch spartanisch eingerichtet. Für 115 Euro war das aber okay. Nur die Wasserversorgung störte uns ein wenig. Es war kein Druck auf der Brause und teilweise war das Wasser ganz weg - auch in der Toilette. Das hat ein bisschen genervt.

Jedenfalls checkten wir ein, machten uns kurz frisch und fuhren dann weiter nach Leipzig rein. Da kamen wir um kurz nach 17:00 Uhr an. So hatten wir nicht ganze drei Stunden, um durch die Innenstadt zu spazieren und ein wenig zu shoppen. Als die Läden schlossen, gingen wir gemeinsam im Pepper Haus in der Innenstadt essen. Als Dessert wollten wir uns eine Bubble Waffle gönnen und liefen etwa 20 Minuten zu einem Waffelladen, der die anbieten sollte. Leider hatten sie die Maschine schon abgeschaltet und wir bekamen nur eine normale Waffel. Diese war aber ebenfalls lecker. Anschließend machten wir einen Spaziergang zurück zum Auto, fuhren ins Hotel, wo ich sehr bald müde einschlief.

Leider wurde ich am Samstagmorgen schon gegen 04:00 Uhr wach, weil ich so aufgeregt war. Auf der Autofahrt nach Leipzig schickte mir eine Freundin nämlich bereits ein Foto von der Buchmesse aus, auf dem mein Buch "Männer WG" zu sehen war. Mein Verlag hatte mein Buch ausgestellt und damit war auch klar, dass es nun als Taschenbuch erhältlich war. Das haute mich total von den Socken und ich war ziemlich aufgeregt. Ich lag also einige Stunden wach im Bett, bis mein Schatz wach wurde. Wir hatten für den Samstag ein Frühstück im Hotel gebucht, was ganz gut war. Danach ging es mit dem Auto zur Buchmesse. Was dort so passierte, berichte ich morgen in einem seperaten Beitrag.

Nach der Buchmesse am Samstag und einem Essen mit einer Freundin und meinem Verlag besuchten mein Schatz und ich noch spontan einen Nachtflohmarkt in Leipzig. Da wir dort nichts erstanden haben, muss ich hier nicht näher darauf eingehen. Anschließend ging es ins Hotel, wo ich wieder ziemlich schnell einschlief.


Dieses Mal konnte ich aber bis etwa 08:00 Uhr durchschlafen. In Ruhe konnte ich mich fertig machen und sogar noch ein bisschen lesen. Mein Schatz stand um 10:00 Uhr auf. Bis 11:00 Uhr mussten wir ausgecheckt haben.

Auf der Rückfahrt entschlossen wir uns, nicht komplett durchzufahren und eine Pause in einer der Städte zu machen, an denen wir vorbeifuhren, um dort zu Mittag zu essen. Spontan entschieden wir uns für Weimar. Was dort geschah, folgt ebenfalls in einem anderen Beitrag. Schließlich kamen wir um kurz nach 20:00 Uhr abends zuhause an.

Es war ein schönes, ereignisreiches Wochenende mit sehr vielen Eindrücken. Nächstes Jahr werde ich sehr wahrscheinlich nicht nach Leipzig fahren. Einmal diese Erfahrung gemacht zu haben, reicht aus. Trotzdem wird dieses Wochenende gut in Erinnerung bleiben.

Montag, 25. März 2019

[Film] Escape Room

Inhalt: Sechs Menschen erhalten eine Einladung zu einem Escape Room, bei dem sie 10 000 Dollar gewinnen können. Doch als sie das Gebäude betreten, befinden sie sich in einem tödlichen Spiel.

Meine Meinung: Dieser Film konnte vorab großes Interesse bei mir wecken. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen liebe ich Horrorfilme, zum anderen interessiere ich mich für Escape Rooms, obwohl ich selbst noch an keinem teilgenommen habe. Dass aus diesem Thema ein Film gedreht wird, musste früher oder später passieren. Allerdings gab es zuvor schon ähnliche Filme, in denen die Protagonisten sich aus brenzligen Situationen bzw. Räumen befreien mussten. Ich war gespannt, was der Film an Inovationen bieten würde. Leider bot er davon nicht viel. Der Film verläuft sehr vorhersehbar. Sechs Leute mit einer mehr oder minder dramatischen Vorgeschichte erhalten eine Einladung zu einem Escape Room. Überall auf der Welt kann man dieses Spiel mittlerweile spielen. Man lässt sich in einen Raum einsperren und muss versteckte Hinweise innerhalb eines Zeitraums finden, um aus diesem Raum zu entkommen und somit das Spiel zu gewinnen. In diesem Film spielt man allerdings um Leben und Tod und wenn die Protagonisten nicht entkommen können, müssen sie mit ihrem Leben bezahlen. Man kann sich nun vorstellen, wie der Film verläuft, wenn sechs Leute von einem Raum zum nächsten ziehen müssen. Die Räume sind ganz cool, aber hauen mich nicht komplett vom Hocker. Spannend ist es zwar schon, aber wirklich enttäuscht hat es mich, dass dies kein Splatter-Film ist. Es floss kein Blut und das machte es insgesamt meiner Ansicht nach ein wenig lahm. Ich hatte mir mehr erhofft.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗

Regie: Adam Robitel
Darsteller: Taylor Russell, Logan Miller, Deborah Ann Woll, Tyler Labine, Jay Ellis, Nik Dodani, Jessica Sutton
Musik: John Carey, Brian Tyler
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsjahr: 2019
Laufzeit: 100 Minuten

Sonntag, 24. März 2019

[Elementum 4] Heiße Luft - Kapitel 3


Der Schulalltag hatte die Jugendlichen wieder. Im Großen und Ganzen verlief alles seinen gewohnten Gang, auch wenn Marina sichtlich unter ihrem Tutor litt.
     Sie saß mit Robin, Aria und Iggy gemeinsam beim Mittagessen, als sie über Herrn Dreizack klagte:
     »Herr von Zimmenthal erkannte meine Leistungen nicht an, aber Herr Dreizack ignoriert mich völlig. Er nimmt mich dran und ich kann mein Wissen nicht unter Beweis stellen. Im Praxisschwerpunkt nahm Herr von Zimmenthal mich meist als Vorzeigeschülerin, um mich dann hinterher doch wieder nieder zu machen. Bei Herrn Dreizack kann ich nicht mal meine Wasserfähigkeiten präsentieren. Ich habe das Gefühl, er sabotiert mich.«
     »Vielleicht nervt ihn auch nur deine Besserwisserei«, flüsterte Iggy leise.
     »Wie bitte?«, hakte Marina nach.
     »Ach nichts«, gab der Feuer-Elementarist kleinlaut zurück.
     »Rein objektiv kann er dir dafür aber keine schlechten Noten geben«, versuchte nun Aria ihre Freundin aufzumuntern.
     Marina nickte und seufzte dennoch:
     »Trotzdem ist das ziemlich demotivierend.«

Samstag, 23. März 2019

[Film] Captain Marvel

Inhalt: Vers ist eine Kämpferin der Kree, die mit anderen versucht, die Planeten vor der Invasion der Skrull zu beschützen. Bei einer Mission landet sie auf der Erde und kommt einem Geheimnis auf die Spur.

Meine Meinung: Auf diesen Film habe ich sehr lange gewartet und ich war sehr gespannt, was mich bei der neuen Superheldin erwarten würde. Viel wusste ich bislang nicht von Captain Marvel, aber ich erhoffte mir viel. In diesem Film geht es um Vers, die für das außerirdische Volk der Kree arbeitet und kämpft. Sie möchte die Invasion der Skrull verhindern. Dabei machen ihr ihre eigenen Erinnerungslücken zu schaffen. Sie weiß nicht viel von ihrer Vergangenheit. Doch als sie zufällig auf der Erde landet, kommt sie dem Geheimnis ihrer Identität auf die Spur. Die Story ist sehr verwirrend und anfangs blickt man nicht wirklich durch. Das ist ein wenig anstrengend, aber interessant. Allerdings fehlte mir von Anfang an der Humor. Der Streifen enthält auch einen Plot-Twist, der mich leider nicht überzeugte und mir leider zu plump erschien. Die Superheldin finde ich cool und auch dass der Film in den 90er-Jahren spielt, mag ich sehr. Das ist das Jahrzehnt meiner Kindheit. Allerdings fehlt mir das gewisse Etwas. Ich hatte mir mehr erhofft und wir sind von Marvel auch mittlerweile hohe Standarts gewohnt. Da kann dieser Film leider nicht so mithalten. Er war okay und sehenswert, aber nicht überragend.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Regie: Ryan Fleck, Anna Boden
Darsteller: Brie Larson, Samuel L. Jackson, Jude Law, Ben Mendelsohn
Musik: Pinar Toprak
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsjahr: 2019
Laufzeit: 124 Minuten

Freitag, 22. März 2019

[Gesellschaftsspiel] Phase 10

Heute möchte ich ein Kartenspiel vorstellen, welches ich vor kurzem zum ersten Mal gespielt habe. Es ist das Spiel "Phase 10", was in zehn Phasen gespielt wird, wie der Titel bereits verrät.

Hierbei bekommen die Mitspieler in jeder Runde zehn Karten, die sie loswerden müssen. Wie sie das machen müssen, erfahren sie von einer Karte, auf der die zehn Phasen abgebildet sind. In jeder der zehn Phasen müssen die Mitspieler bestimmte Kombinationen an Karten gesammelt haben, um sie ablegen zu können. Diese Kombinationen können aus Karten der selben Zahl, der selben Farbe oder einer Zahlenreihe bestehen. In jeder Runde müssen die Spieler abwechselnd zunächst eine Karte ziehen und eine ablegen. Sobald sie die richtige Kombination der Karten, die sie auf der Hand liegen haben, besitzen, dürfen sie ihre Karten ablegen. Auch die anderen Spieler haben diese Möglichkeit. Liegen Karten auf dem Tisch, dürfen die Spieler, die bereits abgelegt haben, ihre restlichen Karten an die Karten auf dem Tisch anlegen, was ein bisschen an Rommé erinnert. Sind alle Karten eines Spielers abgelegt, hat er die Runde gewonnen und er darf sich in der nächsten Runde mit der nächsten Phase befassen. Die anderen Spieler dürfen auch in die nächste Phase aufsteigen, wenn sie die aktuelle Phase "überstanden" haben. Trotzdem werden die Punkte der restlichen Karten auf der Hand als Minuspunkte gezählt. Die Spieler, die keine Karten ablegen konnten, bleiben in der Phase, in der sie waren.

Mir hat das Spiel gut gefallen, obwohl es auch ein paar Kritikpunkte gibt. Die Anleitung ist meiner Ansicht nach nicht eindeutig und wir haben einfach so gespielt, wie es für uns Sinn gemacht hat. Darüber hinaus ist es nicht schwer, die Phasen zu erreichen. Wir haben zu zweit gespielt und wir haben beide mühelos die zehnte Phase geschafft. Am Ende kam es nur auf die Minuspunkte an. Ich hatte viel weniger Minuspunkte als mein Mitspieler. Hätte ich aber die zehnte Phase nicht geschafft, hätte ich knallhart verloren. Das finde ich ebenfalls nicht sehr gerecht. Wenn das passiert wäre, hätte ich mich sehr geärgert. Wahrscheinlich ist das Spiel interessanter, wenn man es mit mehreren spielt.

Donnerstag, 21. März 2019

[Film] Die Schlümpfe - Das verlorene Dorf

Inhalt: Jeder Schlumpf hat seine eigene Persönlichkeit. Schlumpfine zweifelt an sich. Was ist ihre Persönlichkeit? Plötzlich trifft sie einen unbekannten Schlumpf im Wald und will wissen, woher er kommt. Sie macht sich auf die Suche und landet in einem verlorenen Dorf.

Meine Meinung: Als Kind habe ich die Zeichentrickserie der Schlümpfe geliebt. Auch die Comics habe ich gelesen. Vor ein paar Jahren erschienen dann die ersten Realverfilmungen mit den Schlümpfen, die ich nur mittelmäßig fand. Der neuste Film ist ein vollständig animierter Film und knüpft eher an die Zeichentrickserie an. Allerdings bringt sie neue Aspekte mit, die mir nicht so gefallen wollen. Zum einen hat Gargamel plötzlich neben seiner Katze noch einen Vogel, der ihm dient. Woher kommt dieser? Dann ist die Haupthandlung die, dass Schlumpfine nicht so wirklich weiß, was ihre Persönlichkeit ist und sich auf die Suche nach ihr macht. Dabei stößt sie auf ein geheimes Dorf, in dem nur weibliche Schlümpfe wohnen. Wieso gab es dieses Dort nicht in der Serie? Und was ist mit den weiblichen Schlümpfen, die es in der Serie gab, wie das Mädchen Sassette oder Großmutter Schlumpf Nanny? Diese werden gar nicht erwähnt. Die Handlung war ganz nett und vielleicht werden Kinder, die die Schlümpfe nicht so gut kennen, den Film mögen.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Synchronstimmen: Lena Gercke, Nora Tschirna 
Regisseur(e): Kelly Asbury 
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung 
Studio: Sony Pictures Home Entertainment 
Erscheinungsjahr: 2017 
Spieldauer: 86 Minuten

Mittwoch, 20. März 2019

[SchreibUpdate] März 2019

In den letzten Wochen hatte ich sehr viel um die Ohren, sodass ich eigentlich gar nicht zum Schreiben gekommen bin. Ich habe so viele Ideen im Kopf, die ich leider nicht umsetzen konnte. Ein Buchidee, die ich mal hatte, habe ich wieder aufgegriffen. Ich hatte das Buch schon mal geplottet und das habe ich mir noch einmal durchgelesen. Und trotz der langen Zeit, die seither vergangen sind, gefällt mir die Idee nach wie vor. So muss ich diese Idee doch mal wirklich in Angriff nehmen und umsetzen. Ich hoffe, ich komme bald mal dazu. Ansonsten will ich weiter an meiner Kinderbuch-Märchenidee weiterarbeiten.

Dienstag, 19. März 2019

[Buch] American Woman von Galye Tufts

Inhalt: Seit 27 Jahren lebt die Kabarettistin in Deutschland, aber ihre Wurzeln sind amerikanisch. Als Donald Trump zum Präsidenten gewählt wurde, warf sie das aus der Bahn. Trotzdem liebt sie ihr Heimatland.

Meine Meinung: Nach einem Besuch ihres Live-Programms war ich sehr neugierig auf ihr Buch geworden. Darin beschreibt die amerikanischstämmige Kabarattistin, wie sie in den USA aufwuchs und dann nach Deutschland kam. Hier fand sie ein neues Zuhause, wobei sie ihre amerikanischen Wurzen nicht vergessen hat. Nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten konnte sie die Welt nicht mehr verstehen. Trotzdem verrät uns die Entertainerin, was sie an beiden Ländern, ihrer Heimat und ihrer Wahl-Heimat, liebt. Das hat mir sehr gut gefallen. Es war eine gute Mischung aus Biografie, Comedy und politischer Auseinandersetzung mit Themen wie Integration, Diskriminierung und Diversität. Das Buch gibt Hoffnung und lässt uns doch irgendwie Sympathie für die USA gewinnen. Es ist abwechslungsreich, heiter und lustig sowie äußerst interessant. Besonders geeignet ist es für Leute, die diese tolle Frau mögen und gerne mal ein Buch in ihrem außergewöhnlich "denglischem" Sprachstil lesen wollen. Ich bin absolut begeistert.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 240 Seiten 
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1. (14. Juni 2017) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3746633222 
ISBN-13: 978-3746633220