Montag, 4. Februar 2019

[Film] Pokémon - Der Film: Du bist dran!

Inhalt: Endlich bekommt Ash sein erstes Pokémon von Professor Eich. Da er zu spät kommt, bleibt für ihn nur ein störrisches Pikachu übrig. Die beiden müssen sich zusammenraufen, um ihre ersten Abenteuer zu bestehen.

Meine Meinung: Ganz zufällig stieß ich bei den Neuerscheinungen auf Netflix auf diesen Pokémon-Film, der wieder die Anfänge von Ash und Pikachu aufgreift. Aus nostalgischen Gründen musste ich ihn sehen. Der Film beginnt auch wie der Anime. Ash darf sich sein erstes Pokémon von Professor Eich abholen. Dieses ist ein störrisches Pikachu und der Anfang ihrer Freundschaft ist schwer. Wie im Anime müssen sie einen Habitak-Angriff überstehen, um sich zusammenzuraufen. Dann passieren einige Dinge im Schnelldurchlauf. Beispielsweise fängt er Raupy wie im Anime. Ich fühle mich wohl beim Schauen, weil ich mich an damals erinnerte und dieses Mal diese Geschichte mit einer tollen Grafik und tollen Animationen erleben darf. Visuell gesehen ist der Streifen richtig toll. Doch plötzlich ist alles anders. Anders als in der Serie trifft Ash nicht auf Misty und Rocko. Stattdessen lernt er zwei andere Wegbegleiter kennen. Außerdem war es in der ersten Staffel der Serie so, dass nur die erste Generation der Pokémon auftauchte. Hier gibt es schon alle Pokémon - auch die aus Sonne und Mond. Ich frage mich nur, warum der Animationsstil dem von damals ähnelt und nicht der aus Sonne/Mond aufgegriffen wird. Jedenfalls geht es in dem Film darum, das legendäre Pokémon Ho-oh zu finden, welches Ash im Film (aber auch am Anfang der Serie) begegnet. Im Anime habe ich immer darauf gewartet, dass Ash noch mal auf Ho-oh triffe, aber irgendwann habe ich den Anime nicht mehr geschaut, weil es mir nicht mehr gefallen hat. Für mich hat sich diese Sache nun endlich irgendwie aufgelöst. Auf der einen Seite verwirrt mich diese alternative Handlung und es stört mich, dass es nicht so abläuft wie gewohnt. Auf der anderen Seite fand ich den Film schön und stellenweise sogar recht emotional. Das Ende war ziemlich blass. Da hatte ich mehr erwartet, aber ansonsten hat mir der Film zugegebenermaßen gut gefallen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Regisseur(e): Kunihiko Yuyama 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Polyband/WVG 
Erscheinungsjahr: 2017 
Spieldauer: 109 Minuten