Montag, 25. März 2019

[Film] Escape Room

Inhalt: Sechs Menschen erhalten eine Einladung zu einem Escape Room, bei dem sie 10 000 Dollar gewinnen können. Doch als sie das Gebäude betreten, befinden sie sich in einem tödlichen Spiel.

Meine Meinung: Dieser Film konnte vorab großes Interesse bei mir wecken. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen liebe ich Horrorfilme, zum anderen interessiere ich mich für Escape Rooms, obwohl ich selbst noch an keinem teilgenommen habe. Dass aus diesem Thema ein Film gedreht wird, musste früher oder später passieren. Allerdings gab es zuvor schon ähnliche Filme, in denen die Protagonisten sich aus brenzligen Situationen bzw. Räumen befreien mussten. Ich war gespannt, was der Film an Inovationen bieten würde. Leider bot er davon nicht viel. Der Film verläuft sehr vorhersehbar. Sechs Leute mit einer mehr oder minder dramatischen Vorgeschichte erhalten eine Einladung zu einem Escape Room. Überall auf der Welt kann man dieses Spiel mittlerweile spielen. Man lässt sich in einen Raum einsperren und muss versteckte Hinweise innerhalb eines Zeitraums finden, um aus diesem Raum zu entkommen und somit das Spiel zu gewinnen. In diesem Film spielt man allerdings um Leben und Tod und wenn die Protagonisten nicht entkommen können, müssen sie mit ihrem Leben bezahlen. Man kann sich nun vorstellen, wie der Film verläuft, wenn sechs Leute von einem Raum zum nächsten ziehen müssen. Die Räume sind ganz cool, aber hauen mich nicht komplett vom Hocker. Spannend ist es zwar schon, aber wirklich enttäuscht hat es mich, dass dies kein Splatter-Film ist. Es floss kein Blut und das machte es insgesamt meiner Ansicht nach ein wenig lahm. Ich hatte mir mehr erhofft.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗

Regie: Adam Robitel
Darsteller: Taylor Russell, Logan Miller, Deborah Ann Woll, Tyler Labine, Jay Ellis, Nik Dodani, Jessica Sutton
Musik: John Carey, Brian Tyler
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsjahr: 2019
Laufzeit: 100 Minuten

Sonntag, 24. März 2019

[Elementum 4] Heiße Luft - Kapitel 3


Der Schulalltag hatte die Jugendlichen wieder. Im Großen und Ganzen verlief alles seinen gewohnten Gang, auch wenn Marina sichtlich unter ihrem Tutor litt.
     Sie saß mit Robin, Aria und Iggy gemeinsam beim Mittagessen, als sie über Herrn Dreizack klagte:
     »Herr von Zimmenthal erkannte meine Leistungen nicht an, aber Herr Dreizack ignoriert mich völlig. Er nimmt mich dran und ich kann mein Wissen nicht unter Beweis stellen. Im Praxisschwerpunkt nahm Herr von Zimmenthal mich meist als Vorzeigeschülerin, um mich dann hinterher doch wieder nieder zu machen. Bei Herrn Dreizack kann ich nicht mal meine Wasserfähigkeiten präsentieren. Ich habe das Gefühl, er sabotiert mich.«
     »Vielleicht nervt ihn auch nur deine Besserwisserei«, flüsterte Iggy leise.
     »Wie bitte?«, hakte Marina nach.
     »Ach nichts«, gab der Feuer-Elementarist kleinlaut zurück.
     »Rein objektiv kann er dir dafür aber keine schlechten Noten geben«, versuchte nun Aria ihre Freundin aufzumuntern.
     Marina nickte und seufzte dennoch:
     »Trotzdem ist das ziemlich demotivierend.«
     In diesem Moment kam Jojo in die Mensa. Doch der Muskelprotz kam nicht allein. Er lief Hand in Hand mit Arias ehemaliger Zimmergenossin Brisa. Den Jugendlichen fielen beinahe die Augen aus dem Kopf, als sie das sahen. Besonders Aria war schockiert.
     »Hallo, Freunde«, begrüßte sie die hübsche Luft-Elementaristin, als sie mit Jojo den Tisch erreicht hatte. »Wie geht es euch?«
     »Brisa?«, wunderte sich Aria. »Was soll das bedeuten.« Die blonde Luft-Elementaristin erhob sich, stellte sich direkt vor das Paar und deutete mit dem Zeigefinger wild auf die Hände der beiden.
     »Seid ihr zusammen?«, wollte Robin wissen.
     Der ruhige Jojo nickte lediglich, während Brisa freudestrahlend grinste.
     Aria konnte es nicht fassen, aber sie dachte sich, dass es zu Brisa passte. Sie machte sich an den muskulösesten Typen der Schule ran, was an ihrer Seite wie ein nettes Accessoire aussah.
     Zwischen Brisa und Aria hatte sich in jüngster Zeit eine gewisse Rivalität entwickelt. Beide waren zwei sehr hübsche Blondinen, wobei Arias Haar glatt über die Schulter fielen, während Brisas Haar länger und gewellt war. Als sie sich für kurze Zeit ein Zimmer teilen mussten, zeigte sich, dass Brisa viel Wert auf Markenklamotten und Schminke legte. Sie verbrachte Stunden im Bad und hielt sich für eine Prinzessin. Als sie beide gemeinsamen zum Tanzen in einen Club gingen, stahl Aria ihr vollkommen die Show und zog die Blicke der Jungs auf sich. Da wurde Brisa vollkommen eifersüchtig und seitdem hasste sie Aria. Warum also machte sie sich ausgerechnet an jemanden heran, der zu Arias Freundeskreis gehörte?
     »Dürfen wir uns zu euch setzen?«, fragte Brisa, wartete aber keine Antwort ab und zog Jojo mit sich, als sie ebenfalls an dem Tisch Platz nahmen.
     »Wie es das denn passiert?«, wollte Aria wissen, als sie sich ebenfalls wieder an ihren Platz setzte. Sie klang sehr schnippisch dabei.
     »Es war Liebe auf den ersten Blick«, posaunte Brisa mit großen Gesten aus und schaute mit ihren langen Wimpern klimpernd Jojo an.
     »Ach wirklich?«, stöhnte Aria. »Wir gehen seit letztem Sommer gemeinsam auf diese Schule und nicht erst seit gestern.«
     Brisa überspielte diese Aussage mit einem schrillen Lachen. Jojo zuckte nur mit den Schultern.
     »Na herzlichen Glückwunsch«, sprach nun Iggy und klopfte Jojo auf die Schulter.
     Innerlich musste der Rotschopf an Peter denken. Dieser Junge war ebenfalls ein Schüler des Haus 4E und Erd-Elementarist. Er teilte sich bis vor kurzem ein Zimmer mit Jojo und war tierisch in den Muskelprotz verschossen. Noch immer war er hinter ihm her. Was würde er nun sagen, wenn er erfuhr, dass Jojo nun eine Freundin hatte. Er würde zu Tode betrübt sein.
     Doch da wurde der Feuer-Elementarist aus seinen Gedanken gerissen. Über die Lautsprecher kam eine Durchsage von Rektorin Funke:
     »Ich bitte um die Aufmerksamkeit von Robin Held. Bitte kommen Sie sofort in mein Büro.«
     Alle am Tisch sahen das junge Elementum an. Er wunderte sich über den Ausruf und fragte sich, ob etwas passiert war. Er stand auf, entschuldigte sich bei seinen Freunden und bevor er sich auf den Weg, in das Büro von Serafina Funke machte, gab er seiner Freundin Marina noch einen Kuss.

Als er schon zum zweiten Mal in dieser Woche das Büro der Rektorin betrat, hätte er nicht damit gerechnet, dass eine ältere Dame mit etwa fünfzig Jahren in einem auffälligen blauen Kleid mit puffigen Ärmeln und funkelnden Schmuck darin saß und auf Robin wartete.
     »Setzen Sie sich, Herr Held«, forderte die Schulleiterin das Elementum auf. Er nahm auf dem Stuhl neben der scheinbar sehr noblen Dame Platz. Mit ihrem auftoupierten, dunkelbraunen Haar und dem stark geschminkten Gesicht sah sie aus, als ob sie auf eine feine Cocktailparty ging. Daneben sah Robin mit seinem alten, weißen T-Shirt und ungekämmten blonden Haaren ein wenig underdressed aus.
     »Herr Held, dass ist Frau Elma von Zimmenthal.«
     Bei dem Namen erschrak das Elementum. Er traute seinen Ohren nicht. Wieder jemand mit dem Namen seines verhassten Ex-Lehrers, der sich seinen Tod wünschte. Wer war sie und was wollte sie von ihm?
     »Machen Sie sich keine Sorge«, sprach nun die Dame selbst. Sie klang sehr würdevoll, aber eben auch ein wenig arrogant. »Tiberius ist mein Exmann. Ich hatte mich schon vor einiger Zeit von ihm scheiden lassen, weil sich unsere Einstellungen sehr unterscheiden. Ich bedaure sehr, was er Ihnen angetan hat.«
     Robin blickte sie skeptisch an.
     »Ach, das gilt übrigens auch für meinen Sohn Kelvin. Tiberius hat ihn leider auf die schiefe Bahn gebracht und ich konnte das nicht verhindern.« Theatralisch fuhr sie ihre Rückhand zur Stirn.
     »Und was wollen Sie nun von mir?«, wollte Robin wissen, der noch immer an die Glaubwürdigkeit dieser Frau zweifelte.
     »Als Entschädigung für die Unannehmlichkeiten habe ich Ihrer Schulleiterin erklärt, dass ich zukünftig ihre Wochenendlehrgänge vollständig finanziere. Ich möchte Sie dabei unterstützen, stärker zu werden und solchen Menschen wie meinem Exmann das Handwerk zu legen.«
     »Das ist sehr großzügig von ihnen«, entgegnete Serafina Funke der Dame.
     Doch Robin glaubte, dass die Sache einen Haken hatte, obwohl er jetzt noch nicht wissen könnte, was dies sein könnte. Die Ausflüge werden von der Schule organisiert und daher hat sie wohl kaum Einfluss. Trotzdem blieb er skeptisch.
     Die Rektorin blickte den Schüler erwartungsvoll an, doch er kapierte nicht, was sie wollte. Elma von Zimmenthal bemerkte dies und daher sagte sie einfach:
     »Sie müssen sich nicht dafür bei mir bedanken. Ich kann verstehen, dass sie eine gewisse Abneigung den von Zimmenthals gegenüber hegen. Ich erwarte daher nichts von Ihnen.«
     »Frau von Zimmenthal...«, begann nun Serafina Funke.
     »Nein«, unterbrach sie die Dame, »es ist schon gut. Ich muss nun auch weiter.«
     Sie erhob sich, schüttelte zunächst der Rektorin die Hand und reichte sie dann Robin. Erst zögerte er, schlug aber dann doch ein. Dann begleitete Frau Funke sie zur Tür und die Dame verschwand.
     Die Schulleiterin ging zurück zu ihrem Schreibtisch, setzte sich hin und funkelte Robin böse an.
     »Was?«, fragte er gespielt unschuldig nach.
     »Sie hätten mehr Dankbarkeit zeigen können, Herr Held. Ich weiß, dass Sie normalerweise sehr respektvoll sind, aber das war nicht die feine englische Art.«
     »Entschuldigen Sie, Frau Funke«, gab er patzig zurück, »aber ihr Ehemann hat mich mehrfach versucht zu töten. Bei Herrn Quinn hatte er es sogar geschafft.«
     »Robin, Sie können ihr nicht die Schuld für die Taten ihres Mannes geben. Sie hat sich von ihm scheiden lassen und das wahrscheinlich nicht ohne Grund. Sie ist wahrscheinlich auf unserer Seite.«
     »Und was ist mit ihrem Sohn Kelvin? Mutterliebe übersteigt alles.«
     »Das bedeutet aber nicht, dass Mütter alles gutheißen, was ihre Kinder anstellen.«
     »Das sehe ich anders«, entgegnete Robin mit einer derartigen Vehemenz, dass er sich selbst erschrak, sich so seiner Schulleiterin gegenüber zu verhalten.
     »Nun, gut«, sprach Frau Funke nach einigen Sekunden weiter. »Wir sollten uns beruhigen. Ich bin sehr dankbar, dass Frau von Zimmenthal einige Kosten übernimmt. Das müssen Sie ja nicht so sehen. Sie dürfen jetzt gehen.«
     Robin nickte, stand auf und verließ das Büro der Schulleiterin. Nach all den Vorkommnissen in der Vergangenheit konnte er nicht begreifen, warum Frau Funke derart naiv war. Zuerst stellte sie Narius Dreizack als neuen Lehrer ein und dann ließ sie sich auf ein Geschäft mit einer ein, die den von Zimmenthal trug. Diese Familie hatte in der Vergangenheit nur für Katastrophen gesorgt. Und nun war sein Schicksal noch immer mit einer Person verknüpft, die aus dieser Sippe stammte. Das passte dem Siebzehnjährigen überhaupt nicht. Er nahm sich vor, stets seine Augen offen zu halten und genau zu beobachten, was passierte. Er würde sich nicht so einfach einlullen lassen. Er bereitete sich innerlich darauf vor, dass man ihm nach wie vor an den Kragen wollte und er entschloss sich, vorbereitet zu sein.

Samstag, 23. März 2019

[Film] Captain Marvel

Inhalt: Vers ist eine Kämpferin der Kree, die mit anderen versucht, die Planeten vor der Invasion der Skrull zu beschützen. Bei einer Mission landet sie auf der Erde und kommt einem Geheimnis auf die Spur.

Meine Meinung: Auf diesen Film habe ich sehr lange gewartet und ich war sehr gespannt, was mich bei der neuen Superheldin erwarten würde. Viel wusste ich bislang nicht von Captain Marvel, aber ich erhoffte mir viel. In diesem Film geht es um Vers, die für das außerirdische Volk der Kree arbeitet und kämpft. Sie möchte die Invasion der Skrull verhindern. Dabei machen ihr ihre eigenen Erinnerungslücken zu schaffen. Sie weiß nicht viel von ihrer Vergangenheit. Doch als sie zufällig auf der Erde landet, kommt sie dem Geheimnis ihrer Identität auf die Spur. Die Story ist sehr verwirrend und anfangs blickt man nicht wirklich durch. Das ist ein wenig anstrengend, aber interessant. Allerdings fehlte mir von Anfang an der Humor. Der Streifen enthält auch einen Plot-Twist, der mich leider nicht überzeugte und mir leider zu plump erschien. Die Superheldin finde ich cool und auch dass der Film in den 90er-Jahren spielt, mag ich sehr. Das ist das Jahrzehnt meiner Kindheit. Allerdings fehlt mir das gewisse Etwas. Ich hatte mir mehr erhofft und wir sind von Marvel auch mittlerweile hohe Standarts gewohnt. Da kann dieser Film leider nicht so mithalten. Er war okay und sehenswert, aber nicht überragend.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Regie: Ryan Fleck, Anna Boden
Darsteller: Brie Larson, Samuel L. Jackson, Jude Law, Ben Mendelsohn
Musik: Pinar Toprak
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsjahr: 2019
Laufzeit: 124 Minuten

Freitag, 22. März 2019

[Gesellschaftsspiel] Phase 10

Heute möchte ich ein Kartenspiel vorstellen, welches ich vor kurzem zum ersten Mal gespielt habe. Es ist das Spiel "Phase 10", was in zehn Phasen gespielt wird, wie der Titel bereits verrät.

Hierbei bekommen die Mitspieler in jeder Runde zehn Karten, die sie loswerden müssen. Wie sie das machen müssen, erfahren sie von einer Karte, auf der die zehn Phasen abgebildet sind. In jeder der zehn Phasen müssen die Mitspieler bestimmte Kombinationen an Karten gesammelt haben, um sie ablegen zu können. Diese Kombinationen können aus Karten der selben Zahl, der selben Farbe oder einer Zahlenreihe bestehen. In jeder Runde müssen die Spieler abwechselnd zunächst eine Karte ziehen und eine ablegen. Sobald sie die richtige Kombination der Karten, die sie auf der Hand liegen haben, besitzen, dürfen sie ihre Karten ablegen. Auch die anderen Spieler haben diese Möglichkeit. Liegen Karten auf dem Tisch, dürfen die Spieler, die bereits abgelegt haben, ihre restlichen Karten an die Karten auf dem Tisch anlegen, was ein bisschen an Rommé erinnert. Sind alle Karten eines Spielers abgelegt, hat er die Runde gewonnen und er darf sich in der nächsten Runde mit der nächsten Phase befassen. Die anderen Spieler dürfen auch in die nächste Phase aufsteigen, wenn sie die aktuelle Phase "überstanden" haben. Trotzdem werden die Punkte der restlichen Karten auf der Hand als Minuspunkte gezählt. Die Spieler, die keine Karten ablegen konnten, bleiben in der Phase, in der sie waren.

Mir hat das Spiel gut gefallen, obwohl es auch ein paar Kritikpunkte gibt. Die Anleitung ist meiner Ansicht nach nicht eindeutig und wir haben einfach so gespielt, wie es für uns Sinn gemacht hat. Darüber hinaus ist es nicht schwer, die Phasen zu erreichen. Wir haben zu zweit gespielt und wir haben beide mühelos die zehnte Phase geschafft. Am Ende kam es nur auf die Minuspunkte an. Ich hatte viel weniger Minuspunkte als mein Mitspieler. Hätte ich aber die zehnte Phase nicht geschafft, hätte ich knallhart verloren. Das finde ich ebenfalls nicht sehr gerecht. Wenn das passiert wäre, hätte ich mich sehr geärgert. Wahrscheinlich ist das Spiel interessanter, wenn man es mit mehreren spielt.

Donnerstag, 21. März 2019

[Film] Die Schlümpfe - Das verlorene Dorf

Inhalt: Jeder Schlumpf hat seine eigene Persönlichkeit. Schlumpfine zweifelt an sich. Was ist ihre Persönlichkeit? Plötzlich trifft sie einen unbekannten Schlumpf im Wald und will wissen, woher er kommt. Sie macht sich auf die Suche und landet in einem verlorenen Dorf.

Meine Meinung: Als Kind habe ich die Zeichentrickserie der Schlümpfe geliebt. Auch die Comics habe ich gelesen. Vor ein paar Jahren erschienen dann die ersten Realverfilmungen mit den Schlümpfen, die ich nur mittelmäßig fand. Der neuste Film ist ein vollständig animierter Film und knüpft eher an die Zeichentrickserie an. Allerdings bringt sie neue Aspekte mit, die mir nicht so gefallen wollen. Zum einen hat Gargamel plötzlich neben seiner Katze noch einen Vogel, der ihm dient. Woher kommt dieser? Dann ist die Haupthandlung die, dass Schlumpfine nicht so wirklich weiß, was ihre Persönlichkeit ist und sich auf die Suche nach ihr macht. Dabei stößt sie auf ein geheimes Dorf, in dem nur weibliche Schlümpfe wohnen. Wieso gab es dieses Dort nicht in der Serie? Und was ist mit den weiblichen Schlümpfen, die es in der Serie gab, wie das Mädchen Sassette oder Großmutter Schlumpf Nanny? Diese werden gar nicht erwähnt. Die Handlung war ganz nett und vielleicht werden Kinder, die die Schlümpfe nicht so gut kennen, den Film mögen.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Synchronstimmen: Lena Gercke, Nora Tschirna 
Regisseur(e): Kelly Asbury 
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung 
Studio: Sony Pictures Home Entertainment 
Erscheinungsjahr: 2017 
Spieldauer: 86 Minuten

Mittwoch, 20. März 2019

[SchreibUpdate] März 2019

In den letzten Wochen hatte ich sehr viel um die Ohren, sodass ich eigentlich gar nicht zum Schreiben gekommen bin. Ich habe so viele Ideen im Kopf, die ich leider nicht umsetzen konnte. Ein Buchidee, die ich mal hatte, habe ich wieder aufgegriffen. Ich hatte das Buch schon mal geplottet und das habe ich mir noch einmal durchgelesen. Und trotz der langen Zeit, die seither vergangen sind, gefällt mir die Idee nach wie vor. So muss ich diese Idee doch mal wirklich in Angriff nehmen und umsetzen. Ich hoffe, ich komme bald mal dazu. Ansonsten will ich weiter an meiner Kinderbuch-Märchenidee weiterarbeiten.

Dienstag, 19. März 2019

[Buch] American Woman von Galye Tufts

Inhalt: Seit 27 Jahren lebt die Kabarettistin in Deutschland, aber ihre Wurzeln sind amerikanisch. Als Donald Trump zum Präsidenten gewählt wurde, warf sie das aus der Bahn. Trotzdem liebt sie ihr Heimatland.

Meine Meinung: Nach einem Besuch ihres Live-Programms war ich sehr neugierig auf ihr Buch geworden. Darin beschreibt die amerikanischstämmige Kabarattistin, wie sie in den USA aufwuchs und dann nach Deutschland kam. Hier fand sie ein neues Zuhause, wobei sie ihre amerikanischen Wurzen nicht vergessen hat. Nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten konnte sie die Welt nicht mehr verstehen. Trotzdem verrät uns die Entertainerin, was sie an beiden Ländern, ihrer Heimat und ihrer Wahl-Heimat, liebt. Das hat mir sehr gut gefallen. Es war eine gute Mischung aus Biografie, Comedy und politischer Auseinandersetzung mit Themen wie Integration, Diskriminierung und Diversität. Das Buch gibt Hoffnung und lässt uns doch irgendwie Sympathie für die USA gewinnen. Es ist abwechslungsreich, heiter und lustig sowie äußerst interessant. Besonders geeignet ist es für Leute, die diese tolle Frau mögen und gerne mal ein Buch in ihrem außergewöhnlich "denglischem" Sprachstil lesen wollen. Ich bin absolut begeistert.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 240 Seiten 
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1. (14. Juni 2017) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3746633222 
ISBN-13: 978-3746633220

Montag, 18. März 2019

[Film] Isn't it romantic

Inhalt: Die Architektin Natalie ist dick und wird nicht wirklich ernst genommen. Auch die Männer scheinen in ihren Augen kein Interesse für sie zu haben. Doch eines Tages stößt sie sich den Kopf und ihr Leben verwandelt sich in eine romantische Komödie.

Meine Meinung: Ich liebe die Schauspielerin Rebel Wilson und daher musste ich ihren neuen Film unbedingt sehen. Darin spielt sie Natalie, eine übergewichtige Architektin, die in ihrer Firma nicht ernst genommen wird und ihrer Ansicht nach kein Glück mit den Männern hat. Ihrer gute Arbeitskollegin steht total auf romantische Komödien, die Natalie aber nur doof findet. Als sie sich ihren Kopf stößt und im Krankenhaus aufwacht, hat sich ihr Leben total verändert. Alles ist wie in einer romantischen Komödie und das nervt Natalie total. Sie will aus diesem "Albtraum" erwachen, aber das gelingt ihr nicht. Anfangs fand ich die Gags ziemlich platt, doch als ich die Idee des Films erkannte, fand ich die Handlung sehr innovativ und interessant. Es gibt viele Stellen, in denen ich lachen musste. Dass romantische Komödien auf klischeehafte Weise überspitzt dargestellt wurden, öffnete mir die Augen für dieses Filmgenre. Viele Sachen waren mir selbst nicht einmal bewusst. Ich liebe es, wenn Filme sich quasi selbst aufs Korn nehmen können. Selbstironie ist genial und so feiere ich den Film sehr.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Regie: Todd Strauss-Schulson
Darsteller: Rebel Wilson, Liam Hemsworth, Adam DeVine, Priyanka Chopra
Musik: John Debney
FSK: 12
Erscheinungsjahr: 2019
Laufzeit: 89 Minuten

Sonntag, 17. März 2019

[Elementum 4] Heiße Luft - Kapitel 2


 »Frau Funke, wir müssen mit Ihnen reden«, begann Robin, als sich die fünf Jugendlichen vor die Rektorin stellten.
     »Bitte gehen Sie in Ihren Unterricht. Das Gespräch kann doch bestimmt bis heute Nachmittag warten.«
     »Nein«, wiedersprach Iggy unbeherrscht. »Warum arbeitet dieser Kerl hier?«
     »Sie meinen Herr Dreizack?«, hakte die Schulleiterin nach.
     »Genau«, bestätigte Robin. »Er arbeitet für Herrn von Zimmenthal.«
     »Folgen Sie mir bitte in mein Büro. Ich möchte das nicht hier besprechen.«
Die fünf jungen Elementaristen folgten Serafina Funke in das Verwaltungsgebäude. Als sie das Büro der Rektorin betraten, erinnerten sie sich an die Male, bei denen Rektor Quinn noch hinter dem wuchtigen Schreibtisch saß. Heute setzte sich Frau Funke dahin.
     »Ich kann Ihren Unmut verstehen«, begann die Feuer-Elementaristin, »denn ich habe auch Bedenken in dieser Sache.«
     »Dann tun Sie bitte was dagegen«, flehte Aria und blickte dabei ihre Freundin Marina bemitleidend an. Sie wusste, was das besonders für Marina bedeuten würde. Nach der ganzen Tortur mit dem schrecklichen Tiberius von Zimmenthal hatte die Wasser-Elementaristin jetzt endlich einen besseren Tutor verdient. Doch Frau Funke hatte schlechte Nachrichten.
     »Das kann ich nicht. Herrn Dreizack konnte nichts nachgewiesen werden und demnach gilt er als unschuldig. Zudem ist er gerade der einzige verfügbare Lehrer, der ein Elementarist ist und das Element des Wassers beherrschen kann. Die Auswahlmöglichkeiten sind sehr begrenzt gewesen. Nein, eigentlich gab es gar keine Auswahlmöglichkeiten. Herr Dreizack wurde mir einfach zugeteilt.«
     »Das darf doch nicht wahr sein«, beschwerte sich Iggy mürrisch.
     »Nun geht alles von vorne los«, fügte Aria bedauernd hinzu.
     »Das ist bedauerlich«, fuhr die Rektorin fort, »aber ich werde ein Auge darauf haben. Das verspreche ich Ihnen. Ich lasse es nicht zu, dass sich die Ereignisse wiederholen.«
     »Vielen Dank«, entgegnete Robin. Er wusste, dass Frau Funke die Wahrheit sprach. Auf ihr war Verlass, auch wenn leichte Zweifel weiterhin im Raum blieben.
     Die fünf Jugendlichen verließen das Büro, nachdem Frau Funke sie erneut dazu aufgefordert hatte, in den Unterricht zu gehen. Auf dem Weg bedauerten sich die Schüler erneut gegenseitig.
     »Er wird uns sicherlich das Leben zur Hölle machen«, vermutete Iggy.
     »Und Marina erst«, fügte Aria hinzu.
     »Mir ist es wohl nicht gegönnt«, ergänzte die Wasser-Elementaristin.
     Jojo schwieg mal wieder nur die ganze Zeit, aber es ratterte in seinem Kopf. Er wusste keine aufmunternden Worte. Doch Robin versuchte etwas Positives in dem ganzen Schlamassel zu sehen.
     »Leute, wir müssen einen kühlen Kopf bewahren. Habt ihr Dreizack vorhin gesehen? Das ist ein Obertrottel.«
     »Ja«, stimmte Iggy lachend zu, »wie er da vorhin über den Hof gestolpert ist. Er kann nicht mal geradeaus laufen.«
     »So sieht es aus«, fuhr Robin fort. »Ich hatte ja schon mal das Vergnügen, von ihm unterrichtet worden zu sein. Scheinbar hat er nicht viel drauf. Er musste nur die niederen Arbeiten von Tiberius von Zimmenthal erledigen. Er selbst ist zu schwach und zu doof, um uns zu bekämpfen.«
     Bei diesen Worten erhellten sich die Gesichter der Jugendlichen.
     »Du hast recht. Er kriegt doch alleine gar nichts hin«, sagte Aria fröhlich.
     Marina sprach weiter:
     »Und Herr von Zimmenthal sitzt im Gefängnis der E-Wehr. Er hat auch keine Macht mehr über uns.«
     »Richtig«, stimmte Robin zu. »Daher sollten wir uns nicht so viele Sorgen machen und uns auf den Unterricht konzentrieren. In der nächsten Zeit müssen wir ja einige Klausuren schreiben.«
     »Hört hört«, lachte Marina. »Da hat sich ja jemand mal eine Scheibe von mir abgeschnitten.«
     Nun klärte sich bei allen die Stimmung auf und sie lachten lautstark los. Eilig rannten sie rüber zum Schulgebäude, damit sie nicht noch mehr vom Unterricht verpassten.
     Als sie den Klassenraum betraten, stand Herr Argon vor der Klasse. Es war gerade Mathematikunterricht. Mit strenger Miene schaute er die Jugendlichen an.
     »Entschuldigen Sie bitte die Verspätung«, sprach Marina für alle.
     »Wir mussten noch etwas mit Frau Funke klären«, ergänzte Aria mit einem charmanten Wimpernschlag, mit dem sie eigentlich jeden Mann um den Finger wickeln konnte.
     »Setzt euch«, sagte Herr Argon. »Wir haben sowieso noch nicht angefangen. Wir sind noch bei der Vorstellungsrunde.«
     Die fünf Jugendlichen nahmen im Klassenraum Platz und warteten darauf, bis sie sich vorstellen sollten. Als die Stunde vorbei war, erklärte der Lehrer, dass sie das nächste Mal mit richtigem Matheunterricht fortfahren würden.
     Robin fragte sich noch immer, ob Herr Argon mit Florian verwandt war. Ähnlich sahen sie sich nicht, denn Florian hatte rotes Haar und vor allem einen gewaltigen Hipster-Bart. Der neue Lehrer hingegen wirkte ziemlich haarlos. Aber das hatte nichts zu bedeuten. Der Siebzehnjährige war so neugierig und konnte es nicht mehr abwarten. Als alle dabei waren, ihre Mathesachen zu verstauen und die Sachen für den nächsten Unterrichtsblock auszupacken, ging Robin nach vorne zum Lehrerpult, wo Herr Argon gerade ins Klassenbuch schrieb.
     »Herr Argon«, begann das junge Elementum. »darf ich Sie was fragen?«
     Der Lehrer sah auf und schaute Robin interessiert an.
     »Ja bitte?«
     »Kennen Sie Florian Argon? Er arbeitet für die E-Wehr.«
     »Natürlich«, bestätigte der Lehrer. »Das ist mein Bruder. Er hatte mir die Stelle hier empfohlen und da habe ich sie mir gleich geschnappt.«
     »Das ist ja großartig«, freute sich Robin. »Hat er Ihnen von mir erzählt?«
     »Natürlich, Robin. Mein Bruder schwärmt viel von dir. Ein Elementum ist außerdem eine große Sache in der Welt der Elementaristen.«
     Robin lächelte weiter, obwohl es ihm nicht gefiel als Sache angesehen zu werden.
     »Er bat mich auch darum, ein Auge auf euch und die Schule zu haben. So schlugen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Ich arbeite ab jetzt in der Nähe von meinem Bruder und kann ihn öfter sehen und mein Bruder ist beruhigt, dass jemand hier aufpasst.«
     »Richten Sie ihm bitte Grüße von mir aus.«
     Robin bedankte sich und ging wieder zurück zu seinem Platz. Damit hatte er die Bestätigung. Allerdings wollte er ein ernstes Wörtchen mit Florian sprechen. Er dachte, sie seien Freunde, weil sie sich mögen und nicht, weil Robin ein Elementum war. Irgendwie hatte ihn die Aussage des neuen Lehrers getroffen.
     Ein Elementum ist außerdem eine große Sache in der Welt der Elementaristen.
     Er war keine Sache, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut. Immer öfter bekam Robin das Gefühl, dass alle um ihn herum ihn nur mochten, weil er ein Elementum war. Er genoss besondere Aufmerksamkeit aus diesem Grunde. Aber wegen seiner Selbst und seiner Persönlichkeit schien sich niemand für ihn zu interessieren. Das fand er nicht gut und das traf ihn sehr. Er fragte sich mittlerweile selbst, wer er überhaupt war. Vor dem Eintritt ins Haus 4E ging er ganz anderen Sachen nach und hatte demzufolge auch ganz andere Hobbys und Interessen. Hier war alles darauf gemünzt, dass er als Elementum lernte, seine Fähigkeiten unter Kontrolle zu bringen. Aber was war mit seinen anderen Fähigkeiten, die nichts damit zu tun hatten, dass er ein Elementarist war? Und was war mit seinem Charakter?
     »Robin«, rief ihn Marina. »Kommst du mit zum Mittagessen?«
     Der Siebzehnjährige wurde aus seinen Gedanken gerissen, nickte seiner Freundin zu und folgte ihr in die Mensa.