Montag, 5. November 2018

[Film] Johnny English - Man lebt nur dreimal

Inhalt: Da die Identität aller Geheimagenten enttarnt wird, müssen ehemalige Agenten zurückgeholt werden. Leider bleibt da nur Johnny English, der einen digitalen Verbrecher schnappen muss.

Meine Meinung: Rowan Atkinson als Mr. Bean liebe ich. Ich kann die Sketch immer und immer wieder schauen, doch ein Fan von Johnny English bin ich leider nicht. Für mich liegt die Kunst des Schauspielers in seiner Mimik und Gestik, aber nicht in seiner Sprache. Daher habe ich nur Ausschnitte aus den ersten beiden Filmen gesehen und schnell verdrängt. Jetzt begleitete ich jemanden ins Kino, um diesen dritten Film des trotteligen Geheimagenten zu sehen. Johnny English ist mittlerweile Lehrer, der geheim Kinder zu Agenten ausbildet und dies erstaunlicherweise grandios macht. Doch er muss in seinen alten Beruf zurückkehrern, nachdem ein Internetverbrecher die Identitäten aller aktuellen Agenten aufdeckt. Ihm zur Seite steht sein Assistent Bough, der eigentlich meist derjenige ist, der in Wirklichkeit positive Resultate vollbringt. Mich konnte der Film leider nicht amüsieren. Die meisten Gags sind vorhersehbar und schon mindestens tausend Mal in anderen Filmen vorgekommen. Außerdem hatte ich das Gefühl, der Film verpasst den Zeitpunkt der Pointen, was nur ein Augenrollen bei mir bewirkt. Es gab lediglich eine Szene, bei der ich sehr lachen musste. Ein Teil davon sieht man bereits im Trailer: Johnny muss als Training in eine virtuelle Realität eintreten. Doch durch ein Versehen verlässt er den Raum mit der VR-Brille und gerät auf die Straße. Dadurch passieren derart absurde Situationen, die ein wenig an Mr. Bean erinnern. Leider war es das aber auch schon fast. Ich war froh, als der Film zuende war, denn sonst wäre ich vielleicht eingeschlafen.

Fazit: 1 von 5 Punkten.

Darsteller: Rowan Atkinson, Ben Miller, Olga Kurylenko, Jake Lacy, Emma Thompson
Regie: David Kerr
Musik: Howard Goodall
FSK: 6
Erscheinungsjahr: 2018
Laufzeit: 89 Minuten