Mittwoch, 3. Oktober 2018

[Serie] Glee - Staffel 1

Inhalt: An der William McKinley High School gründet der Spanischlehrer Will Schuester einen Gesangsclub. Die sowieso schon als Außenseiter geltenden Kids haben es nicht leicht in diesem Club, da er von den beliebten Footballern und Cheerleadern verachtet wird. Und dann gibt es da noch Coach Sue Sylvester. Sie strebt das Ende des Glee Club an.

Meine Meinung: Ich hatte schon oft von dieser Serie gehört und nahm mir immer wieder vor, reinzuschauen, doch irgendwie kam ich nicht dazu. Ich stellte mir darunter eine Serie im Stile von High School Musical vor, weil mir das Wort aus dem Titel nichts sagte. Nun weiß ich, dass es sich hierbei um einen Gesangsverein handelt. In einer High School gründet ein Lehrer eine Gesangstruppe, die an Wettbewerben teilnehmen soll. Die Mitglieder bestehen aus Außenseitern und dass diese auch noch in einem derartig verschmähten Club mitmachen, befördert sie noch weiter in das soziale Aus. In jeder Folge wird kräftig gesungen, aber zum größten Teil sind es tatsächlich Auftritte, die die Sängerinnen und Sänger absolvieren (sei es öffentlich oder im eigenen Chorraum). In wenigen Fällen erzählen die Songs die Geschichte wie in einem Musical. Die meisten Songs sind bekannte Lieder aus der Popmusik. Das finde ich super. Die Handlung ist eine Mischung aus Comedy und Drama. Die tragischen Handlungsstränge machen die Serie interessant. Die lustigen Elemente funktionieren meiner Ansicht nach manchmal nicht, da es nicht immer deutlich wird, wie mit Klischees gespielt wird. Die Serie parodiert nämlich klischeehafte High-School-Filme. Beispielsweise gibt es die blonde Cheerleader-Zicke und der einzige Schwule ist eine Obertunte. Leider kapiert man nicht immer, dass hier Klischees auf die Schippe genommen werden und so könnten manche kritisieren, dass die Serie Klischees unterstützt. Die Figuren überzeugen mich leider ebenfalls nicht. Die Protagonistin Rachel ist kein Sympathiträger. Nebenfiguren, die eventuell interessant sein könnten, haben nur wenig Spielraum. Außerdem sind die meisten Stimmen eher schwach und verursachen bei mir keine Gänsehaut. Aber ich bin gespannt, wie sich die Serie in den weiteren Staffel noch entwickelt. Sie bietet auf jeden Fall Suchtpotential.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Darsteller: Dianna Agron, Chris Colfer, Jessalyn Gilsig, Jane Lynch, Jayma Mays 
Regisseur(e): Elodie Keene, Paris Barclay, John Scott 
Künstler: Ian Brennan, Brad Falchuk, Eric Dawson, Bradley Buecker, Alexis Martin, Christopher Baffa, Ryan Murphy, Carol Kritzer, Michael Novick, Nathan Allen, Dante Di Loreto, Robert J. Ulrich, Joe Leonard, Kenneth J. Silverstein 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Twentieth Century Fox 
Erscheinungsjahr: 2009
Anzahl der Episoden: 22