Donnerstag, 6. September 2018

[Buch] Thalamus von Ursula Poznanski

Inhalt: Timo kommt nach einem Unfall mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Er ist gelähmt und kann nicht mehr sprechen, weshalb er in eine Reha-Klinik muss. Sein Zimmernachbar liegt im Koma, doch nachts steht er auf und droht Timo. Auch Timos Körper entwickelt nachts plötzlich sein Eigenleben. Was steckt dahinter?

Meine Meinung: Wenn die Autorin ein neues Buch herausbringt, muss ich es kaufen. Das letzte Buch von ihr hatte mich leider nicht überzeugt, aber dieses ihr hat mich leider vollständig enttäuscht. In diesem Jugendroman geht es um Timo, der nach einem schweren Verkehrsunfall in eine Reha-Klinik kommt, um wieder laufen und sprechen zu lernen. Sein Zimmergenosse liegt sogar im Koma, aber nachts wacht er scheinbar auf und droht Timo. Auch Timos Körper entwickelt sein Eigenleben, was Timo selbst nicht steuern kann. Er wundert sich und ist einem gefährlichen Geheimnis auf der Spur. Das klingt recht spannend, ist es aber nicht. Alle Figuren in dem Buch finde ich platt. Besonders der Protagonist Timo hat meiner Ansicht nach keine eigene, interessante Persönlichkeit und deshalb konnte ich mich nicht mit ihm identifizieren. Es war mir vollkommen egal, was mit ihm passiert. Die Werke der Autorin sind dafür bekannt, teilweise in den Science-Fiction-Bereich zu gehen. Aber dieses hier ist vollkommen an den Haaren herbeigezogen (was sie sogar im Nachwort selbst impliziert). Sie sagt, dass Autoren das dürfen. Das stimmt. Aber wenn man anderes erwartet, finde ich es schwierig. Ich erwarte von dieser Autorin relativ realistische Handlungen. "Magie" hat da keinen Platz. Deshalb muss ich leider sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Taschenbuch: 448 Seiten 
Verlag: Loewe (13. August 2018) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3785586140 
ISBN-13: 978-3785586143